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Südamerika

Freitag, 29. Januar 2010 15:24

  • 20-tägige Entdeckerreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
  • ab 3.399 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Peru Morgens Flug mit Iberia über Madrid nach Lima (Flugdauer ca. 17 Std.). Ankunft abends. Transfer zum Hotel im Stadtteil Miraflores für zwei Nächte.

2. Tag: Lima Mit dem Marco Polo-Scout in die Altstadt, wo der Kolonialbarock in üppigen Schnörkeln blüht: Sie schauen auf der weiten Plaza de Armas und bei Pizarros Mumie in der Kathedrale° vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco°. Nachmittags Freizeit in Miraflores, der Hauptstädterin liebstem Shoppingrevier. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln Sie durchs Künstlerviertel Barranco und erkunden die neue Kreativität der peruanischen Küche. Buen provecho!

3. Tag: Lima – Cuzco Ausschlafen! Gegen Mittag Flug mit LAN Peru nach Cuzco (3310 m). Dort drehen Sie zum Eingewöhnen mit Ihrem Scout eine gemütliche Runde durch das historische Zentrum. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Cuzco Mit Scout auf Tour rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den schönsten Ausblicken. Dann erobern Sie die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, genialer Ausblick! Nachmittags frei.

5. Tag: Machu Picchu Langsam zuckelt der Aussichtswaggon der Gebirgsbahn durchs Urubambatal zum Huayna Picchu, dem Zuckerhut der Kordilleren. Hier, in spektakulärer Landschaft, liegt das erst 1911 wiederentdeckte Machu Picchu. Nachmittags mit dem Zug nach Ollantaytambo zur zweiten Inkafestung des Tages. Übernachtung im nahen Yucay.

6. Tag: Yucay – Puno Overland zum Titicacasee. Erst durch das fruchtbare Tal des Vilcanota, der unten durch die Tiefe rauscht, dann bis auf 4338 m hinauf in die Kordilleren: Sie überwinden den La-Raya-Pass, bevor Sie kurz vor Puno (3855 m) das blaue Auge des glitzernden Sees anblickt. Zwei Übernachtungen in einem Hotel am See.

7. Tag: Titicacasee Ein Meer im Hochgebirge. Nebenan ein Spa. Genießen Sie Ihren freien Tag. Echte Entdecker unternehmen einen ganztägigen Bootsausflug zu den schwimmenden Schilfinseln der Urus und zur Isla Taquile, wo strickende Männer vollkommen normal sind (69 €, inkl. Forellen-Mittagessen).

8. Tag: Puno – La Paz Mit dem Bus am Westufer entlang in Richtung Bolivien. Nach einem kurzen Stopp in Juli mit seinen zahlreichen Kirchen° Grenzübertritt und Fahrt nach Copacabana, wo Sie sich auf dem Kalvarienberg am See- und Andenpanorama berauschen können. Danach flitzt Ihr Tragflügelboot los auf die Mondinsel mit dem Tempel der Sonnenjungfrauen. Der nächste Inselsprung bringt Sie zur Isla del Sol, und nach der Besichtigung geht's durch die Enge von Tiquina nach Huatajata. Abends sind Sie in La Paz (3600 m).

9. Tag: La Paz – Cochabamba Nach dem Frühstück kurze City-Tour durch das indianisch geprägte La Paz. Dann Fahrt durch die Ausläufer der Cordillera Central zu den Ruinen von Inka Rakay: Von hier eröffnet sich ein herrlicher Blick auf Ihr Tagesziel - das Tal von Cochabamba (2570 m).

10. Tag: Cochabamba – Asunción Samstagmorgen in Cochabamba: Stadt- und Marktbummel in der Stadt des ewigen Frühlings. Alpakabauern bieten ihre hochwertigen Produkte an, bei Obst und Gemüse ist die Fruchtbarkeit der Region unverkennbar. Mittags Flug mit TAM Mercosur in die Hauptstadt Paraguays, Asunción.

11. Tag: Asunción – Bella Vista Rundfahrt durch das angenehm relaxte Asunción mit Alleen, Kolonialbauten am Rio Paraguay und dem riesigen Platz der Helden. Dann mit dem Bus durch altes Missionsland mit kleinen Dörfern in den äußersten Südosten des Landes. In der modernen Stadt Encarnación nehmen Sie den Abzweig nach Norden: Ihr heutiges Hotel liegt idyllisch beim Örtchen Bella Vista.

12. Tag: Bella Vista – Iguacu Auch Paraguays Highlights stehen heute unter UNESCO-Schutz: In den alten Reduktionen von Trinidad und Jesús wandeln Sie auf den Spuren der Jesuiten, die hier einst die Guarani-Indianer sesshaft machen wollten. Nachmittags bei Ciudad del Este Grenzübertritt nach Brasilien. Zwei Übernachtungen im brasilianischen Foz do Iguacu.

13. Tag: Iguacu Nach einer kurzen Tour durch Foz do Iguacu gehört der Vormittag ganz den Wasserfällen des Rio Iguacu! Nachmittags Freizeit oder Adventure-Tour (77 €) durch die Schlucht des Iguacu: auf Safaripfaden hinunter zu den Macucofällen. Und im Schlauchboot weiter zum Teufelsrachen.

14. Tag: Iguacu – Buenos Aires Grenzübertritt nach Argentinien und mittags Flug mit LAN Argentina nach Buenos Aires. Begrüßung durch den argentinischen Scout und Transfer zum Hotel im Zentrum. Abends Begrüßungssteak - frisch von der Estancia! Zwei Übernachtungen.

15. Tag: Buenos Aires Vormittags City-Tour mit Zeit für Plüsch und Plausch im Jugendstilcafé Tortoni. Danach bittet Argentinien zum Tanz: Ihr Tangokurs mit Profitänzern!

16. Tag: B. Aires – Rio de Janeiro Vormittags Freizeit. Im schicken Viertel Recoleta „Don't cry for me Argentina“ denken und das Taschentuch zücken? Hier wollen viele das Grab Evita Peróns sehen. Oder eine Führung im Teatro Colón? Und auf den Flohmärkten von San Telmo finden sich Dinge, die Sie für längst ausgestorben gehalten haben. Am Nachmittag Flug mit Aerolineas Argentinas nach Rio de Janeiro, Ankunft am Abend. Drei Übernachtungen.

17. Tag: Rio de Janeiro Rios Zentrum ist die Vormittagspassion Ihres Scouts. Kür in der Kathedrale und nachmittags Freizeit für den Weitblick vom Zuckerhut - Herumklettern auf der Seilbahn ist nur 007 erlaubt, Gucken bis zum Absacker allen! Etwa in der Bar A Garota de Ipanema, wo der Song „Girl from Ipanema“ entstand ...

18. Tag: Rio de Janeiro Freizeit! Wer mag, folgt dem Scout zu den schönsten Ausblicken der Stadt (69 €): Vormittags Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado - von der Christusstatue haben Sie einen echten Zuckerhut-Blick auf die City. Danach runter zum Hafen, rauf auf die Fähre und rüber nach Niteroi - und dabei das Piraten-Panorama von der Bucht aus genießen! In Niteroi liefert das moderne Brasilien den Blickfang - wie ein Ufo am Ufer wirkt das futuristische Museum für Zeitgenössische Kunst.

19. Tag: Rückflug von Brasilien Bis zum Transfer Freizeit. Abends Rückflug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

20. Tag: Ankunft in Europa Vormittags Landung in Madrid und Weiterflug.

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Peru – Bolivien – Chile

Freitag, 29. Januar 2010 15:13

  • 21-tägige Erlebnisreise durch Peru, Bolivien und Chile
  • Unterbringung in ausgesuchten guten Mittelklasse-Hotels und -Hostals
  • Stadtrundfahrt durch Lima, Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu
  • ab 3.299 Euro pro Person

1. Tag: Anreise Linienflug mit LAN Airlines von Frankfurt via Madrid nach Lima.

2. Tag: PERU – Lima – Paracas (ca. 260 km) Ankunft und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Stadtrundfahrt und Weiterfahrt nach Paracas.

3. Tag: Paracas – Oasis Huacachina(ca. 60 km) Bootstour zu den Ballestas Inseln mit artenreicher Tierwelt und Besuch einer Destillerie in Pisco sowie der Oase Huacachina.

4. Tag: Oasis Huacachina – Nasca (ca. 140 km) Fahrt nach Nasca und Besuch des Maria Reiche Museum. Auf Wunsch Flug über die berühmten Linien von Nasca (fakultativ vor Ort).

5. Tag: Nasca – Arequipa (ca. 580 km) Weiterfahrt entlang der Panamericana und Besichtigung des alten Friedhof Chauchilla aus Vorinkazeiten.

6. Tag: Arequipa Stadtrundfahrt u.a. mit der Klosteranlage Sta Catalina. Nachmittags Freizeit.

7. Tag: Arequipa – Cuzco – Sacred Valley Flug von Arequipa nach Cuzco und Transfer in das Heilige Tal zum Markt von Pisak. Dann Besuch der Ruinen von Ollantaytambo.

8. Tag: Sacred Valley Zeit zur Entspannung o. auf Wunsch Rafting-, Mountainbiketouren o. Wanderung (fakultativ).

9. Tag: Machu Picchu (ca. 40 km) Zugfahrt zum KM 104. Wanderung auf den Inkapfaden. Der Inkatrail endet am Sonnentor der Ruinen von Machu Picchu. Anschließend Rückfahrt nach Aguas Calientes. Inkl. Lunch-Box und Abendessen.

10. Tag: Machu Picchu – Cuzco (ca. 40 km) Vormittags Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu und Besichtigung des gut erhaltenen Zeugnisses des Inkareiches. Besuch der Thermalquellen in Augas Calientes, dann Zug- und Busfahrt nach Cuzco.

11. Tag: Cuzco Stadtrundfahrt durch Cuzco mit der Santo Domingo Kirche und dem Plaza de Armas. Anschließend Besichtigung der Inka Ruinen. Auf Wunsch Abendessen und Folklore Show (fakultativ).

12. Tag: Cuzco – Puno/Titicaca See (ca. 400 km) Fahrt durch die atemberaubende Landschaft der Anden, mit Stopp an den Gräbern von Sillustani.

13. Tag: Titicaca See/Puno – Desaguardero – La Paz – N (ca. 270 km) Bootsfahrt auf dem größten Süßwasser See Südamerikas zu den schwimmenden Uros Inseln. Fahrt zur bolivianischen Grenze nach Desaguardero. Empfang durch die bolivianische Reiseleitung und Fahrt zur archäologischen Anlage Tiwanaku. Anschließend Fahrt nach La Paz.

14. Tag: La Paz – Uyuni (ca. 550 km) Vormittags Freizeit. Nachmittags Busfahrt nach Oruro und Weiterfahrt mit der Bahn. Späte Ankunft (ca. 2.00 Uhr) in Uyumi.

15. Tag: Uyuni – Incahuasi – Uyuni (ca. 300 km) Fahrt in die Salzwüste Uyuni. Besuch der Salzindustrie in Colchani und Fahrt nach Coquesa durch die Salzwüste. Tour mit dem 4x4 Jeep zum Vulkan Tunupa zum Aussichtspunkt. Höhlenbesichtigung mit pre kolumbianischen Mumien und Fahrt zur mitten im Salz aufragende Insel Incahuasi. Spaziergang über den Kaktuspfad auf den Gipfel der Insel. Inkl. Lunch Box.

16. Tag: Uyuni – Villamar (ca. 250 km) Marktbesuch in Uyuni, anschließend Fahrt mit dem 4x4 Jeep zum Eisenbahnfriedhof und durch die Wüste der Pampa Colorado nach San Cristobal. Besichtigung der Kirche und Fahrt durch die Dörfer Culpina, Alota und das Steintal nach Villamar. Stopp für eine geologisch Wanderung im Steintal. Inkl. Mittag – und Abendessen.

17. Tag: Villamar – San Pedro de Atacama–CHILE (ca. 230 km) Fahrt mit dem 4x4 Jeep über Hügel zur Laguna Colorada, dem Geyser Morning Sun und der Laguna Chalviri. Durch die Dali Wüste, vorbei an der Laguna Verde, dem Vulkan Licancabur und der Laguna Blanca zur chilenischen Grenze. Empfang durch die chilenische Reiseleitung und Transfer nach San Pedro de Atacama. Nachmittags Freizeit.

18. Tag: San Pedro de Atacama – Santiago de Chile Fahrt zum Tatio Geysir und dem Dorf Machuca, dann zurück nach San Perdo de Atacama. Nachmittags Besuch des Moon Valleys. Flug nach Santiago de Chile.

19. Tag: Santiago de Chile Vormittags Freizeit. Nachmittags Stadtrundfahrt. Optional Abschiedsabendessen (fakultativ).

20. Tag: Abreise Vormittags Freizeit und nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

21. Tag: Ankunft Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.

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Perú – Bolivien – Brasilien

Freitag, 29. Januar 2010 14:56

  • 17-tägige Expeditions- und Abenteuerreise in Südamerika
  • Unterkunft in Hotels, Feldbettenlager & einer Pousada
  • Ehemalige Inkahauptstadt Cuzco, Fahrt mit dem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel hinein und vieles mehr!
  • ab 3.290 Euro pro Person

1. Tag: Lima
Abflug in Deutschland und Flug nach Lima.

2. Tag: Lima
Ankunft in Lima, Begrüßung durch den deutschsprachigen Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Beim Abendessen findet ein Briefing zur bevorstehenden Tour statt und der Tourenleiter wird alle Ihre Fragen beantworten. Danach geht es für diejenigen, die nach dem langen Flug noch die Kondition haben, in eine der vielen Tanzbars der Stadt, wo Sie in das fröhliche südamerikanische Leben eintauchen können. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Lima – Cuzco
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen über die zum Teil schneebedeckten Anden nach Cuzco (UNESCO). Die ehemalige Inka-Hauptstadt („Nabel der Welt“) ist eine der bedeutendsten historischen Städte Südamerikas. Am Nachmittag machen Sie einen Stadtrundgang und besichtigen unter anderem Qorikancha, eine der wichtigsten Grabstätten in Cuzco aus der Inkazeit, wo von den Spaniern nach der Eroberung des Inkareiches eine dominikanische Kirche auf den Grundmauern der Inkaruine erbaut worden ist. Außerdem besuchen Sie die Kathedrale am Hauptplatz Plaza de Armas, und können in der Calle Hatunrumiyoc die typische Bautechnik der Inkas, ganz ohne Mörtel, bewundern. Vom Stadtteil San Blas haben Sie dann eine schöne Sicht auf das ziegeldachbedeckte Altstadtzentrum der Innenstadt. Alternativ können Sie am Nachmittag optional einen Ausflug nach Machu Picchu machen (englischsprachig), der weltberühmten „Stadt in den Wolken“, eines der „7 neuen Weltwunder“ und wichtigsten Inka-Wirkungsstätte. Lassen Sie sich mitreißen von den vielen Geheimnissen und Mythen dieses UNESCO-Welterbes, dessen Reiz in den Plätzen, den Aquädukten, den Wachtürmen, den Observatorien und der Sonnenuhr liegen. Dies alles sind Zeugnisse der Weisheit und ausgezeichneten Technik der inkaischen Architekten. Sie fahren mit einem englischsprachigen Reiseleiter von Cuzco nach Aguas Calientes. Von dort geht es mit dem öffentlichen Bus hinauf nach Machu Picchu. Ein Rundgang durch die Anlage (ca. 2 Stunden) führt Sie zu den wichtigsten Stätten wie z.B. zur Sonnenuhr und dem Tempel der „Drei Fenster“. Anschließend haben Sie noch Zeit, sich die Zitadelle auf eigene Faust anzuschauen. Mittagessen in Aguas Calientes. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Cuzco – Puerto Maldonado
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen und von dort mit einer Linienmaschine von den Hochanden ins dampfende Amazonasgebiet von Peru, nach Puerto Maldonado. Die Stadt ist eine Insel inmitten des peruanischen Dschungels. Puerto Maldonado, der „verfluchte Hafen“ liegt im Amazonas-Tiefland im Südosten Perus am Zusammenfluss der Flüsse Madre de Dios und Tambopata und nennt sich “die Hauptstadt der Biodiversität”. Es liegt mitten im Urwald und ist zu Regenzeiten nur mit dem Flugzeug erreichbar. Puerto Maldonado ist auf seine Art sehr faszinierend. Die ganze Stadt ist voller Mototaxis (Tuc-Tuc – Motorräder mit Anhänger, wo man sich platzieren kann) und normalen Motorrädern. Hier wären Taxis einfach zu warm. Zudem gibt es einen riesigen Markt, wo man alles erhält. Dort wird zusammen mit dem Expeditionsreiseleiter Proviant eingekauft oder Sie können sich einfach nur umschauen und staunen. Unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten, die teilweise im restlichen Amazonasgebiet unbekannt sind, ergeben ein faszinierendes Bild und verwirren durch ihre Gerüche. Geheimnisvolle Heilkräuter und Wurzeln, in Alkohol eingelegte Schlangen und nicht zu identifizierende Substanzen oder Krokodilszähne sollen bei allen möglichen Leiden wahre Wunder bewirken. In den kleinen Garküchen vor dem Markt oder den umliegenden Restaurants kann man einiges von dem Marktangebot wieder finden. Übernachten werden Sie hier in einem sehr einfachen Hotel – dem besten der Stadt. Die Dusche hat kein warmes Wasser, was bei den Temperaturen auch sehr erfreulich ist. Die Toiletten haben keine „Brille“ – auch das ist typisch für das Amazonasgebiet. Trotzdem ist alles sehr sauber.

5. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück erwartet Sie der örtliche Naturführer, um mit Ihnen zum Hafen zu fahren. Auf dem Rio Madre de los Dios fahren Sie weiter mit einem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel. Auf der Fahrt können Sie mit etwas Glück bereits Schildkröten, Kaimane und Wasservögel beobachten. Die Tour geht in das Naturschutzgebiet Tambopata-Candamo (Nationalparkgebühren ca. 30 USD). Die Forschungen der letzten 14 Jahre ergaben, dass in diesem Gebiet – es erstreckt sich über eine Fläche von mehr als einer Million Hektar – eine Vielfalt an Vögeln (575 Spezies), Schmetterlinge (1200), Libellen (103), Ameisen (135), Säugetiere (103), Amphibien (mehr als 60), Reptilien (67 Schlangenarten, 5 Schildkrötenarten, 4 Krokodilarten und 22 Largarten) hier ihren Lebensraum haben; außerdem konnte man 94 Spezies an verschiedenen Fischen im Park feststellen. Des Weiteren fand man in diesem Gebiet vor dem Aussterben bedrohte Tiere wie den Riesenotter, “Perro de Monte”, “Largarto negro” und “Águila harpía”. Gegen Abend erreichen Sie den Übernachtungsplatz, um dort die Feldbetten sowie die Plastikplanen, die Sie vor den gewaltigen, nächtlichen Regenfällen schützen sollen, aufzubauen. Dann gilt es den Sonnenuntergang im Dschungel zu genießen. Zu einer kurzen Nachtfahrt besteigen Sie wieder das Boot, um im Schein der Taschenlampen Kaimane am Flussufer zu beobachten. Nach Sonnenuntergang geht es durch Sumpfgebiete noch weiter in den Dschungel, immer mit dem Ziel, Kaimane zu beobachten und vielleicht auch einmal einen in der Hand zu halten. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, aber der Naturführer weiß hier genau, wie diese träg aussehenden, doch pfeilschnellen Tiere gefahrenlos einzufangen sind. Hier haben Sie mit etwas Glück großartige Ausblicke auf Wasservögel, Kaimane und das enorme Wasserschwein, das Capybara. Nach der Rückkehr essen Sie zu Abend, und der Naturführer steht Ihnen zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und über den Regenwald des Amazonasbeckens zu informieren.

6. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Am Morgen geht es flussaufwärts in den intakten Dschungel zur Ara-Salzlecke, um das blendende Spektakel von Hunderten von Sittichen, Papageien und Aras, während sie mineralsalzhaltige Erde aufnehmen, zu beobachten. Ein unvergesslicher Eindruck von Klängen und Farben! Hier müssen Sie sich vorsichtig anschleichen und hinter Büschen, noch rund 60 m entfernt versteckt warten, um die scheuen Tiere zu beobachten. Am Nachmittag steht eine halbtägige Wanderung durch Primärregenwald an. Der Naturführer schlägt mit der Machete den Weg frei und wer möchte, kann auch einmal sein Glück versuchen durch das Dickicht seinen Weg zu schlagen…. Hier wandern Sie tief in den Dschungel, um sich von dem Naturführer die Medizinpflanzen des Dschungels erklären zu lassen. Mit viel Glück können Sie dort das ein oder andere Tier sichten, beispielsweise Kapuzineräffchen, Agoutis, Wildschweine, Trogons, Tukane, Papageien, oder den berühmten Blaumorpho-Schmetterling. Sie fahren danach voraussichtlich an herrlichen Sandstränden mit Schwimmmöglichkeiten, Felsformationen aus Basalt und einigen Goldwäscher-Plätzen vorbei. Im Boot eventuell kleiner Imbiss. Am Abend erreichen Sie das abenteuerliche Dschungelcamp in Flussnähe. Auch hier errichten die Helfer in wenigen Minuten Ihr Nachtcamp und der peruanische Koch wartet mit einem leckeren Essen auf Sie! Danach können Sie sich bequem auf die Feldbetten fallen lassen und nachts lauschen Sie den Geräuschen des Dschungels – ein unbeschreiblicher und bleibender Eindruck! Auch der Sternenhimmel zeigt hier Sterne, die kaum in Europa zu sehen sind….

7. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück geht es mit dem überdachten Boot zu einem Caboclo-Urwaldbauern, der sein Haus hier mitten im Dschungel errichtet hat. Ihre Hütten errichten die Caboclos auf Pfählen über dem manchmal bedrohlichen Wasser, sie leben vom Fischfang und gelegentlich fahren sie mit ihren Booten zur nächsten Stadt – eine Reise, die viele Tage dauern kann. Die Caboclos konnten ihre Traditionen bewahren, weil sie den Bekehrungsversuchen der Missionare entgingen, die alles “Heidnische” mit Stumpf und Stiel ausrotten wollten. So geben sie ihre Sagen noch heute von einer Generation zur nächsten weiter. Die Caboclos haben ihre guten Kenntnisse der Pflanzenwelt in erster Linie den Indianern zu verdanken. Aber es gelang ihnen auch, neue Pflanzen zu kultivieren, vor allem Jute. Auch andere Pflanzen und Früchte spielen im Leben der Caboclos eine wichtige Rolle: Paranüsse, eine aus Piassave-Palmen gewonnene, strapazierfähige Faser, Kakao zur Herstellung von Fetten und Kakaopulver, die Afrikanische Ölpalme für Speiseöl und natürlich der Kautschukbaum. Nach dem Mittagessen wird ein Naturheiler Sie durch seinen kleinen Garten führen. Der Naturheiler wird als Ratgeber und Medizinmann geachtet und zeigt Ihnen seinen Garten, in dem er Medizinsträucher und -kräuter anbaut, mit denen er viele mögliche Beschwerden und Leiden heilen kann. Wer möchte, kann eine Shamanen-Zeremonie unter Anleitung des Shamanen erleben (fakultativ, ohne Aufpreis). Übernachtung auf Feldbetten im Lager des Shamanen.

8. Tag: Puerto Maldonado – Camp am Lago Valencia
Am Vormittag fahren Sie mit dem Boot nach Puerto Maldonado. Sie besuchen erneut den riesigen Markt, wo unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten Sie zum Staunen bringen werden und ein faszinierendes Bild ergeben. Lassen Sie sich von den Farben und Gerüchen in eine andere Welt entführen. Hier können Sie mit dem Expeditionsleiter die Proviantvorräte erneuern. In Puerto Maldonado erhalten Sie auch schon den Ausreisestempel für Peru. Nach dem Verladen der eingekauften Lebensmittel geht es mit dem Boot weiter. Sie besuchen die Affeninsel und fahren dann durch einen engen Kanal zum Lago Valencia. Der See beheimatet eine Vielzahl von Fischen und entweder vom Boot aus oder auf einer kleinen Insel im See versuchen Sie Ihr Glück beim Piranha-Fischen. Am Abend schlagen Sie die Tarps und Feldbetten in einem Dorf der Huarayo oder einsam direkt am See auf und der eigene Fang wird am offenen Feuer oder in der Pfanne zubereitet.

9. Tag: Lago Valencia
Am Morgen drehen Sie mit dem Boot eine Runde auf dem See und können grüne Amazone-Papageien beobachten. Nach einem erfrischenden Bad im See geht es dann weiter zur Grenze nach Bolivien. Die Grenzformalitäten können einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier selten Touristen die Grenze passieren. Am Nachmittag legen Sie in einer Fischer- und Nusspflücker-Siedlung direkt am Flussufer an. In diesem Dorf fernab jeglicher Zivilisation engagiert sich unsere örtliche Agentur in einem Projekt, das die Dorfschule und die einzige Krankenstation im weiten Umkreis unterstützt. Sie schlagen Ihre Feldbetten im Dorf auf.

10. Tag: Lago Valencia – Riberalta (Bolivien)
Nach dem Frühstück besuchen Sie die illegalen Goldwäscher und können einmal einige Gramm Gold in der Hand halten oder auch kaufen. Am Nachmittag erreichen Sie ein kleines Dorf, das als Versorgungspunkt des Amazonasgebietes Boliviens gilt. Hier können Sie ein kaltes, lang ersehntes Bier genießen. Auf abenteuerlicher Fahrt auf einer LKW-Ladefläche oder einem offenen Pick-up, meist zusammen mit vielen Einheimischen, geht es dann weiter durch tiefsten Dschungel. Mit abenteuerlichen Fähren queren Sie große Flüsse, während die kleineren Flüsse auf unglaublichen Brücken überquert werden. Sie haben bei dieser Fahrt hautnah Kontakt zu allen Mitreisenden auf dem Fahrzeug. Ziel ist die Stadt Riberalta, was übersetzt „hohes Ufer“ heißt, weil hier vor etwa einem Jahrhundert an einem etwas höher gelegenen Flussufer ein Umschlagplatz des Rohgummihandels entstand. Heute ist Riberalta eine 60.000 Einwohner zählende Urwaldstadt mit einem weiten Einzugsgebiet für Paranüsse und Holz. Es ist eine der ärmsten Städte Boliviens und ist nur per Flugzeug oder über langen, nicht asphaltierten Straßen erreichbar. Übernachtung im ehemaligen Haus eines Kautschukbarons, recht einfach jedoch stilvoll

11. Tag: Riberalta
Am Vormittag besuchen Sie eine Paranuss-Fabrik, wo Sie vieles über die Weiterverarbeitung der Nüsse erfahren. Am Nachmittag sitzen Sie am wunderschönen und sehr belebten Hauptplatz und können das bunte Treiben beobachten. Der restliche Tag steht zur freien verfügung. Am Abend kann eine Cumbia-Tanzbar besucht werden. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Riberalta – Porto Velho (Brasilien)
Sie fahren in einem offenen Pick-up auf staubigen Pisten zur brasilianischen Grenze. Nach Abwicklung der Grenzformalitäten und Überprüfung der Gelbfieberimpfbescheinigung geht es mit dem Boot weiter zur brasilianischen Seite. Nun ist ganz schnell der Unterschied zwischen dem armen Bolivien und dem „reichen“ Brasilien zu sehen. Auch der Unterschied der Völkerrassen ist extrem: Der kleine Bolivianer steht dann dem groß gewachsenen Brasilianer gegenüber. Auch das Transportmittel ist ganz anders: mit einem Reisebus fahren Sie durch die abgeholzten Gebiete Rhodonias nach Porto Velho. Unterwegs legen Sie einen Stopp ein bei einem Buffet-Restaurant zum Abendessen. Porto Velho ist die Stadt der Siedler und Goldsucher und ist lebhaft bunt. Musik und die Ansagen der Goldpreise schallen durchs Zentrum. Willkommen in der Zivilisation! Abends können Sie zum Hafen gehen, wo zum Beispiel in einer Samba-Bar auf einem alten Schiff das Leben tobt. Geübte brasilianische Tanzlehrer stehen parat, um den „europäischen Hüftsteifen“ schnell das gelenkige Tanzen bei zu bringen. Übernachtung in einem einfachen Hotel im Stadtzentrum, nahe der bunten Einkaufszone.

13. Tag: Porto Velho
Vor Sonnenaufgang geht es hinunter zum Hafen, wo nach und nach die kleinen Fischerboote einlaufen und ihre Fracht entladen und auch gleich verkaufen. Nach dem Frühstück besuchen Sie das Eisenbahnmuseum, das die Überreste einer alten Dampfeisenbahn zeigt, und den Fischmarkt. Am Nachmittag haben Sie dann noch Gelegenheit, auf Shoppingtour zu gehen und Souvenirs oder Schuhe und Kleidungsstücke zu günstigen Preisen zu kaufen. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Porto Velho – Rio de Janeiro
Transfer zum Flughafen und Flug nach Rio. Erleben Sie diese pulsierende und unglaubliche Stadt als krönenden Abschluss Ihrer Reise! Nach Ankunft in Rio Transfer zum Hotel und restlicher Tag zur freien Verfügung für Erkundungen auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Rio de Janeiro
Corcovado, Zuckerhut und mehr! Heute machen Sie eine ganztätige Tour durch Rios bekannteste und wichtigste Sehenswürdigkeiten. Im Cosmo-Velho-Bezirk steigen Sie in die Zahnradbahn ein, die Sie durch den Tijuca-Wald zum Gipfel des Corcovado bringt. Während der 20-minütigen Fahrt haben Sie Gelegenheit, die Vegetation des tropischen Regenwaldes aus der Nähe zu sehen und einmalige Aussichten über die Stadt und die Strände zu genießen. Oben angekommen trennen Sie nur noch einige Stufen oder die Fahrt mit dem Aufzug von einem Wunder der Modernen Zeit: Die bekannte Christus-Statue (eines der „sieben neuen Weltwunder“), von wo aus Sie eine wirklich göttliche Sicht auf die fantastische Stadt haben. Nachdem Sie wieder unten angekommen sind, werden Sie das Mittagessen in einem brasilianischen Grillrestaurant genießen, wo es gutes brasilianisches Rindfleisch und verschiedene typische Beilagen gibt. Anschließend fahren Sie entlang einiger der schönsten Strände zum Urca-Bezirk, wo Sie in die Kabelbahn zum Zuckerhut steigen. Die Aussicht die Sie von hier aus haben, über ganz Rio de Janeiro, ist eine der spektakulärsten Aussichten der Welt, den Sie so schnell nicht wieder vergessen werden… Sie fahren weiter durch den Flamingo-Park bis ins Zentrum der Stadt, wo das koloniale Rio auf moderne Wolkenkratzer trifft. Sie sehen die Avenida Rio Branco, die Candelaria-Kirche, das Opernhaus, den Carioca-Platz, die San Antonio-Kirche, die neue Kathedrale, das ehemalige Aquädukt und vieles mehr. Wenn Zeit und Verkehr es zulassen, fahren Sie auch zum „Sambódromo“, die Paradestraße wo der berühmte Karneval gefeiert wird. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Rio de Janeiro
Nach einem brasilianischen Frühstücksbuffet werden Sie zum Flughafen gebracht. Heimflug nach Deutschland oder Beginn Ihres individuell gebuchten Anschlussaufenthaltes.

17. Tag: Rio de Janeiro – Deutschland
Ankunft in Deutschland.

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Peru – Bolivien

Freitag, 29. Januar 2010 14:40

  • 18-tägige Entdeckerreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
  • ab 3.059 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Peru Morgens Flug nach Madrid bzw. Amsterdam. Mittags nonstop weiter mit Iberia bzw. mit KLM nach Lima (Flugdauer ca. 12 bzw. ca. 13,5 Std.). Ankunft am Abend bzw. kurz vor Mitternacht und Transfer zum Hotel im Stadtteil Miraflores. Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag: Lima Mit dem Marco Polo-Scout in die Altstadt, wo der Kolonialbarock in üppigen Schnörkeln blüht: Sie schauen auf der weiten Plaza de Armas und bei Pizarros Mumie in der Kathedrale° vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco°. Nachmittags Freizeit in Miraflores. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln Sie wieder gemeinsam durchs Künstlerviertel Barranco und erkunden die neue Kreativität der peruanischen Küche. Buen provecho!

3. Tag: Lima – Ica Auf der legendären Panamericana gen Süden. Im Canete-Tal lüften Sie in einer urtümlichen Bodega das Geheimnis des Nationalgetränks Pisco. Das intensive Gefühl dieser Entdeckung bleibt Ihnen wohl bis Ica erhalten. Übernachtung in einer malerisch an den Dünen von Ica gelegenen Hotelanlage.

4. Tag: Ica – Nazca Morgens Freizeit. Wenn die Islas Ballestas den Darwin in Ihnen reizen, können Sie von Paracas aus zu den „kleinen Galápagos“ schippern°. Hier tummeln sich Seelöwen, Pinguine und Seevögel in Massen. Anschließend durch wüstenähnliche Landschaften nach Nazca. Unterwegs Stopp beim kleinen Museum Maria Reiche°, das dem Leben und den Forschungen der legendären Geographin gewidmet ist.

5. Tag: Nazca – Arequipa Dramatisch schlängelt sich die Panamericana am Pazifik entlang: Mal fällt das Land steil ins Meer ab, mal scheint die Küstenwüste in Sandstrand überzugehen. Ein historischer Geruch haftet Puerto Inca° an - vom Inkahafen wurde der Fisch per pedes nach Cuzco geschleppt! Abends Ankunft in Arequipa (2380 m). Zwei Übernachtungen.

6. Tag: Arequipa Vormittag in der Andenperle Arequipa. Wuchtig: die Kathedrale°. Mächtig: die Jesuitenkirche La Companía°. Mittendrin als Stadt in der Stadt: das First-Class-Kloster Santa Catalina°. 150 Nonnen hatten 400 Servicedamen. Nachmittags Freizeit. Möglichkeit zu einer Panorama-Tour (19 €) mit herrlichen Ausblicken auf die „weiße Stadt“ und die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu.

7. Tag: Arequipa – Colca-Canyon Begehrte Fotomodelle unterwegs: Die Lamas, Alpakas und Vicunas zicken vor der Kamera kein bisschen. Mit Klick und dem Kick durch das traditionelle Koka-Tee-Doping erreichen Sie den Pata-Pampa-Pass in atemberaubenden 4825 m Höhe. Von dort geht's auf einem Serpentinenparcours tief hinab in den Colca-Canyon. Übernachtung im Örtchen Chivay (3600 m).

8. Tag: Colca-Canyon – Puno Nur morgens gewährt der König der Anden dem Fußvolk Audienz: Um seine majestätischen Schwingen rauschen zu hören, müssen Sie früh raus aus Ihren Federn. Am Cruz del Condor° dann Stille am Abgrund, gespanntes Warten - und wenn Thermik und Glück Ihnen gewogen sind, kreist ein Kondor über oder unter Ihnen. Gänsehaut-Feeling! Danach Überlandfahrt am von Flamingos gesäumten Lagunillassee vorbei nach Puno (3855 m).

9. Tag: Puno – La Paz Am Titicacasee entlang nach Juli, wo die Kirchendichte fast römische Ausmaße erreicht, und über die Grenze nach Tiwanaku: Bei den präkolumbischen Ruinen führt Sie Ihr Scout in Boliviens Rätsel- und Legendenwelt ein. Wie aus einer anderen Welt wirkt dann die Erosionslandschaft des Mondtals. Übernachtung in La Paz (3600 m).

10. Tag: La Paz – Huatajata Vormittags City-Tour. La Paz hat seine indianischen Wurzeln bewahrt, nicht alles passt in westliche Muster: die Lama-Embryos auf dem Hexenmarkt etwa ... Dann zurück zum Titicacasee. Hier erwarten Sie waschechte Bootsbauer, die schon mit der Entdecker-Ikone Thor Heyerdahl unterwegs waren, und zeigen Ihnen, wie man die typischen Schilfboote baut. Bis zur kleinen Regatta sind Sie damit fertig! Übernachtung in Huatajata.

11. Tag: Huatajata – Isla del Sol Gleich vom Hotelpier aus rauscht Ihr Tragflügelboot los und durch die Enge von Tiquina: über Ihnen die weißen Hauben der Königskordillere, unter Ihnen der tiefblaue See und - vielleicht - das Gold der Inka? Auf der Mondinsel besuchen Sie den Tempel der Sonnenjungfrauen. Dann hinüber zur Sonneninsel: Nach der Besichtigung des Sonnentempels Pilcocaina zur umweltbewusst konzipierten Unterkunft.

12. Tag: Isla del Sol – Puno Vormittags zur Heiligen Quelle von Yumani, die angeblich ewige Jugend bringt - und vielleicht joggen Sie von da vitalisiert zum Tragflügelboot nach Copacabana? Auch wenn Sie beim Weg auf den Kalvarienberg eine gemütliche Gangart wählen: Nach einer halben Stunde raubt Ihnen das See- und Andenpanorama den Atem! Dann Fahrt über die peruanische Grenze zurück nach Puno.

13. Tag: Puno – Cuzco Mit dem Bus durch die Kordilleren. Endlose Höhenzüge beim Blick vom La-Raya-Pass und anschließend Kunstgenuss in Andahuaylillas: Die „Sixtinische Kapelle Perus“ wartet mit erlesenen Gemälden auf. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Andenmetropole Cuzco (3310 m). Drei Übernachtungen in Cuzco.

14. Tag: Cuzco Mit Scout auf Tour rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den schönsten Ausblicken, hübschesten Cafés und schicksten Boutiquen - zur Orientierung für den freien Nachmittag. Unermüdliche erobern dann die Festung Sacsayhuamán hoch über der Stadt (16 €) - massive Felsmauern, genialer Ausblick!

15. Tag: Machu Picchu Langsam zuckelt der Aussichtswaggon der Gebirgsbahn durchs Urubambatal zum Huayna Picchu, dem Zuckerhut der Kordilleren. Hier, in spektakulärer Natur, liegt das erst 1911 wiederentdeckte Machu Picchu, von den Inka Inti-Huatana genannt - Ort, an dem die Sonne festgebunden ist. Am späten Nachmittag mit Zug und Bus zurück nach Cuzco.

16. Tag: Cuzco – Lima Morgendlicher Ausflug in die Bergwelt des Urubambatales: Bezwingen Sie die steilen Stufen zur Inkafestung von Ollantaytambo? Nachmittags Flug nach Lima. Übernachtung im Stadtteil Miraflores.

17. Tag: Rückflug von Lima Bis zum Transfer am späten Nachmittag Freizeit. Am Abend Flug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.) bzw. mit KLM nach Amsterdam (nonstop, Flugdauer ca. 12,5 Std.).

18. Tag: Ankunft in Europa Mittags Ankunft in Madrid bzw. Amsterdam und Weiterflug.

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