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Peru – Bolivien – Chile: Große Andentrilogie

Mittwoch, 3. Februar 2010 15:33

  • 22-tägige Rundreise durch Peru, Bolivien und Chile
  • Übernachtungen in Hotels der gehobeneren Mittelklasse, sowie in einem Salzhotel
  • Phänomenale Natur der Anden
  • ab 5.695 Euro pro Person

1. Tag: Anreise nach Lima Linienflug nach Lima, Ankunft am Abend und Fahrt zu Ihrem Hotel. Eine Übernachtung in Lima.

2. Tag: Ins Heilige Tal der Inkas Sie fliegen von Lima nach Cuzco und fahren direkt weiter ins Urubamba-Tal, das Heilige Tal der Inkas. In Awanakancha sehen Sie, wie die Einheimischen Wolle und Handarbeiten aus Lama, Alpaka und Vicuña herstellen. Auf dem Weg besuchen Sie Ollantaytambo, wo die Stadtstruktur aus der Zeit der Inkas noch hervorragend erhalten ist. Am Nachmittag haben Sie Zeit, sich zu akklimatisieren und die spektakuläre Andenlandschaft zu genießen. Zwei Übernachtungen im Urubamba-Tal. 80 km

3. Tag: Machu Picchu Heute steht bereits der erste Höhepunkt der Reise auf dem Programm. Sie fahren mit dem Zug nach Aguas Calientes und mit dem Bus hinauf nach Machu Picchu. Die "verschollene Stadt", die 1911 wiederentdeckt wurde, war eine der letzten Zufluchtsstätten der Inkas. Ausführlicher Rundgang durch die hoch über dem Urubamba-Tal gelegene Anlage.

4. Tag: Dörfer und Märkte im Tal der Inkas Am Vormittag erkunden Sie das Heilige Tal der Inkas und besuchen den Sonntagsmarkt von Chincheros. In Maras sehen Sie wie zu Zeiten der Inkas Salz gewonnen wird. Vor der Rückfahrt nach Cuzco besichtigen Sie die Feldterrassen von Moray, vermutlich eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Inkas. Zwei Übernachtungen in Cuzco. 120 km

5. Tag: Cuzco, Nabel der Welt Sie unternehmen einen Rundgang durch die engen, malerischen Gassen von Cuzco, der Sie zur Kathedrale und zum Kloster Santo Domingo führt. Nachmittags geht es zu den kleinen Inkastätten von Tambo Machay, Kenko und Puka-Pukara sowie der Festung Sacsahuaymán, die außerhalb der Stadt liegen.

6. Tag: Durchs Andenhochland nach Puno Am frühen Vormittag fahren Sie mit dem Bus durch spektakuläre Landschaften und typische Andendörfer nach Puno, einer in 3.820 m Höhe gelegenen Stadt am Titicaca-See. Auf dem Weg besuchen Sie Andahuaylillas mit einer der schönsten Dorfkirchen Perus und die Grabtürme von Sillustani, die aus vorinkaischer Zeit stammen und malerisch über dem Umayo-See liegen. Eine Übernachtung in Puno. 370 km

7. Tag: Die Sonneninsel im Titicaca-See Zunächst fahren Sie von Puno nach Copacabana, wo Sie ein Tragflügelboot besteigen, das Sie zur Mond- und zur Sonneninsel bringt. Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter zu den schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos und besuchen dort ein Projekt zur nachhaltigen Entwicklung der Region. Am Abend erfahren Sie mehr über die mystische Welt der Kallawayas, die Naturheiler Boliviens. Zwei Übernachtungen in Huatajata am Titicaca-See.

8. Tag: Am Andenmeer Der Vormittag gehört dem Altiplano Museum mit einer aufschlussreichen Einführung in die Kultur der Inkas und der Aymaras. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Familie Limachi zu treffen, die für die Expeditionen Thor Heyerdhals die Schiffe baute. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Tragflügelboot zur Insel Kalauta und besuchen eine der größten Nekropolen dieser Gegend. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des Alajpacha-Sternobservatoriums, ein Treffen mit den Aymara-Sternbildern am südlichen Firmament.

9. Tag: Über Tiahuanaco nach La Paz Heute besuchen Sie Tiahuanaco. Die ehemals hoch entwickelte Kultur gehört zu den ältesten Zivilisationen Amerikas. Bei einem Rundgang sehen Sie die Ruinen der Akapana-Pyramide, den Kalassaya-Tempel, den halbunterirdischen Tempel und das berühmte Sonnentor. Am Nachmittag erreichen Sie La Paz, das Sie auf einer Stadtrundfahrt kennen lernen. Eine Übernachtung in La Paz. 160 km

10. Tag: Sucre, Hauptstadt Boliviens Sie fliegen von La Paz nach Sucre, der Hauptstadt Boliviens und für viele auch die schönste Stadt des Landes. Auf Ihrer Stadtrundfahrt sehen Sie den Franziskaner-Konvent La Recoleta und die Kirche San Francisco. Genießen Sie das Flair dieser alten Universitätsstadt. Zwei Übernachtungen in Sucre.

11. Tag: Der Sonntagsmarkt von Tarabuco Der wohl berühmteste Markt Boliviens findet im etwa 60 km entfernten Tarabuco statt. Die Tracht der Tarabuqueños mit ihren Lederkappen erinnert an die Helme der Conquistadores. Tauchen Sie ein in das bunte Markttreiben, und erleben Sie Bolivien pur. Nach dem Mittagessen Rückkehr nach Sucre. 120 km

12. Tag: Zum Silberberg von Potosí Durch atemberaubende Szenerien geht die Fahrt heute hinauf nach Potosí. Die einstmals reichste Stadt des Kontinents versorgte die spanische Krone mit dem begehrten Silber. Die Stadt ist heute UNESCO-Weltkulturerbe, viele Bauwerke erinnern an die glanzvolle Zeit. Sie besuchen eine Silbermine am Cerro Rico, dem reichen Berg, und können sich ein Bild machen von den Lebensbedingungen der Minenarbeiter damals wie heute. 180 km

13. Tag: Von Potosí nach Uyuni Zum Abschluss Ihres Besuches in Potosí besichtigen Sie die Casa de la Moneda, die Münzprägestätte aus dem 17. Jh. Dann brechen Sie auf, um eine der unwirtlichsten und zugleich landschaftlich eindrucksvollsten Landschaften dieser Erde zu entdecken: den Salar de Uyuni. Eine Übernachtung in einem aus Salz gebauten Hotel am Rande des Salar. 220 km

14. Tag: Flamingos, Kakteen und Luftspiegelungen Sie starten heute zur ganztägigen Erkundung dieser surreal anmutenden Landschaft. Sie besuchen die u.a. Isla Pescado, eine Oase mit eigentümlicher Flora und Fauna inmitten des Salzsees. Am Nachmittag kehren Sie nach Uyuni zurück. Eine Übernachtung in Uyuni.

15. Tag: Von Uyuni nach Oruro Längere Überlandfahrt auf dem bolivianischen Altiplano vorbei am Lago Poopó nach Oruro, Ihr Etappenort auf dem Weg zu den grandiosen Nationalparks Sajama und Lauca. Eine Übernachtung in Oruro. 450 km

16. Tag: Die Nationalparks Sajama und Lauca Der Parque Nacional Sajama wird vielfach als das Juwel des Landes bezeichnet. Namenspatron ist Boliviens höchster Berg, der Nevado Sajama (6542 m). Häufig kreuzen Lama- und Alpaka-Herden die Straße. Auf chilenischer Seite schließt sich der Lauca Nationalpark an. Der tiefblaue Lago Chungará im Park beansprucht für sich den Titel "Höchster See der Welt" (4500 m), die Zwillingsvulkane Parincota und Pomerape bilden die Kulisse. Am Abend erreichen Sie den Bergort Putre, wo Sie übernachten. 400 km

17. Tag: Ankunft am Pazifik Heute verlassen Sie die Gebirgswelt der Anden und des Altiplano und erreichen Arica am Pazifik, die nördlichste Stadt Chiles. Sie lernen die Hafenstadt, von der das Silber aus Potosí nach Spanien verschifft wurde, auf einer Rundfahrt kennen und sehen u.a. die von Gustave Eiffel entworfene San Marcos-Kathedrale. Eine Übernachtung in Arica. 150 km

18. Tag: Über Tacna nach Arequipa Abholung durch die peruanische Agentur und Fahrt über die Grenze nach Tacna. Ihr Studienreiseleiter bringt Ihnen die wechselvolle Geschichte der Region näher und berichtet vom Salpeterkrieg. Durch die Küstenwüste Perus erreichen Sie Arequipa, wo Sie zweimal übernachten. 430 km

19. Tag: Arequipa, die ‘Weiße Stadt’ Vormittags Besichtigungsfahrt durch die "Weiße Stadt", benannt nach den vielen Häusern aus reich verziertem Vulkangestein namens Sillar. Sie sehen die gut erhaltene Klosterstadt Santa Catalina. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

20. Tag: Lima, Abschied am Pazifik Fahrt zum Flughafen und kurzer Flug nach Lima. Nach Ankunft im Hotel erkunden Sie die Hauptstadt Perus mit ihrem gut restaurierten, kolonialen Stadtzentrum. Den Ausklang für diese eindrucksvolle Reise bildet ein Abschiedsessen in einem Jugendstil-Restaurant am Pazifik.

21. Tag: Heimreise Nachmittags Fahrt zum Flughafen oder Beginn Ihres individuellen Anschlussaufenthaltes. Linienflug nach Hause.

22. Tag: Ankunft zu Hause Ankunft an Ihrem Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.

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Südamerika – die Große Südamerikareise mit Iberia

Mittwoch, 3. Februar 2010 15:24

  • 21-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Unsere umfassende Südamerikareise zwischen Ecuador und Argentinien
  • ab 5.490 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Südamerika
Mit Iberia über Madrid nonstop nach Quito. Ab Madrid ca. 11 Stunden Flug. Am Nachmittag Ankunft in Quito. Zwei Übernachtungen in Quito (2800 m).

2. Tag: Bienvenido al Ecuador!
Der Vormittag in Quito gehört Ihnen zum Ankommen! Probieren Sie Baumtomaten zum Frühstück, bummeln Sie durch den Parque El Ejido gegenüber dem Hotel, besuchen Sie die Casa de la Cultura oder erobern Sie den Hausberg Cruz Loma mit der Seilbahn. Nachmittags geht es mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter ins Herz der schönsten Hauptstadt des Kontinents. Die historische Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) präsentiert Goldaltar-Kirchen und Paläste satt. Die geflügelte Jungfrau von Quito winkt uns hoch zum Panecillo, für einen göttlichen Blick über Altstadt und Skyline bis zu den Anden.

3. Tag: Nach Otavalo und zu Mama Vulkan
Von Quito über den Äquator nach Norden. Der Marktplatz von Otavalo, Plaza de Poncho, ist Farbe. Kleider, Bilder, Teppiche. Muster wie von Kandinsky. Die Indianerfrau ganz Unternehmerin in Sachen Tradition. Weiterziehen. Der Höhenmesser sagt 3500 m. Mama Cotacachi, die Vulkanin, betrachtet sich im Spiegel ihres Kratersees Cuicocha. Wir schauen mit hinein. Heute Nacht träumen wir in einem Hazienda-Hotel nahe des San-Pablo-Sees. 180 km. Landestypisches Abendessen: Locro quiteno, deftige Kartoffelsuppe, und für Experimentierfreudige schon leckeres Cuy – Meerschweinchen?

4. Tag: Dorfleben und Äquator
Vormittags: Im Indianerdorf Peguche, nahe Otavalo, webt man Zukunft. Im Zentrum der Webindustrie verständigen sich die Marktfrauen per Handy. Auch im Kinderhilfsprojekt paart sich Tradition mit Zukunft. Die Kids quasseln auf Quechua, wir mit Händen und Füßen! Unser Reiseleiter übersetzt in alle Richtungen. Dann setzen wir zum Äquatorsprung an. Fließt ein Wasserstrudel nun andersrum ab, und hat der Reiseleiter die ultimative Info dazu? 80 km. Abends: Flug mit TACA von Quito nach Lima. Tipp: Den Tag in der Hotelbar sacken lassen mit Perus Nationalgetränk Pisco sour. Zwei Übernachtungen in Lima.

5. Tag: Lima einst und jetzt
Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig, die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein Namensnachfolger ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient wahrscheinlich auch nicht schlecht. Schick der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks. Das Archäologische Museum beherbergt die Welt altperuanischer Kulturen. Unser Reiseleiter kennt jede Menge Hintergründe.

6. Tag: Im heiligen Tal
Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches. Cuzco liegt auf 3400 m Höhe. Zur Höhenanpassung fahren wir gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus zum Aufwärmen fürs Hochland – „El cóndor pasa“ endlich am Originalschauplatz! Die Kirche im Andendorf Chinchero zeigt kulturelle Verflechtungen: christliche Mauern auf Inkafundamenten. Wie werden bloß diese Stoffe so bunt? Eine Textil-Kooperative zeigt es uns. Garantiert chemiefrei! Jetzt zum Hotel in Yucay in 2800 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón.

7. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu
Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn ins magische Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Was erzählen die Ruinen der Erinnerung hier wirklich? Zufluchtstätte vor den Spaniern, Opferplatz, Alltagsleben? Verlorene Hochkultur. Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

8. Tag: Cuzco
Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturdenkmal. Den Erdbeben im „Nabel der Welt“ hielten nur inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas bewahrt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Verteidigung im Zickzackbau erleben wir oberhalb der Stadt, in der alten Festungsanlage Sacsayhuamán. Nachmittags zeigt uns der Reiseleiter im Museo Inka Mumien im Korbgeflecht und liest in Knotenschnüren, den Quipus. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht Alpaka-Steak? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.

9. Tag: Majestätische Anden
Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv – Superlativ. Alpaka- und Lamaherden eingeschlossen. Wir legen den Kopf in den Nacken vor den hohen Mauern der Tempelruinen von Raqchi. Dann die Anden zum Anfassen – auf 4313 m Höhe der La-Raya-Pass. Unser Reiseleiter kennt Geschichten und Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe von Militärdiktatur und Leuchtender-Pfad-Terror. Wie leben heute die Menschen im Altiplano? Wir fragen nach, und die Bauern auf dem Hof hier oben erzählen uns davon. Tagesziel ist Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 350 km.

10. Tag: Titicaca – heiliger See der Inkas
Ein kleines Schilf-Venedig finden Frühaufsteher bei den Uru-Indianern. Schwimmende Inseln, Häuser, Boote – alles aus Schilf. Am Ufer glänzt die Kolonialkirche von Juli im Wasser. Wir überqueren die Grenze nach Bolivien. Auf der Sonneninsel mit dem legendenumwobenen heiligen Felsen Titicaca schweift der Blick zur schneebedeckten Königskordillere. Im Tragflügelboot gleiten wir nach Huatajata. Gute Nacht direkt am See. Busstrecke 130 km. Der Himmel zum Greifen nah. Nach den Sternen können Sie im kleinen Observatorium unseres Seehotels greifen. Wo ist noch mal das Kreuz des Südens?

11. Tag: Weiter nach La Paz
UNESCO-Kulturdenkmal Tiahuanaco: heiliges Sonnentor der Inkas und als wichtigste Grabungsstätte Boliviens das Tor zu den Ahnen. Im Heute geht’s weiter nach La Paz, auf 3700 m die höchstgelegene Großstadt der Erde. 120 km. Der Atem stockt beim Blick auf den Talkessel von La Paz. Die Metropole kocht. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Palast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Wir erleben Kathedralenzauber und Indianermärkte mit säckeweise Kokablättern. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen – die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, macht den Schritt ganz leicht.

12. Tag: Durch die Anden zum Pazifik
Die Kordilleren bewachen das Andenhochland. Der höchste Berg Boliviens, der Nevado Sajama, zieht 6542 m hoch vorbei. Unser Reiseleiter erzählt von El Presidente Morales. Er wehrte sich gegen eine FIFA-Regelung, die Länderspiele über 2500 m Höhe verbietet. So kickte man(n) protestierend auf 6000 m Höhe. Im chilenischen Lauca-Nationalpark machen die Flamingos die Welt rosig. Die Straße kurvt hinunter zum Pazifik, trocken grüßt die Atacamawüste. 550 km bequem vorangekommen. Gute Nacht in Arica, den Pazifik vor der Tür.

13. Tag: Flug nach Santiago
Santiago ruft, wir folgen flugs. Vormittags geht es mit LAN Express über die Küstenwüste! Die Metropole liegt vor grau-blauem Bergmassiv, die Stadtrundfahrt überraschend grün! Vom Cerro San Cristóbal genießen wir den Weitblick über die Stadt. Die Andenkette beschließt das Panorama. Fast violett, fruchtig und würzig: Wer Rotwein mag, rollt zum Nachtmahl einen Carmenère über die Zunge. Oder lieber einen … Finden Sie selbst Ihren Vino preferido! Zwei Übernachtungen in Santiago de Chile.

14. Tag: Im Schatten der Anden
Postkartenmotive: Kolonialbauten mit Palmen! Nach dem Frühstück serviert die Plaza de Armas beim Flanieren architektonische Bandbreite. An der Moneda, dem Präsidentenpalast, erzählt der Reiseleiter über die neuere Geschichte Chiles. Harter Stoff, dem der in Lateinamerika beliebte Liedermacher Víctor Jara eine Stimme gab. Der Putsch von 1973 brachte ihn zum Schweigen. Isabel Allendes „Geisterhaus“ erwacht. Freier Nachmittag: Gehen Sie doch hinauf zum Cerro Santa Lucía. Nationalmonument und Kleinod. Wasserfontänen, Palmen und eine Ausstellung zur indigenen Kunst Chiles.

15. Tag: Eleganz am Rio de la Plata
Flug mit LAN über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust. Mächtigste Frau der Nation: Präsidentin Cristina Kirchner. Beeindruckend: die Madres der Plaza de Mayo. Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über die Verluste und die Lügen aus dieser Zeit bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosa „Weißen Haus“ Argentiniens. Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca kam der Tango zur Welt. Hier geben sich Künstler der Kunst, Maradonas Club seinen Hoffnungen und das ganze Viertel dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer hin. Abends erwartet uns der Genuss von exquisitem argentinischem Rindfleisch. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

16. Tag: Das Paris Südamerikas
Der Tag gehört Ihnen! „Was gibt’s, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Ihre eigene Show könnte heute zum Beispiel so aussehen: Durch die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico und dann ins Jugendstilcafé Tortoni. Hier sinnierten Intellektuelle wie Borges, und Formel-1-Star Fangio entspannte den Bleifuß. Lieber Tango-CDs oder Literatur einkaufen? Ihr Reiseleiter kennt alle Wege. Auch den zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Im Stadtteil Palermo wartet das Museum für lateinamerikanische Kunst. Wer lieber die Nase in den Wind hält, macht eine Bootsfahrt durch das glitzernde Tigre Delta (ca. 30 €). Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 45 €). Selbst tanzen? Wer Lust hat, dem organisiert der Reiseleiter einen Schnupperkurs (ca. 60 €).

17. Tag: Flug nach Iguazú
Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturdenkmal). Weißstürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braunschäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und ab und an Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite durch paradiesische Zustände. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien!

18. Tag: Panoramablick
Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite! Bei unserem Spaziergang dürfte es nochmals Applaus für die mächtige Szenerie der Fälle geben. Sonne tanken und den zarten Wassernebel spüren! Am Nachmittag fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

19. Tag: Cristo, Corcovado & Co.
Die Kathedrale eine moderne Pyramide, alte Kirchen voller Blattgold. Rios Zentrum schlägt Brücken über die Zeiten. Die Zahnradbahn hebt ab zum Corcovado. Das Meer, Berge, Zuckerhut – das Gefühl hier oben ist unbeschreiblich. Nachmittags: Was Sie wollen! Cocktails im Copacabana Palace, künftige Pelés am Strand beobachten – Fußball heißt hier Vision für die Zukunft. Für die hat Stararchitekt Oscar Niemeyer in Niteroi das Museum für zeitgenössische Kunst gebaut! Ein Ufo aus Stahl und Beton, Star-Trek-verdächtig! Abends heben wir gemeinsam kulinarisch ab. Eine Churrascaria – Traditionsküche – kredenzt Saftigstes vom Höckerrind und mehr!

20. Tag: Rio und sein Zuckerhut
Wer Rio sagt, sagt Zuckerhut. Konnte man 2006 das Konzert der Rolling Stones bis hier rauf hören? Wir schweben über der Stadt, das „Girl from Ipanema“ geht sicher unten vorbei, wir könnten in die weiten Arme von Cristo auf dem Corcovado fallen. Das Meer leuchtet. Wir wünschen uns ein fotografisches Gedächtnis. Das war’s. Gegen Abend Flug mit Iberia nach Madrid (ab Sao Paulo nonstop, ca.10 Std.).

21. Tag: So gut wie zu Hause
Vormittags landen Sie in Madrid. Anschluss zu Ihrem Zielflughafen.

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Große Südamerika-Rundreise “Der Klassiker”

Mittwoch, 3. Februar 2010 15:16

  • 20-tägige Rundreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Unser absoluter Südamerika-”Klassiker”
  • ab 5.490 Euro pro Person

1. Tag: DO Hinflug – Quito Morgens Abflug von Deutschland über Madrid nach Quito (2.850m) mit Ankunft am gleichen Abend.

2. Tag: FR Quito Vorm. Stadtrundfahrt durch die historische Altstadt, von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt: Plaza de la Independencia mit Regierungspalast und Kathedrale, die Kirchen San Francisco und La Compañía. Auffahrt auf den Hausberg "Panecillo" mit großartigem Rundblick. Möglichkeit zu einer Fahrt mit der Seilbahn "Teleférico" auf über 4.000m auf den Vulkan Ruccu Pichincha (ca. € 35,- p.P.).

3. Tag: SA Quito (Otavalo) Tagesausflug nach Norden mit Überquerung des Äquators. In Otavalo Besuch des Indio-Marktes, einem der größten und buntesten Märkte Südamerikas. Nach dem Mittagessen Spaziergang am fantastisch gelegenen Cuicocha Kratersee. Spätnachm. Rückfahrt nach Quito (220 Tages-km).

4. Tag: SO Straße der Vulkane – Lima Fahrt auf der "Straße der Vulkane", der Panamericana, an herrlich geformten schneekuppigen Bergriesen vorbei in den Cotopaxi-Nationalpark. Kurzer Spaziergang an der Limpiapungo Lagune. Nach dem Mittagessen auf der Hacienda La Cienega, wo schon Alexander von Humboldt übernachtete, Fahrt zum Flughafen Quito und Flug entlang der Pazifikküste nach Lima.

5. Tag: MO Lima Halbtägige Stadtrundfahrt durch die peruanische Hauptstadt: Koloniale Altstadt mit Plaza Mayor, Kathedrale und Regierungspalast, das "neue" Stadtzentrum Miraflores. Abschl. Besuch des Goldmuseums mit einer beeindruckenden Sammlung präkolumbumbischen Goldschmucks.

6. Tag: DI Heiliges Tal der Inkas Morgens Flug nach Cusco (3.300m). Anschl. Fahrt zum Urubamba-Tal, dem "Heiligen Tal der Inkas". Besichtigung der Ruinenanlagen von Sacsayhuamán, Kenko und Tampu Machay. In Pisac Besuch des örtlichen Marktes, auf dem die indianischen Händler aus den umliegenden Ortschaften ihre Waren feilbieten. Übernachtung direkt im Heiligen Tal.

7. Tag: MI Machu Picchu Morgens Bahnfahrt, das Urubamba-Tal hinab, nach Machu Picchu. Ausführl. Besichtigung der "Verlorenen Stadt der Inkas", eine in eine imposante Gebirgslandschaft eingebettete Zitadelle mit Tempeln, Palästen, Brunnen und Terrassen, die erst 1911 wieder entdeckt wurde. Übernachtung am Fuß des Berges.

8. Tag: DO Machu Picchu – Cusco Morgens ein fast "privater Besuch" von Machu Picchu, denn die Touristengruppen mit dem Zug aus Cusco kommen erst später an. Möglichkeiten zu einer (wetterabhängigen) Besteigung des Wayna Picchu Berges, zu einer kleinen Wanderung zum Sonnentor Inti Punku oder zur Besichtigung des neuen Machu Picchu Museums. Nachm. per Bahn zurück nach Ollantaytambo und weiter per Bus nach Cusco.

9. Tag: FR Cusco Vorm. Stadtrundgang durch Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs: Die Kathedrale, auf den Grundmauern des alten Sonnentempels Koricancha erbaut, das Kloster Santo Domingo, immer wieder Spuren alter Inka-Straßen und -Bauten. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

10. Tag: SA Bahnfahrt – Titicaca See Ganztägige Bahnfahrt von Cusco zum Titicaca-See, der Wiege der Inkas. Zunächst im Tal des Vilcanota-Flusses an verträumten Indiodörfern vorbei, dann über den Altiplano mit dem La Raya Pass (4.312m) als höchstem Punkt und mit Lama- und Alpacaherden als häufigen Begleitern. Unser Hotel direkt am Titcaca-See (380 km).

11. Tag: SO Titicaca-See Vorm. per Boot zu den schwimmenden Inseln der Urus, beeindruckende Kunstwerke aus meterdicken Binsenschichten. Nachm. Besuch der ehemaligen Nekropole von Sillustani am Ufer des Lago Umayo. Dort haben sich antike Begräbnistürme aus der Vor-Inkazeit (Chullpas) erhalten.

12. Tag: MO Titicaca-See – La Paz Morgens per Bus nach Copacabana. Mit einem Tragflügelboot quer über den Titicaca-See nach Huatajata mit Besuch der Sonnen- und der Mondinsel. Weiterfahrt nach La Paz mit - bei gutem Wetter - herrlichem Blick auf die Königskordillere (240 Tages-km).

13. Tag: DI La Paz (Tiahuanaco) Vorm. Stadtrundfahrt: San Francisco-Kirche, Marktstraßen, Tiahuanaco-Monolith, Hexenmarkt. Im Mondtal Besichtigung der bizarre Gesteinsformationen. Nachm. Ausflug nach Tiahuanaco, Ausdruck einer eigenen prä-inkaischen Kultur und bedeutendste archäolog. Stätte Boliviens (Sonnentor).

14. Tag: MI Buenos Aires Morgens Flug von La Paz über Santa Cruz nach Buenos Aires mit Ankunft nachmittags. Abends Gelegenheit zum Besuch einer Tango-Show (ca. € 60,- p.P. inkl. Abendessen).

15. Tag: DO Buenos Aires Vorm. Stadtrundfahrt in Buenos Aires, dem "Paris Südamerikas": Casa Rosada (Präsidentenpalast), Plaza de Mayo, Plaza San Martín, Künstlerviertel La Boca. Nachm. Gelegenheit zu eigenen Unternehmungen.

16. Tag: FR Iguassú Morgens Transfer, Flug Buenos Aires - Iguassú. Nachm. Besuch der Fälle auf der argentinischen Seite mit einem System von Wanderwegen und "hautnahem" Erleben des Geschehens. Spaziergang zum "Teufelsrachen", wo zeitweise 13.000 Kubikmeter Wasser in eine Tiefe von 90m hinabstürzen. Übernachtung auf brasilianischer Seite.

17. Tag: SA Iguassú – Rio de Janeiro Vorm. Besichtigung der Fälle auf brasilianischer Seite mit fantastischem Blick auf den Río Iguassú und auf die hinabstürzende, etwa 4 km breite Wasserfall-Front. Nachm. Flug Iguassú - Rio de Janeiro. Unser Hotel direkt an der Copacabana.

18. Tag: SO Rio de Janeiro Ganztäg. Besichtigungsprogramm: Von Copacabana nach Ipanema, hinauf zum Corcovado (Christus-Statue u. schönster Panorama-Rundblick). Am Maracaná-Stadion vorbei ins Stadtzentrum, die Strände zwischen Gloria und Botafogo, Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut. Abends Gelegenheit zu einem Besuch einer Samba-Show (ca. € 100,- p.P. inkl. Abendessen).

19. Tag: MO Rio – Rückflug Vorm. zur freien Verfügung. Zeit für einen Strandspaziergang die Copacabana entlang oder zu letzten Einkäufen. Nachm. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Madrid.

20. Tag: DI Ankunft Nachmittags Ankunft in Madrid und Weiterflug zu verschiedenen deutschen Flughäfen.

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Die Wiege Südamerikas

Mittwoch, 3. Februar 2010 15:07

  • 20-tägige Erlebnisreise durch Peru, Bolivien & Argentinien
  • Unterkunft in Hotels der guten Mittelklasse
  • Lima, Buenos Aires, Andenbahnfahrt von Cuzco nach Aguas Caliente, Inkastätte Machu Picchu, Salar de Uyuni – größter Salzsee der Welt
  • ab 5.230 Euro pro Person

1. Tag: Deutschland – Lima Linienflug von Deutschland nach Lima. Ankunft am späten Abend und Transfer zu Ihrem Hotel im Stadtteil Miraflores.

2. Tag: Lima Nach dem Frühstück lernen Sie die 9-Millionen-Metropole Lima kennen. Auf einer Stadtrundfahrt besuchen Sie unter anderem die Plaza de Armas, den Garten der Liebe sowie das berühmte Goldmuseum.

3. Tag: Lima – Cuzco Früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Cuzco. Die Kulturstadt Cuzco liegt auf 3.360 m inmitten der Anden. Der Nachmittag steht Ihnen zur Akklimatisierung zur freien Verfügung.

4. Tag: Cuzco Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie Cuzco und seine historischen Hintergründe besser kennen. Die Stadt ist voll von Denkmälern und historischen Reliquien, von Mythen und Legenden, die immer wieder neu aufzuleben scheinen, wenn man durch die alten Straßen läuft. Im Anschluss besuchen Sie die nahe gelegenen Ruinen Sacsayhuaman und Puka-Pukara.

5. Tag: Machu Picchu Schon im Morgengrauen beginnt Ihre Fahrt mit der Andenbahn von Cuzco nach Aguas Caliente am Fuße der berühmten Inkastätte Machu Picchu. Eine ausführliche Führung durch die Ruinen bietet einen Einblick in das Leben der Inka. Erst nach Einbruch der Dunkelheit kehren Sie wieder nach Cuzco zurück.

6. Tag: Cuzco Besuch des Indiomarktes von Pisac und der Festungsanlage Ollantaytambo.

7. Tag: Cuzco – Puno Sie erwartet eine herrliche 10-stündige Fahrt über Pässe und Täler nach Puno. Am späten Abend Ankunft in Ihrem Hotel in Puno, direkt am Titicacasee.

8. Tag: Puno – Sonneninsel Fahrt von Puno nach Copacabana mit Besichtigung des Ortes. Anschließend Weiterfahrt mit dem Boot zur Sonneninsel. Insel-Rundgang und Übernachtung in einer schönen Posada auf der Sonneninsel.

9. Tag: Sonneninsel – La Paz Mit dem Boot geht es von der Sonneninsel nach Huatajata mit Besuch der Mondinsel. Am Nachmittag Fahrt mit weiteren Teilnehmern entlang einer prächtigen Bergkette nach La Paz.

10. Tag: La Paz Nach dem Frühstück halbtägige Rundfahrt durch die größte Stadt Boliviens mit Besuch der Kathedrale an der Plaza Murillo, der Kirche San Franciso, Calacoto und eines Indiomarktes. Im Anschluss Fahrt ins Valle de la Luna mit seiner eigenartigen Mondlandschaft.

11. Tag: La Paz – Uyuni Morgens Transfer zum Busbahnhof in La Paz. Von dort Fahrt mit dem öffentlichen Linienbus in Boliviens Folklorehauptstadt Oruro. Weiter geht es mit der Eisenbahn nach Uyuni (ohne RL). Nach einer ca. 7-stündigen Reise über das faszinierende Altiplano erreichen Sie das Städtchen am gleichnamigen Salzsee. Übernachtung im besten Hotel vor Ort, welches dennoch sehr einfach ist.

12. Tag: Uyuni – Salar de Uyuni Am Morgen kurzer Stopp beim nahe gelegenen Zugfriedhof - einer skurrilen Kulisse für Fotografen. Weiter geht es zum Salar de Uyuni, dem mit 12.000 km² größten Salzsee der Welt. Der Tag ist geprägt von totaler Einsamkeit, flimmerndem Weiß bis zum Horizont und schneebedeckten Vulkankegeln. Sie besuchen die berühmte Isla Incahuasi mit ihren eindrucksvollen Kakteen. Weiterfahrt bis Tahua. Übernachtung im Salzhotel (nach Verfügbarkeit) oder in einer einfachen Lodge.

13. Tag: Tahua – Salar de Uyuni – Uyuni Genießen Sie einen unvergesslichen Sonnenaufgang am Salar de Uyuni. Anschließend Weiterfahrt nach Colchani zu den Wasserquellen Ojos de Aguas und weiter nach Uyuni zu Ihrem Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

14. Tag: Uyuni – Tupiza Kurz nach Mitternacht Transfer zum Bahnhof und Beginn Ihrer Bahnfahrt in den weitgehend unbekannten Süden des Landes. Ankunft in Tupiza am Morgen und Transfer in Ihr Hotel. Gegen Mittag erkunden Sie Tupiza und die Umgebung.

15. Tag: Tupiza – La Quiaca – Purmamarca Transfer von Tupiza zur Grenze nach La Quiaca und anschließend Fahrt durch die 2003 zum Weltnaturerbe erklärte Quebrada Humahuaca. Über Tilcara, bekannt für seine lebendige Indiokultur geht es weiter nach Purmamarca.

16. Tag: Purmamarca – Salta In Purmamarca geht es vorbei an den Salinas Grandes, entlang der berühmten Ruta 40 in Richtung San Antonio de los Cobres. Ab hier verläuft die Straße parallel zu den Schienen des im Augenblick stillgelegten „Tren a los Nubes“. Nach einem kurzen Abstecher zum Polvvorilla Viadukt - dem Wahrzeichen des Zuges - geht es durch die Quebrada del Toro weiter nach Salta.

17. Tag: Salta – Buenos Aires Am Vormittag werden Sie Salta auf einer Stadtrundfahrt kennen lernen. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel.

18. Tag: Buenos Aires Auf einer halbtägigen Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der 12-Millionen-Stadt kennen. Abends Besuch einer der berühmten Tangoshows.

19. Tag: Buenos Aires – Deutschland Transfer zum Flughafen und Flug von Buenos Aires nach Deutschland.

20. Tag: Deutschland Ankunft in Deutschland.

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Inkakultur und Andennatur

Mittwoch, 3. Februar 2010 15:00

  • 18-tägige Erlebnisreise durch Peru, Bolivien & Chile
  • Unterkunft in Hotels der guten Mittelklasse
  • Lima, Bahnfahrt über Pässe und Täler nach Puno, mit dem Boot zur Sonneninsel, Salar de Uyuni – größter Salzsee der Welt
  • ab 4.935 Euro pro Person

buchen1. Tag: Deutschland – Lima
Linienflug mit Iberia von Deutschland über Madrid nach Lima. Ankunft am späten Abend und Transfer zu Ihrem Hotel im Stadtteil Miraflores.

2. Tag: Lima
Nach dem Frühstück lernen Sie die 9-Millionen-Metropole Lima kennen. Auf einer Stadtrundfahrt besuchen Sie unter anderem die Plaza de Armas, den Garten der Liebe sowie das berühmte Larco Herrera Museum.

3. Tag: Lima – Cuzco
Früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Cuzco. Die Kulturstadt Cuzco liegt auf 3.360 m inmitten der Anden. Der Nachmittag steht Ihnen zur Akklimatisierung zur freien Verfügung.

4. Tag: Cuzco
Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie Cuzco und seine historischen Hintergründe besser kennen. Die Stadt ist voll von Denkmälern und historischen Reliquien, von Mythen und Legenden, die immer wieder neu aufzuleben scheinen, wenn man durch die alten Straßen läuft. Im Anschluss besuchen Sie die nahe gelegenen Ruinen Sacsayhuaman und Puka-Pukara.

5. Tag: Cuzco – Ollantaytambo
Tagesausflug zum Markt nach Pisac und zur Ruinenanlage von Ollantaytambo. Übernachtung im heiligen Tal.

6. Tag: Ollantaytambo – Machu Picchu – Cuzco
Bahnfahrt durch das Urubamba Tal bis nach Aguas Calientes. Eine ausführliche Besichtigung der Ruinen am Vormittag bietet einen unvergesslichen Einblick in das Leben der Inka. Im Laufe des Nachmittags geht es per Bahn zurück nach Cuzco.

7. Tag: Cuzco – Puno
Sie erwartet eine herrliche 10-stündige Fahrt über Pässe und Täler nach Puno. Am späten Abend Ankunft in Ihrem Hotel in Puno, direkt am Titicacasee. F/M

8. Tag: Puno – Sonneninsel
Fahrt von Puno nach Copacabana mit Besichtigung des Ortes. Anschließend Weiterfahrt mit dem Boot zur Sonneninsel. Insel-Rundgang und Übernachtung in einer schönen Posada auf der Sonneninsel (Ausflüge mit weiteren Teilnehmern).

9. Tag: Sonneninsel – La Paz
Mit dem Boot geht es von der Sonneninsel nach Huatajata mit Besuch der Mondinsel. Am Nachmittag Fahrt entlang einer prächtigen Bergkette nach La Paz (Ausflüge mit weiteren Teilnehmern).

10. Tag: La Paz
Nach dem Frühstück halbtägige Stadtrundfahrt mit Besuch der Kathedrale an der Plaza Murillo, der Kirche San Franciso, Calacoto und eines Indiomarktes. Im Anschluss Fahrt ins Valle de la Luna mit seiner eigenartigen Mondlandschaft.

11. Tag: La Paz – Uyuni
Fahrt von La Paz in Boliviens Folklorehauptstadt Oruro mit dem Bus. Weiter geht es mit der Eisenbahn nach Uyuni. Nach einer ca. 7-stündigen Reise über das faszinierende Altiplano erreichen Sie das Städtchen am gleichnamigen Salzsee. Übernachtung im besten Hotel vor Ort, welches dennoch sehr einfach ist. Ankunft spät Nachts.

12. Tag: Uyuni – Salar de Uyuni
Auf dem Weg zum Salzsee kurzer Stopp beim nahe gelegenen Zugfriedhof – einer skurrilen Kulisse für Fotografen. Weiter geht es zum Salar de Uyuni, dem mit 12.000 km² größten Salzsee der Welt. Der Tag ist geprägt von totaler Einsamkeit, flimmerndem Weiß bis zum Horizont und schneebedeckten Vulkankegeln. Sie besuchen die berühmte Isla de los Pescadores mit ihren eindrucksvollen Kakteen. Übernachtung im Salzhotel.

13. Tag: Uyuni – San Pedro de Atacama
Früh morgens Abfahrt zur chilenischen Grenze. Hier wird die fast außerirdisch wirkende Landschaft von dem Vulkan Lincancabur und der zu seinen Füßen liegenden grünen Lagune dominiert. Möglichkeit zu einem Bad in den Thermalbädern von Polques. Weiterfahrt zu den Geysiren Sol de mañana. Einer der Höhepunkte dieses Tages ist die Rote Lagune. Hier nisten drei verschiedene Flamingoarten. Am späten Nachmittag Ankunft in San Pedro de Atacama.

14. Tag: El Tatio Geysire und Salar de Atacama
Sehr frühe Abfahrt zu den El Tatio Geysiren, welche auf einer Höhe von 4.500 m über dem Meeresspiegel liegen. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel! Rückfahrt nach San Pedro. Am Nachmittag Ausfl ug zum Salar de Atacama mit Besuch des Dorfes Toconao mit seinen Häusern und der Kirche aus weißem Vulkanstein. Am Abend Rückfahrt nach San Pedro.

15. Tag: Santiago de Chile – Calama – San Pedro de Atacama
Fahrt vorbei an der spektakulären Cordillera de la Sal nach Calama zum Flughafen. Flug nach Santiago de Chile. Am Nachmittag Stadtrundfahrt mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der chilenischen Hauptstadt.

16. Tag: Santiago de Chile
Tagesausflug zum Hafen Valparadiso und in den Ort Viña del Mar.

17. Tag: Santiago de Chile
Die Zeit bis zum Abflug steht zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

18. Tag: Deutschland
Ankunft in Deutschland.

Hier gehts zur Reisebuchung

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Südamerika: Peru – Bolivien – Argentinien – Brasilien

Mittwoch, 3. Februar 2010 14:36

  • 16-tägige Rundreise durch Südamerika
  • Übernachtung in Hotels der gehobeneren Mittelklasse
  • Inklusive einer Fahrt mit einem Tragflächenboot über den Titicaca-See
  • ab 4.695 Euro pro Person

1. Tag: Anreise ins Land der Inkas Linienflug nach Lima, Perus Hauptstadt am Pazifik. Am Abend kommen Sie an und fahren in Ihr Hotel. Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag: Lima, Stadt der Vizekönige Zunächst besichtigen Sie ausführlich Lima. Das frisch restaurierte koloniale Zentrum zeugt vom Glanz vergangener Epochen. Sie gelangen zur Plaza de Armas mit Kathedrale, erzbischöflichem Palais und Regierungspalast, bewundern die kolonialzeitlichen Herrenhäuser und besuchen das Kloster San Francisco. Im archäologischen Museum bekommen Sie einen Überblick über die Schätze der andinen Hochkulturen der Mochica, Chimú und Inka.

3. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt Am Morgen fliegen Sie nach Cuzco. Zunächst besuchen Sie die indianisch geprägte Altstadt von Cuzco und ihre verwinkelten Gassen, die Plaza de Armas und die Kathedrale. Danach führt die Tour zum Korikancha - dem Sonnentempel. Auf diesem Inka-Heiligtum errichteten die Spanier nach der Eroberung Cuzcos das Kloster Santo Domingo. Anschließend besichtigen Sie die umliegenden Inkastätten, darunter die heiligen Quellen von Tambo Machay, die rote Festung von Puka-Pukara, den Opferaltar von Kenko und die Inka-Festung Sacsayhuamán. Eine Übernachtung in Cuzco.

4. Tag: Sonntagsmarkt und Heiliges Tal Markttag in Chincheros! Neben Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs können Sie hier auch schöne Textilien und Souvenirs erwerben. Im Aufzuchtzentrum für Lamas und Alpakas sehen Sie später, wo die wertvolle Wolle herkommt. Der Ausflug führt weiter ins Heilige Tal der Inkas nach Ollantaytambo. Dieser sehenswerte Ort hat sich seine dörfliche Struktur seit der Inkazeit bewahrt. Eine Übernachtung im Heiligen Tal. 150 km

5. Tag: Weltwunder Machu Picchu Erleben Sie auf einem ganztägigen Ausflug Machu Picchu. Per Zug fahren Sie durch faszinierende Gebirgslandschaften hinunter nach Aguas Calientes. Die sagenumwobene Inkazitadelle auf einem Bergsporn wurde erst 1911 als völlig überwachsene, aus Wohnhäusern, Tempeln, Palästen und Terrassen bestehende Stadt entdeckt. Am Nachmittag kehren Sie mit dem Zug nach Cuzco zurück und übernachten dort ein weiteres Mal.

6. Tag: Panoramafahrt zum Titicaca-See Sie fahren heute mit dem Bus durch pittoreske Andenlandschaften bis nach Puno. Sie erhalten einen umfassenden Eindruck von der Landschaft dieser Hochebene und können bei gutem Wetter die schneebedeckten Vulkangipfel der Andenkordillere sehen. Unterwegs erkunden Sie den Viracocha-Tempel von Raqchi. Es ist der einzige Ort, an dem die Inkas Mauern aus Lehm und Stein bauten. In Andahuaylillas besichtigen Sie die freskengeschmückte Kirche aus dem 17. Jh.. Eine Übernachtung in Puno. 380 km

7. Tag: Vom Titicaca-See nach La Paz Entlang des Seeufers gelangen Sie nach Copacabana, Wallfahrtsort und Namensgeber der berühmten Strandmeile in Rio. Mit dem Tragflächenboot besuchen Sie die Sonnen- und Mondinsel, sowie die schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos. In Huatajata gehen Sie an Land und fahren in die bolivianische Metropole La Paz. Zwei Übernachtungen. 220 km

8. Tag: Tiahuanaco – Wiege der Andenkultur Die ehemals hochentwickelte Kultur von Tiahuanaco ist nach den letzten wissenschaftlichen Untersuchungen um 1580 v. Chr. entstanden und für Archäologen die Keimzelle der andinen Hochkulturen. Die Bewohner bauten die mysteriösen und für die Ruinen charakteristischen Monolithen teils aus Granit und Obsidian. Bei einem Rundgang sehen Sie die Akapana-Pyramide, den Kalassaya-Tempel, den halbunterirdischen Tempel und das berühmte Sonnentor. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch La Paz und sehen die bizarre Mondlandschaft im Valle de la Luna.

9. Tag: Nach Buenos Aires am Rio de la Plata Heute verlassen Sie die Anden und fliegen über Santa Cruz nach Buenos Aires. Das "Paris Südamerikas" fasziniert mit eleganten Boulevards, mondänen Bauwerken und stilvollen Restaurants und Kaffeehäusern.

10. Tag: Entdeckungen in der Stadt des Tango Ihre Stadtrundfahrt führt Sie zu geschichtsträchtigen Plätzen wie die Plaza de Mayo und dem Präsidentenpalast und in das bunte Hafenviertel La Boca. Am Abend erleben Sie die argentinische Seele bei einem Besuch in einem Tangolokal im Bezirk San Telmo.

11. Tag: Antiquitätenmarkt und Estancia-Besuch Sie haben Lust auf eigene Unternehmungen in Buenos Aires? Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Fakultativ bieten wir Ihnen einen Besuch auf dem Antiquitätenmarkt an der Plaza Dorrego an, dem anschließend ein Besuch einer Estancia im Umland der Metropole folgt. Dort wird für Sie das argentinische Barbecue "asado" zubereitet.

12. Tag: Die ‘Großen Wasser’ von Iguazú Am Vormittag verlassen Sie die argentinische Hauptstadt und fliegen in den tropischen Nordosten nach Puerto Iguazú. Hier im Dreiländereck mit Brasilien und Paraguay liegen die Wasserfälle des Rio Iguazú, eines der größten Naturschauspiele Südamerikas. Der Fluss teilt sich in etwa 20 Haupt- und über 200 Neben-fälle auf. Mehr als zweieinhalb Kilometer Stege erlauben atemberaubende Blicke auf die "Großen Wasser" - so lautet die Übersetzung des Wortes "Iguaçu" in der Sprache der Guarani-Indianer. Später überqueren Sie die Grenze nach Brasilien für eine Übernachtung in Foz do Iguaçu.

13. Tag: An die Iguazú Vom brasilianischen Teil des Nationalparks ergeben sich immer wieder neue faszinierende Ausblicke auf die Wasserfälle. Beachten Sie auch die üppige Flora am Wegesrand und die vielen Nasenbären, das Wappentier des Parks. Am Nachmittag fliegen Sie nach Rio de Janeiro und fahren in Ihr Hotel direkt an der Copacabana.

14. Tag: Rio de Janeiro: Zuckerhut und Samba Traumstadt mit Traumkulisse - die Stadt am Zuckerhut vereint viele Superlative in sich. Erkunden Sie die Stadt des Samba auf Ihrer Stadtrundfahrt. Natürlich fahren Sie auch mit der Seilbahn auf den Zuckerhut und genießen den Ausblick auf die Stadteile Leme, Copacabana, Flamengo und Urca. Am Abend erleben Sie dann bei einem Abschiedsessen die brasilianische Küche in einer Churrasceria.

15. Tag: Rückreise oder Anschlussurlaub Der berühmte Blick von der Christusstatue auf dem Corcovado beschließt die Reise durch vier Länder Südamerikas. Am Nachmittag werden Sie für Ihren Rückflug nach Hause zum Flughafen gebracht. Auf ein Wiedersehen in Südamerika! Sie haben sich für den Urlaub danach entschieden? Genießen Sie erholsame und erlebnisreiche Tage an der Copacabana.

16. Tag: Ankunft zu Hause Am Morgen Landung an Ihrem Ausgangsflughafen. Eine eindrucksvolle Reise geht zu Ende.

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Chile – Bolivien – Peru: Naturwunder der Anden

Mittwoch, 3. Februar 2010 14:27

  • 20-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Auf spektakulärer Route über die Anden von Chile nach Bolivien und Peru
  • ab 4.790 Euro pro Person

1. Tag: Auf nach Südamerika! Individuelle Anreise nach Frankfurt. Am Abend Flug mit LAN Airlines über Madrid nach Santiago de Chile (Flugdauer ab Madrid ca. 14 Std.).

2. Tag: Santiago de Chile Gleich nach der Ankunft geht es zum Hotel, die Zimmer stehen bereit! Ausgepackt? Dann los am Nachmittag zur Citytour durch Chiles Hauptstadt. Madrider Lebensart dröhnt aus den Glitzerbars, blitzende Hochhäuser stehen neben Kolonialem. Eisverkäufer klingeln mit ihren Karren, relaxed proben Chilenen den Flirtauftritt für den Abend. Auf dem Cerro San Cristóbal liegt uns die Stadt zu Füßen. Hinten schaut das Nationalstadion aus dem Häusermeer - hier hat Jack Lemmon verzweifelt seinen Sohn im Kinofilm „Missing“ gesucht. Wie die Chilenen sich aus dem eisernen Griff des Pinochet-Regimes lösten, erzählt der Studiosus-Reiseleiter.

3. Tag: Vom Weingut in die Wüste Wir besuchen eines der berühmten chilenischen Weingüter: Perez Cruz. Das Geheimnis seines Erfolges verrät uns der Winzer heute in seiner Bodega. Aromen von Pfeffer, Schokolade und Vanille steigen uns bei der Verkostung in die Nase - was nur zuerst probieren? Nach dem Lunch fliegen wir mit LAN Express nach Calama und fahren gleich weiter nach San Pedro de Atacama. 100 km. Kein Gras, kein Strauch schlägt neben der Straße Wurzeln - die Atacamawüste macht ihrem Ruf als trockenste Einöde der Welt alle Ehre. Drei Übernachtungen in San Pedro de Atacama.

4. Tag: San Pedro de Atacama Lässig schlendern Backpacker neben uns durch die Gassen von San Pedro, roten Staub an den Schuhen. Dösend recken sich Pfefferbäume in den Tag, die Einheimischen suchen den Schatten ihrer weißen Adobe-Häuser. Welche Kulturen früher im Andendorf lebten, entdecken wir im archäologischen Museum. Zahlreiche Exponate zeichnen die Geschichte ihres Volkes bis in die Steinzeit nach. Dann auf nach Quitor zur alten Inkafestung: Unbewegt starrt uns neben dem Tor ein Steingesicht an. Was es wohl damit auf sich hat? Bizarr weist uns das Tal des Todes den Weg zum Valle de la Luna. Glutrot verwandelt der Sonnenuntergang das Mondtal in ein einziges Farbenmeer. Sagenhaft!

5. Tag: Lagunen, Flamingos, Vulkane Im Bus rollen wir zu den Lagunen von Miscanti und Miniques (4200 m). Wie eine Luftspiegelung taucht der Salar de Atacama vor uns auf. Hunderte Flamingos sorgen für Farbtupfer, Pfefferpflanzen und Kakteen suchen an den Berghängen Halt. Knallgrün und tiefblau leuchten die Seen vor den Vulkanen. Beim Picknick saugen wir die Schönheit ganz in uns auf. 200 km. Lust, nach unserer Rückkehr San Pedro am freien Abend allein zu erobern? Unser Tipp für Souvenirjäger: Bunte Tücher und Vulkanskulpturen gibt es auf dem Kunstmarkt im Zentrum.

6. Tag: Auf nach Uyuni! Rein in die Jeeps und am Fuße des Vulkans Lincancabur weiter nach Bolivien! Smaragdgrün öffnet sich die Laguna Verde (4350 m) inmitten der Wüste, fauchend begrüßt uns das Geysirfeld Sol de Manana (4850 m), höchster Punkt unserer Reise, und knallrot die Laguna Colorada (4560 m). Flamingos suchen am Ufer nach Nahrung. Perfekt, um das Picknick auszupacken. Empanadas - gefüllte Teigtaschen - duften uns an. Lecker! Am Nachmittag empfängt uns die alte Pionierstadt Uyuni (3670 m). Übernachtung in einem einfachen Hotel. 475 km.

7. Tag: Salz total – der Salar de Uyuni Unglaublich, was sich vor uns auftut: Salz, so weit das Auge reicht! Per Jeep und zu Fuß entdecken wir die „weiße“ Welt des Hochlandes - den Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt (3653 m). Nichts als Stille scheint uns zu umhüllen, spektakulär formen Salzkristalle vor uns die unglaublichsten Gebilde. Wie eine Halluzination tauchen schließlich die Kakteenwälder der Isla Pescado auf. Komplett aus Salz erbaut, erwartet uns unser Hotel direkt am Ufer.

8. Tag: Von Uyuni nach Potosí Silber statt Salz heißt es heute auf der Fahrt mit Jeeps nach Potosí, der auf 4065 m Meereshöhe gelegenen sagenumwobenen Silberstadt Boliviens (UNESCO-Kulturdenkmal). 240 km. Zahlreiche Schatzsucher und der spanische Adel waren hier im 18. Jahrhundert auf der Jagd nach Wohlstand und Ehre. Am Cerro Rico - dem reichen Berg - blicken wir unter Tage, schauen uns an, was vom Eldorado der Silberbarone übrig blieb, und erfahren im Gespräch mit den Schürfern, wie ihr Leben heute aussieht. Beim Dinner in der Altstadt weckt Potosí unsere Sinne. Lust auf Scharfes? Dann probieren Sie doch mal Satja: Das Hähnchen in Pfeffersoße schmeckt einfach fantastisch!

9. Tag: Potosí und Sucre Ob als reichste Stadt der Welt oder höchstgelegene Großstadt der Erde - um Superlative war Potosí noch nie verlegen. Der Reiseleiter zeigt Ihnen gleich die schönsten Flecken der schillernden Schönheit. Zwischen zahllosen Kirchenbauten, der königlichen Münze und dem Museum des Klosters Santa Teresa reisen wir in der Zeit zurück. Weiter geht es am Nachmittag nach Sucre (2900 m) - für manche die schönste Kolonialstadt Boliviens! 160 km. Gleich los in die Altstadt zur Plaza 25 de Mayo, denn hier erwartet uns in traumhafter Kulisse schon das Dinner. Zwei Übernachtungen in einem schönen Kolonialhotel.

10. Tag: Sucre – die Hauptstadt Boliviens Sie dachten bisher, La Paz sei die Hauptstadt Boliviens? Leider falsch, denn tatsächlich liegt dort nur der Regierungssitz! Mit welcher Schönheit die „weiße Stadt“ Sucre (UNESCO-Kulturdenkmal) neben ihrem Titel als Hauptstadt noch besticht, entdecken wir beim Sonntagsspaziergang. Weiß getünchte Häuser, Patios, steinerne Wappen, Kirchen und die Kathedrale entführen uns in der Altstadt in die Kolonialzeit, gemütlich bummeln Großstädter durch die sauberen Straßen. Neugierig, eine Sonntagsmesse mitzuerleben? Der Reiseleiter weiß, wo die Chancen dafür am besten stehen. Abends essen wir gemeinsam in einem Restaurant in der Altstadt.

11. Tag: Nach La Paz Im Bus rollen wir nach La Paz (3700 m). Welche Konflikte sich zwischen dem wohlhabenden Tiefland und dem armen Hochland in den vergangenen Jahren entfachten und wie der erste indianische Präsident Evo Morales das Land wieder einigen will, erfahren Sie vom Reiseleiter auf der Fahrt. 680 km auf gut ausgebauten Straßen. Hungrig? Dann los zum Dinner. Glitzernd liegt uns La Paz zu Füßen und zeigt uns im Hotelrestaurant im obersten Stock seine schönste Panoramapracht. Zwei Übernachtungen.

12. Tag: La Paz – zwischen Tradition und Moderne Stadtbesichtigung in La Paz. Die Metropole kocht: Tradition und Moderne, Kathedralenzauber und Indianermärkte vermischen sich zu einem einzigartigen Mix. Säcke mit Kokablättern stapeln sich am Straßenrand, bereit zum Verkauf an die Campesinos oder Cafébesitzer. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen - so zeigt sich die Calle Jaén und lädt uns auf der schönsten Straße von La Paz zum Bummel ein. In El Alto treffen wir die Leiterin eines Sozialprojektes für Aymara-Frauen. Im Gespräch erfahren wir viel von den Problemen, Hoffnungen und Chancen dieser Minderheit. Lust auf eine kleine Spritztour am freien Nachmittag? Schnappen Sie sich ein Taxi und fahren Sie zur bizarren Erosionslandschaft des Mondtals. Halt - haben Sie die Digicam dabei? Denn was Sie dort zu Gesicht bekommen, glaubt Ihnen sonst keiner!

13. Tag: Zur Sonneninsel im Titicacasee Wir verlassen La Paz und kommen nach Tiahuanaco (UNESCO-Kulturdenkmal). Hier soll nach Meinung der Archäologen die Wiege der andinen Hochkulturen gestanden haben. Dann liegt er vor uns - der Titicacasee (3800 m). Stolze 15 Mal würde der Bodensee hier hineinpassen. Tiefblau erstreckt sich das Andenmeer vor den schneeweißen Bergen der Cordillera Real! 160 km. Titicaca kulinarisch: Der Star ist die Forelle - der Kellner tischt uns beim Mittagessen einige der schönsten Exemplare auf. Mit dem Tragflächenboot fahren wir dann auf die Sonneninsel. Lamas erwarten uns am Ufer und helfen beim Gepäcktransport in unsere rustikale Insel-Lodge. Später am Abend wieder dieser unbeschreibliche Sternenhimmel!

14. Tag: Kurs auf Cuzco Auf alten Inkastufen steigen wir hinunter zur Anlegestelle und schweben mit dem Boot nach Juli. Willkommen in Peru! Welche Spuren die Jesuiten einst im Missionszentrum der Region hinterließen, schauen wir uns in einer der berühmten Kolonialkirchen an. Weiter geht es über Puno Richtung Cuzco. Zwischen Bergriesen erhebt sich der La-Raya-Pass (4313 m) vor uns, Alpaka-Herden trotten neben den Straßen durch die Einöde. Sattgrün und bald wieder wärmer und feuchter umarmt uns Peru, glitzernd kündigt sich Cuzco am Horizont an. 460 km. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Cuzco.

15. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt Das Projekt „Kleine Menschen“ bietet Cuzcos Straßenkindern eine neue Heimat. Wie, erfahren wir vor Ort im Gespräch mit dem Projektleiter. Der Glanz der Inkas erwartet uns im Sonnentempel und ein Mosaik der Gegensätze in der Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal): Kurzerhand haben die Spanier hier ihre Kultur auf die alten Inkafundamente aufgepfropft. Kurios lugt ein zwölfeckiger Inkastein unter einem Bau hervor. Im kolonialen Gewand zeigen sich Jesuitenkirche und Kathedrale - fast, denn Meerschweinchen statt Manna heißt es hier plötzlich für Jesus auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Nachmittags erobern wir uns das brodelnde Künstlerviertel San Blas beim Streifzug durch die engen Gassen. Worauf haben Sie am freien Abend Lust? Eine imposante Zeitreise erwartet Sie z.B. in der Lasershow Kusikay.

16. Tag: Ins heilige Tal der Inkas Wir verlassen Cuzco und besuchen die Festungsanlage Sacsayhuamán, die mit ihren gewaltigen Mauern hoch über der Stadt thront. Dann gelangen wir ins fruchtbare heilige Tal der Inkas. Pisak ist ein berühmter Marktflecken. Ein Stopp auf der zentralen Plaza: Kaffeepause oder lila Mais-Limo? Am Rio Urubamba entlang geht es weiter. Was beeindruckt mehr: die Tempel, Terrassen und Lagerhäuser der inkaischen Anlage von Ollantaytambo oder die immer noch bewohnten Häuser aus der Inkazeit? 100 km. Zwei Übernachtungen im heiligen Tal.

17. Tag: Weltwunder Machu Picchu Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Verwittert verdichten sich plötzlich riesige Steinquader vor uns zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Was erzählen die Ruinen hier wirklich? Zufluchtstätte vor den Spaniern, Opferplatz, Alltagsleben? Verlorene Hochkultur - jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.

18. Tag: Von Cuzco nach Lima Noch einmal begegnen wir dem „weißen Gold“: Die Salzterrassen von Maras wirken wie von Künstlerhand arrangiert. Schon die Inkas wussten sie zu nutzen. 100 km. Am Nachmittag Flug mit LAN Peru nach Lima. Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt. Hupend ächzen Autokolonnen durch die Stadt, auf dem Meer sausen Surfer leichtfüßig der nächsten Welle entgegen. Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls, schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. In einem typischen Restaurant überzeugen wir uns davon, dass die peruanische Hauptstadt zu Recht als Gourmethauptstadt Südamerikas gilt.

19. Tag: Lima, die Stadt der Vizekönige Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig: die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein Namensnachfolger ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient wahrscheinlich auch nicht schlecht. Schick der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks, Einkaufszentren. Kaffeepause mit Pazifikblick? Als Abschluss, schon auf dem Weg zum Flughafen, ein letztes Treffen mit den Hochkulturen Altperus im Museum Larco Herrera. Gegen Abend Rückflug mit LAN Airlines nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.).

20. Tag: Zurück in Europa Am Nachmittag landen wir in Madrid. Anschluss zu den anderen Städten.

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Südamerika Höhepunkte

Mittwoch, 3. Februar 2010 14:19

* 17-tägige Studienreise
* Übernachtung in Komfort-/Luxus-/Hotels
* Die Höhepunkte Südamerikas zwischen Lima und Rio de Janeiro – ideal für ein erstes Kennenlernen
* ab 4.490 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Südamerika
Individuelle Anreise nach Madrid. Gemeinsamer Flug mit Iberia nach Lima (nonstop, ca.12 Std., Abendessen im Flugzeug). Wir holen Sie vom Flughafen ab. Im Hotel treffen Sie am Abend die Gäste des Ecuador-Vorprogramms. Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag: Lima gestern und heute

Die Stadtrundfahrt durch Lima zeigt: Altes frisch! Das Zentrum UNESCO-Kulturdenkmal. Kolonialgebäude glänzen restauriert, immer wieder umgebaut, aber immer noch einzigartig – die Kathedrale. Man höre: Pizarro, der Alte, war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein Namensvetter ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient auch nicht schlecht. Im archäologischen Nationalmuseum öffnet uns der Studiosus-Reiseleiter die Welt zu altperuanischen Kulturen. Schickes im Stadtteil Miraflores: Villen, Parks, Pazifikblick. Am Abend gibt es peruanische Köstlichkeiten im Restaurant.

3. Tag: Im heiligen Tal
Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches, Cuzco, auf 3400 m Höhe. Zur leichteren Höhenanpassung geht’s gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus, Aufwärmen fürs Hochland -„El condor pasa“ am Originalschauplatz! Sonntag, Sonne, Sonderangebote? Feilschen Sie um die schönsten Webarbeiten auf dem Markt in Pisak. Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf peruanisch Chicha morada, erfrischt! Vollbepackt fahren wir weiter zur Übernachtung auf einer ehemaligen Hazienda in Yucay auf 2800 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten? Mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón!

4. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu
Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn in abenteuerlichen Kurven in Richtung magisches Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Eine Zeitreise. Was erzählen die Ruinen der Erinnerung hier wirklich? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben auch Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

5. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt
Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturdenkmal. Den Erdbeben hielten nur die inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas bewahrt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Verteidigung im Zickzackbau erleben wir oberhalb der Stadt, in der alten Festungsanlage Sacsayhuamán. Zurück in Cuzco besuchen wir das Schulprojekt „Kleine Menschen“. Wie bildet man hier Zukunft unter schwierigen sozialen Bedingungen aus? Schüler und Lehrer freuen sich auf uns und unsere Fragen. Nachmittags gibt es im Museo Inka Mumien im Korbgeflecht. Unser Reiseleiter kennt die Geschichten dazu. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht wollen Sie Alpaka-Steak probieren? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.

6. Tag: Am Himmel entlang zum Titicacasee
Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv – Superlativ. Lama- und Alpaka-Herden eingeschlossen. Als kleine Schwester der Sixtinischen Kapelle empfängt uns ihre Andenversion in Andahuaylillas. Danach geben die Ruinen von Raqchi Rätsel auf. Magisch – der Viracocha-Tempel. Auf 4313 m Höhe dann unser geographischer Höhepunkt, der La-Raya-Pass. Die Anden – zum Greifen nah. Der Reiseleiter kennt auch die bittere Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe von Militärdiktatur und der Terrorgruppe Leuchtender Pfad. 350 km. Zwei Übernachtungen in Puno am Titicacasee in 3800 m Höhe.

7. Tag: Titicaca – heiliger See der Inkas
Einen ganzen türkisblauen Tag lang schimmert der höchstgelegene See der Welt für uns. Ein Boot trägt uns zu den Uru-Indianern. Ein seit Jahrhunderten existierendes, kleines Schilf-Venedig! Schwimmende Inseln, Häuser, Boote – alles aus Schilf. Es hält! Die Isla Taquile entpuppt sich als paradiesische Strickstube. Hier klappern die Männer mit den Nadeln. Nicht etwa aus emanzipatorischen Gründen! Der Glaube sagt: Müßiggang ist aller Laster Anfang und darum muss man(n) selbst beim Laufen produktiv sein.

8. Tag: Tiahuanaco und La Paz
Den Titicacasee im Blick fahren wir nach Bolivien. Kleinod am Weg ist die Dorfkirche von Pomata mit ihrer in Stein gemeißelten Bildwelt. Hinter der Grenze: Tiahuanaco (UNESCO-Kulturdenkmal), Sonnentor der Präinkas, wichtigste Grabungsstätte Boliviens, Tor zu den Ahnen. Weiter nach La Paz. Der Atem stockt Ihnen beim Blick in den Talkessel von La Paz, der mit 3700 m höchstgelegenen Großstadt der Welt. In El Alto treffen wir die Leiterin eines Sozialprojektes für Aymara-Frauen. Das Gespräch zeigt viel von Problemen, von Hoffnung und Chancen dieser Minderheit. Und abends beste Aussicht: Wir dinieren im Dachrestaurant unseres Hotels, über den Lichtern der Großstadt. 195 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von La Paz.

9. Tag: La Paz, das Herz Boliviens
Die Metropole. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Prunkpalast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Kathedralenzauber und Indianermärkte mit säckeweise Kokablättern. Der Nachmittag: kolonial schön! Wir schlendern durch die Calle Jaén. Bunte Häuser, schnuckelige Cafés und kleine Museen.

10. Tag: Nach Argentinien
Flug mit TACA über Lima nach Buenos Aires – Kontrastprogramm zum Hochland! Zeit- und Tempowechsel! Glastürme und Steinpaläste. Hier schießt das Lebensblut durch die Stadtadern, beruhigt sich in eleganten Kaffeehäusern, durchströmt glanzvolle Architektur und elegante Geschäfte. Wir lassen uns mitziehen und dazu am Abend richtig verwöhnen. Mit argentinischen Steaks und einem guten Tropfen aus Mendoza oder Cachi in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Buenos Aires.

11. Tag: Tangometropole Buenos Aires
Buenos Aires zeigt ein edles Antlitz. Wir erforschen es heute genau. Tango unter freiem Himmel, Cafés, Lebenskraft. Mächtigste Frau der Nation: Cristina Kirchner. Beeindruckend sind die Madres der Plaza de Mayo: Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über Verluste und Lügen aus der Zeit der Militärdiktatur bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosafarbenen Weißen Haus Argentiniens. Mittags stärken wir uns mit Empanadas und Gegrilltem. Dann Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca kam der Tango zur Welt! Hier ergeben sich Künstler der Kunst, Maradonas Club seinen Hoffnungen und das ganze Viertel dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer. Ihr argentinisches Temperament könnten Sie abends bei einer Tangoshow testen (ca. 45 €).

12. Tag: Buenos Aires – Ihr Solo am Rio de la Plata
„Was gibt’s, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Heute tanzen Sie Ihre eigene Show! Flanieren Sie doch mit den Portenos, wie die Einheimischen genannt werden, durch Galerien, schauen Sie nach Kunst und Starallüren im Szeneviertel Palermo Hollywood! Dann vielleicht ins Jugendstilcafé Tortoni? Seit 150 Jahren die Adresse für den Café solo. Tango-CDs, Literatur? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Oder Sie machen eine Bootsfahrt durchs glitzernde Tigre-Delta (ca. 30 €). Abends berät Ihr Reiseleiter Sie kulinarisch. Er weiß, wo es zum zarten Rind – Bife de Chorizo – einen köstlichen Wein aus der Malbec-Traube gibt. Sie wünschen Tangoluft statt Restaurantduft? Der Reiseleiter kennt den idealen Schnupperkurs für Sie (ca. 60 €)!

13. Tag: Flug nach Iguazú
Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturdenkmal). Weißstürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braunschäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, üppige, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und hin und wieder Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf argentinischer Seite durch paradiesische Zustände. Danach überqueren wir die Grenze nach Brasilien.

14. Tag: Auf nach Rio de Janeiro
Das Paradies von der brasilianischen Seite! Erst mal frühstücken und dann Sonne und zarte Wassernebel tanken. Bei unserem Spaziergang zur Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund, dürfte es nochmals stehende Ovationen für die Szenerie der gewaltigen Fälle geben. Nachmittags fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

15. Tag: Blick vom Zuckerhut
Die Seilbahn hebt uns zum Zuckerhut empor. Der Blick – Meer, Stadt, Corcovado, Strände – gigantisch! Bodenhaftung gibt’s wieder beim Gang durchs alte Zentrum Rios. Der Nachmittag? Ganz der Ihre: durchs Zentrum schlendern, Kaffee im Jugenstilambiente der Confeitaria Colombo oder Drinks im Copacabana Palace, kleine Pelés am Strand? Fußball heißt hier Zukunft. Für die hat Stararchitekt Oscar Niemeyer in Niteroi das Ufo-artige Museum für zeitgenössische Kunst gelandet! Wenn Sie mögen, Ihr Reiseleiter hilft beim Organisieren der Fahrt dorthin. Abends heben wir kulinarisch ab: Eine Churrascaria – brasilianisch traditionell – kredenzt Fleischgenüsse. Dazu noch ein Caipirinha?

16. Tag: Corcovado und Até logo!
Am Morgen trägt uns die Zahnradbahn hoch zum Corcovado. Wir stehen unter den weiten Armen von Cristo Redentor. Weiße Boote liegen wie Federn auf dem Meer. Noch mal tief nach unten, weit über das Panorama und ein bisschen in uns selbst hineinblicken. Até logo – bis zum Wiedersehen! Gegen Abend Direktflug nach Madrid mit Iberia (ca. 10 Stunden).

17. Tag: Ankunft in Madrid
Vormittags Landung in Madrid. Anschluss zum Zielflughafen.

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Südamerika: Von den Anden zum Zuckerhut

Mittwoch, 3. Februar 2010 14:00

  • 18-tägige Entdeckerreise Individuell
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
  • ab 4.449 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Lima Vormittags Flug von Frankfurt mit Iberia über Madrid oder mit Lufthansa nach Caracas und weiter mit TACA nach Lima (Flugdauer insg. ca. 15 Std.). Am Abend Zeit zum Relaxen im Hotel.

2. Tag: Lima Entdecken Sie das koloniale Zentrum der peruanischen Hauptstadt, die Katakomben, das Archäologische Museum - Ihr Scout begleitet Sie. Am Nachmittag optionaler Besuch des Larco-Herrera- oder Goldmuseums (p. P. 45 €).

3. Tag: Cuzco Flug mit LAN nach Cuzco (3400 m). Sightseeing mit Ihrem Scout: Inkamauer, Sonnentempel Koricancha mit dem Kloster Santo Domingo, Plaza de Armas und Kathedrale. Im Privatwagen weiter zu den kolossalen Inkaruinen in der Umgebung.

4. Tag: Machu Picchu Frühmorgens Exkursion mit der Schmalspurbahn zu einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas: Machu Picchu. Die Ruinenstadt war derart vom Urwald überwuchert, dass sie erst 1911 wiederentdeckt wurde.

5. Tag: Ollantaytambo – Cuzco Im Privatwagen zur Festung Festung Ollantaytambo. In Maras• erfahren Sie, wie Salz gewonnen wird. Auf dem Indianermarkt von Pisak haben Sie die Qual der Wahl: Blasrohr, Poncho oder Strickmütze? Abends Rückfahrt nach Cuzco.

6. Tag: Fahrt nach Puno Abenteuerlich: Mit der Andenbahn (ohne Scout) durch das Hochland der Kordilleren. Vorbei an zahlreichen Siedlungen der Quechua-Indianer bis nach Puno am Titicacasee (3855 m). Ihr neuer Scout erwartet Sie bereits.

7. Tag: Copacabana – Huatajata – La Paz Sie folgen dem Ufer des „Andenmeeres“ bis Copacabana in Bolivien. Weiter mit dem Tragflügelboot zur Mond- und Sonneninsel. Besuch des Urus-Iruitos-Projektes auf den schwimmenden Schilfinseln. Fahrt von Huatajata nach La Paz (3700 m).

8. Tag: La Paz Mit Scout in der höchstgelegenen Großstadt der Welt unterwegs: Kirche San Francisco, Tiahuanaco-Freilichtmuseum, Hexermarkt, Mondtal. Optional: Nachmittags Ausflug zur Ausgrabung Tiahuanaco (p. P. 80 €).

9. Tag: Flug nach Asunción Morgens Flug mit Boliviana de Aviacion nach Cochabamba, weiter mit TAM Mercosur über Santa Cruz nach Asunción. Transfer zum Hotel.

10. Tag: Asunción Asunción glänzt mit schönen Kolonialbauten und Alleen. Sie besichtigen mit Ihrem Scout die Casa de la Independencia, die Kathedrale und den Platz der Helden. Anschließend Bootstour auf dem Rio Paraguay.

11. Tag: Buenos Aires Morgens Flug mit TAM Mercosur nach Buenos Aires. City-Tour vom Obelisken zum Präsidentenpalast, zur Kathedrale und zum Teatro Colón (Außenbesichtigung). Abstecher ins Künstlerviertel La Boca mit seinen bunt bemalten Häusern, Fahrt nach Palermo und Recoleta.

12. Tag: Buenos Aires Freizeit im Paris Südamerikas. Besuchen Sie den Antiquitätenmarkt von San Telmo oder unternehmen Sie eine Bootstour im Tigre-Delta. Lust auf eine Tangoshow am Abend (p. P. 95 € inkl. Abendessen)?

13. Tag: Iguazú Morgens Flug mit LAN, Aerolineas Argentinas oder Austral Lineas Aereas zu den Wasserfällen von Iguazú, unter Ihnen die weiten Überschwemmungsgebiete des Rio Paraná. Erkundungen auf der argentinischen Seite. Nachmittags Transfer zu Ihrem Hotel auf der brasilianischen Seite.

14. Tag: Iguazú – Rio de Janeiro Iguazú, die schönsten Wasserfälle der Welt - breiter als die Viktoriafälle und höher als die Niagarafälle: Rundgang auf der brasilianischen Seite. Danach Flug mit TAM nach Rio de Janeiro.

15. Tag: Rio de Janeiro Mit dem Privatwagen durch Rios Stadtzentrum - dann geht's per Seilbahn auf den Zuckerhut. Nach einem Latin Lunch in einer Churrascaria weiter auf den nächsten Panoramaberg, den Corcovado mit der Christusstatue.

16. Tag: Rio de Janeiro – Rückflug Rio auf eigene Faust. Kaiserpalmen im Botanischen Garten oder Carioca-Feeling an der Copacabana? Abends Rückflug mit Iberia nach Madrid oder mit TAM nach Sao Paolo und weiter mit Lufthansa nach Frankfurt (Flugdauer insg. ca. 10 bzw. 13,5 Std.).

17. Tag: Ankunft in Deutschland Ankunft in Madrid oder Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

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Perú-Bolivien (mit Städtetour u.v.m.)

Mittwoch, 3. Februar 2010 13:53

  • 19-tägige Rundreise in Perú und Bolivien
  • Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • Stadtbesichtigung Lima, Besuch der Ballestas Inseln, Inka-Ruinen von Sacsayhuaman, Fahrt über den Titicacasee zur Sonneninsel
  • ab 4.299 Euro pro Person

1. Tag: Deutschland – Lima Vormittags Linienflug von Deutschland nach Lima. Nach Ihrer Ankunft Transfer zum Hotel.

2. Tag: Lima Stadtbesichtigung der peruanischen Hauptstadt mit Besuch der Plaza San Martín, der Plaza de Armas, des Regierungspalastes und des Larco Herrera Museums.

3. Tag: Lima – Paracas Fahrt entlang der Pazifikküste nach Paracas. Unterwegs besuchen Sie die einst größte präkolumbianische Siedlung Pachacamac. Transfer zum Hotel.

4. Tag: Paracas – Nazca Vormittags Besuch der Ballestas Inseln. Diese kleinen Inseln sind mit Pelikanen, Kormoranen, Tölpeln und Pinguinen bevölkert. Weiterfahrt nach Nazca. Auf der Strecke kurzer Stopp in Ica. Nachmittags Flug über die berühmten Nazca-Linien.

5. Tag: Nazca – Arequipa Heute geht es entlang der Küste nach Arequipa. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

6. Tag: Arequipa Heute findet eine Stadtrundfahrt durch Arequipa statt. Zudem werden Sie das Santa Catalina Kloster besuchen.

7. Tag: Arequipa – Colca Canyon Am Morgen erwarten Sie auf der Strecke nach Chivay herrliche Ausblicke auf die verschiedenen Landschaften der Höhenlage. Während dieser Fahrt gelangen Sie auf eine Höhe von 4.800 m. Am Nachmittag Ankunft in Chivay. Gelegenheit zu einem entspannenden Bad in heißen Schwefelquellen. Mittag- und Abendessen inklusive.

8. Tag: Colca Canyon – Arequipa Nach dem Frühstück Fahrt durch das Colca-Tal bis zum Condor-Cross. Dort verweilen Sie einige Zeit bis Sie die Condore in die Lüfte steigen sehen. Rückfahrt nach Arequipa.

9. Tag: Arequipa – Cuzco Transfer zum Flughafen und Flug nach Cuzco.

10. Tag: Cuzco Stadtrundfahrt durch Cuzco und Besichtigung der umliegenden Inka-Ruinen von Sacsayhuaman, Q’enqa, Puka-Pukara und Tambomachay.

11. Tag: Cuzco – Machu Picchu Bahnfahrt von Pory/Ollantaytambo nach Aguas Calientes. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

12. Tag: Machu Picchu – Ollantaytambo Eine ausführliche Besichtigung der Ruinen am Vormittag bietet einen unvergesslichen Einblick in das Leben der Inka. Im Laufe des Nachmittags geht es per Bahn zurück nach Ollantaytambo. Anschließend Transfer zum Hotel.

13. Tag: Ollantaytambo – Cuzco Tagesausflug zum berühmten Markt von Pisac und zu den Inka-Ruinen von Ollantaytambo. Dort ist das ausgeklügelte Bewässerungssystem der Inka im Terrassenanbau noch deutlich sichtbar. Am Abend Rückkehr nach Cuzco.

14. Tag: Cuczo – Puno Ganztägige Fahrt durch das peruanische Hochland bis an den Titicacasee. Ihr Hotel in Puno erreichen Sie bei Einbruch der Dunkelheit (gegen Aufpreis Andenbahn buchbar Mo., Mi., Sa.).

15. Tag: Puno – Sonneninsel Transfer von Puno nach Copacabana, wo Sie die Kirche und den örtlichen Handwerkermarkt besuchen werden. Fahrt mit weiteren Teilnehmern mit dem Tragflächenboot über den Titicacasee zur Sonneninsel. Übernachtung im Hotel Posada del Inca.

16. Tag: Sonneninsel – La Paz Fahrt mit weiteren Teilnehmern zum Sonnentempel auf der Mondinsel. Am Nachmittag besuchen Sie ein Museumsdorf. Überlandfahrt durch die Anden nach La Paz.

17. Tag: La Paz Heute unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch den bolivianischen Regierungssitz und besuchen das nahe gelegene Mondtal.

18. Tag: La Paz – Deutschland Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug je nach Fluggesellschaft nach Caracas, Lima oder São Paulo. Weiter geht es am Nachmittag nach Deutschland.

19. Tag: Deutschland Ankunft in Deutschland.

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