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Chile-Argentinien-Bolivien: Entdeckertour

Mittwoch, 3. Februar 2010 13:38

  • 19-tägige Rundreise
  • Übernachtung in

    Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels

  • Entdeckertour durch die touristisch unberührten Regionen

    Nord-Chiles, Nord-Argentiniens und Boliviens

  • ab 4.090 Euro pro Person

1. Tag: SO Abflug Abends Abflug von Frankfurt nach Santiago de Chile.

2. Tag: MO Santiago de Chile Vorm. Ankunft in Santiago. Nachm. Stadtrundfahrt mit Auffahrt auf den San Cristóbal Hügel.

3. Tag: DI Calama – Atacama-Wüste Morgens Flug nach Calama in Nord-Chile. Fahrt überland durch die Atacama-Wüste mit Blick auf die „Cordillera de la Sal“ nach San Pedro de Atacama. Zum Sonnenuntergang Besuch des Mondtals mit bizarren Gesteinsformationen und dem fast 6.000m hohen Lincancábur Vulkan im Hintergrund.

4. Tag: MI Atacama-Wüste (El Tatio) Zum Sonnenaufgang Exkursion zum Geysirfeld von El Tatio mit Heißwasser-Fontänen, Dampfschwaden, blubbernden Schlammlöchern und Schwefelgeruch auf 4.300m Höhe (!). Anschl. weiter zum „Salar de Atacama“ mit der Chaxa-Lagune (Flamingos!).

5. Tag: DO Andenüberquerung Erste Überquerung des Andenhauptkammes: Fahrt auf dem Paso de Jama (4.750m) über die Andenkordillere nach Argentinien. Weiter den Osthang der Anden hinunter über Susques und Salinas Grandes bis zum Indiodorf Purmamarca (2.100m).

6. Tag: FR Quebr. de Humahuaca – Salta Morgens kleine Wanderung zum „Berg der sieben Farben“. Anschl. Fahrt durch die vielfarbig leuchtende Berglandschaft der Quebrada de Humahuaca nach Jujuy und weiter nach Salta.

7. Tag: SA Salta (Zug in die Wolken) Fahrt mit dem Tren a las Nubes, dem „Zug in die Wolken“, mit atemberaubender Streckenführung. Es geht über 29 Brücken, durch 21 Tunnel, mit 13 Viadukten (z.B. La Polvorilla, 70m hoch und 224m lang), mit 2 Gleis-“Spiralen“ und 2 „Zickzacks“, hinauf auf den Altiplano bis San Antonio de los Cobres (3.800m). Auf der Rückfahrt per Bus Abstecher zu den Ruinen von Santa Rosa de Tastil.

8. Tag: SO Humahuaca Fahrt über den „Camino de Cornisa“ durch subtropische Wälder und weiter bis zu den Ruinen der altindianischen Festung von Tilcara. Nachm. Weiterfahrt nach Humahuaca am Ausgang der gleichnamigen Schlucht.

9. Tag: MO Bolivian. Grenze – Tupiza Vorm. Besuch der Dörfer von Humahuaca und Uquía. Nachm. Fahrt durch die Cuesta de Azul Pampa nach La Quiaca an der bolivianischen Grenze. Grenzübertritt und Weiterfahrt über Villazón in das Tal von Tupiza.

10. Tag: DI San Pablo de Lípez Über schlechte Straßen in die Cordillera Chocaya zum Bergbauzentrum von San Vicente. Besuch des Grabes der legendären Revolverhelden Butch Cassidy und Sundance Kid, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Übernachtung in San Pablo de Lípez (Gemeinschaftszimmer).

11. Tag: MI Lagunengebiet Fahrt hinauf in die bizarre Welt der bolivianischen Lagunen: Atemberaubende Farbenspiele im Wasser inmitten einer kargen, von Vulkankegeln und Geysiren geprägten Landschaft. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Quetena Chico am Fuß des Uturuncu Vulkans.

12. Tag: DO Lagunengebiet Weiter durch das landschaftlich fantastische bolivianische Lagunengebiet zur Daliwüste mit surreal anmutenden Felsformationen. Anschl. zur smaragdgrünen Laguna Verde, zu den Geysiren von Sol de Mañana und zur Laguna Colorada mit ihrem rötlich schimmernden Wasser, hervorgerufen durch Borax-haltiges Sedimentgestein und Pigmente spezifischer Algenarten. Übernachtung in Ojo de Perdiz nahe der Siloliwüste.

13. Tag: FR Salar de Uyuni Durch die Siloliwüste zu den Lagunen Ramadita, Honda und Hedionda. Anschl. über Alota und San Juan und über den Uyuni Salzsee nach Tahua am Fuße des Thunapa Vulkans, nördlich des Salzsees. Übernachtung in einem ganz aus Salz gebauten Hotel.

14. Tag: SA Salar de Uyuni Über den Uyuni-Salzsee zur „Isla Incahuasi“, einer Insel inmitten der großen Salzpfanne. Riesige Kakteen, einzigartige Vegetationsformen, ein surreales Szenarium in einem weißen Meer aus Salz. Besuch einer der traditionellen Salzfabriken. Übernachtung in Uyuni am südöstlichen Rande des Sees.

15. Tag: SO Uyuni – Oruro Besichtigung des „Cementerio de Trenes“, des Zugfriedhofs, wo alte Lokomotiven an Uyunis Vergangenheit als Eisenbahn-Knotenpunkt erinnern. Anschl. Überlandfahrt über den Altiplano nach Oruro.

16. Tag: MO Lauca NP – Putre Fahrt an der höchsten Gebirgsformation Boliviens, dem Sajama (6.548m) vorbei und weiter über die chilenische Grenze in den Lauca-Nationalpark. Übernachtung in Putre.

17. Tag: DI Arica Fahrt auf der neuen Anden-Straße hinunter zur Pazifikküste nach Arica an der chilenisch-peruanischen Grenze.

18. Tag: MI Santiago – Rückflug Vormittags Transfer zum Flughafen und Flug zurück nach Santiago de Chile. Von dort aus Weiterflug nach Frankfurt.

19. Tag: DO Ankunft Abends Ankunft in Frankfurt.

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Chile – Argentinien – Bolivien

Mittwoch, 3. Februar 2010 13:26

  • 19-tägige Erlebnisreise durch Chile, Argentinien & Bolivien
  • Übernachtung in Touristenklasse-/Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Überquerung des Andenhaupt- kammes nach Argentinien, in Bolivien die Lagunen und der Uyuni-Salzsee
  • ab 4.050 Euro pro Person

1. Tag: SA Abflug Abends Abflug von Frankfurt nach Santiago de Chile.

2. Tag: SO Santiago de Chile Vorm. Ankunft in Santiago. Nachm. Stadtrundfahrt mit Auffahrt auf den San Cristóbal Hügel.

3. Tag: MO Calama – Atacama-Wüste Morgens Flug nach Calama in Nord-Chile. Fahrt überland durch die Atacama-Wüste mit Blick auf die „Cordillera de la Sal“ nach San Pedro de Atacama. Zum Sonnenuntergang Besuch des Mondtals mit bizarren Gesteinsformationen und dem fast 6.000m hohen Lincancábur Vulkan im Hintergrund.

4. Tag: DI Atacama-Wüste (El Tatio) Zum Sonnenaufgang Exkursion zum Geysirfeld von El Tatio mit Heißwasser-Fontänen, Dampfschwaden, blubbernden Schlammlöchern und Schwefelgeruch auf 4.300m Höhe (!). Anschl. weiter zum „Salar de Atacama“ mit der Chaxa-Lagune (Flamingos!).

5. Tag: MI Andenüberquerung Erste Überquerung des Andenhauptkammes: Fahrt auf dem Paso de Jama (4.750m) über die Andenkordillere nach Argentinien. Weiter den Osthang der Anden hinunter über Susques und Salinas Grandes bis zum Indiodorf Purmamarca (2.100m).

6. Tag: DO Quebr. de Humahuaca – Salta Morgens kleine Wanderung zum „Berg der sieben Farben“. Anschl. Fahrt durch die vielfarbig leuchtende Berglandschaft der Quebrada de Humahuaca nach Jujuy und weiter nach Salta.

7. Tag: FR Salta (Zug in die Wolken) Fahrt mit dem Tren a las Nubes, dem „Zug in die Wolken“, mit atemberaubender Streckenführung. Es geht über 29 Brücken, durch 21 Tunnel, mit 13 Viadukten (z.B. La Polvorilla, 70m hoch und 224m lang), mit 2 Gleis-“Spiralen“ und 2 „Zickzacks“, hinauf auf den Altiplano bis San Antonio de los Cobres (3.800m). Auf der Rückfahrt per Bus Abstecher zu den Ruinen von Santa Rosa de Tastil.

8. Tag: SA Humahuaca Fahrt über den „Camino de Cornisa“ durch subtropische Wälder und weiter bis zu den Ruinen der altindianischen Festung von Tilcara. Nachm. Weiterfahrt nach Humahuaca am Ausgang der gleichnamigen Schlucht.

9. Tag: SO Bolivian. Grenze – Tupiza Vorm. Besuch der Dörfer von Humahuaca und Uquía. Nachm. Fahrt durch die Cuesta de Azul Pampa nach La Quiaca an der bolivianischen Grenze. Grenzübertritt und Weiterfahrt über Villazón in das Tal von Tupiza.

10. Tag: MO San Pablo de Lípez Über schlechte Straßen in die Cordillera Chocaya zum Bergbauzentrum von San Vicente. Besuch des Grabes der legendären Revolverhelden Butch Cassidy und Sundance Kid, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Übernachtung in San Pablo de Lípez (Gemeinschaftszimmer).

11. Tag: DI Lagunengebiet Fahrt hinauf in die bizarre Welt der bolivianischen Lagunen: Atemberaubende Farbenspiele im Wasser inmitten einer kargen, von Vulkankegeln und Geysiren geprägten Landschaft. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Quetena Chico am Fuß des Uturuncu Vulkans.

12. Tag: MI Lagunengebiet Weiter durch das landschaftlich fantastische bolivianische Lagunengebiet zur Daliwüste mit surreal anmutenden Felsformationen. Anschl. zur smaragdgrünen Laguna Verde, zu den Geysiren von Sol de Mañana und zur Laguna Colorada mit ihrem rötlich schimmernden Wasser, hervorgerufen durch Borax-haltiges Sedimentgestein und Pigmente spezifischer Algenarten. Übernachtung in Ojo de Perdiz nahe der Siloliwüste.

13. Tag: DO Salar de Uyuni Durch die Siloliwüste zu den Lagunen Ramadita, Honda und Hedionda. Anschl. über Alota und San Juan und über den Uyuni Salzsee nach Tahua am Fuße des Thunapa Vulkans, nördlich des Salzsees. Übernachtung in einem ganz aus Salz gebauten Hotel.

14. Tag: FR Salar de Uyuni Über den Uyuni-Salzsee zur „Isla Incahuasi“, einer Insel inmitten der großen Salzpfanne. Riesige Kakteen, einzigartige Vegetationsformen, ein surreales Szenarium in einem weißen Meer aus Salz. Besuch einer der traditionellen Salzfabriken. Übernachtung in Uyuni am südöstlichen Rande des Sees.

15. Tag: SA Uyuni – Oruro Besichtigung des „Cementerio de Trenes“, des Zugfriedhofs, wo alte Lokomotiven an Uyunis Vergangenheit als Eisenbahn-Knotenpunkt erinnern. Anschl. Überlandfahrt über den Altiplano nach Oruro.

16. Tag: SO Lauca NP – Putre Fahrt an der höchsten Gebirgsformation Boliviens, dem Sajama (6.548m) vorbei und weiter über die chilenische Grenze in den Lauca-Nationalpark. Übernachtung in Putre.

17. Tag: MO Arica Fahrt auf der neuen Anden-Straße hinunter zur Pazifikküste nach Arica an der chilenisch-peruanischen Grenze.

18. Tag: DI Santiago – Rückflug Vormittags Transfer zum Flughafen und Flug zurück nach Santiago de Chile. Von dort aus Weiterflug nach Frankfurt.

19. Tag: MI Ankunft Abends Ankunft in Frankfurt.

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Rundreise durch Peru und Bolivien: Das Erbe der Kolonialzeit und der Inka

Mittwoch, 3. Februar 2010 13:14

  • 18-tägige Wanderreise durch Peru & Bolivien
  • Unterbringung in 3- bis 4- Sterne Hotels/Lodges
  • Titicaca-See: Besuch bei den Uru-Indianern und im Wallfahrtsort Copacabana, Leichte Kultur- und Tageswanderungen
  • ab 3.995 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Lima
Flug nach Lima mit KLM über Amsterdam, wo Sie am Abend landen. Ihr DAV Summit Club-Kultur- und Bergwanderführer begleitet Sie. In der modernen Metropole am Pazifik werden Sie am Airport abgeholt und zum Hotel gebracht.

2. Tag: Weiterflug nach Arequipa, 2335 m
Weiterflug nach Arequipa, 2335 m, in die prächtige, aus weißem Tuffstein errichtete Kolonialstadt, die von mächtigen Vulkankegeln gerahmt wird, darunter der 6076 m hohe, immer mit einer Schneekuppe bedeckte Nevado Chachani. Sie besichtigen die schon wegen ihrer Fassade einzigartige Kathedrale und die Klosterstadt Santa Catalina. In der Iglesia de la Compañia verbinden sich mestizischer und barocker Baustil. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Busfahrt über das Altiplano
Busfahrt über das Altiplano, vorbei an zutraulichen Vicuñas und über einen 4800 m hohen Pass, der eine erste schöne Sicht auf den Colca Cañon freigibt. Unterwegs unternehmen Sie eine interessante Rundwanderung zu den steinzeitlichen Feslzeichnungen von Sumbayo. Ziel ist die Lodge nahe Chivay, 3600 m, wo Sie für zwei Nächte die Zimmer beziehen und in nahen Thermalquellen baden können (165 km/4 h). Hm Aufstieg 150, Abstieg 150, Gz 3 h

4. Tag: Der Colca Cañon
Der Colca Cañon ist die zweittiefste Schlucht der Erde, stellenweise mehr als 3600 m tief, die sich ihren Weg zwischen den Sechstausendern Ampato und Coropuna gebahnt hat. Sie unternehmen schon am Morgen einen Tagesausflug zum Aussichtspunkt Cruz de Condor, wo die Riesenvögel majestätisch über dem Cañon ihre Kreise ziehen. 1200 Meter tiefer glitzert das Wasser des Colca-Flusses. In Colca fühlt man sich unversehens in die Kolonialzeit zurückversetzt. Rückkehr zur Lodge, in deren Nähe Sie am Nachmittag bei einer kleinen Wanderung versteckte Ruinen entdecken können. Hm Aufstieg 150, Abstieg 200, Gz 2,5 h

5. Tag: Die Chullpas von Sillustani
Die Chullpas von Sillustani, riesenhafte Totentürme des Colla-Volkes aus der Vor-Inka-Zeit werden Sie auf der Fahrt nach Puno am Titicaca-See besuchen. Sie bewundern rustikale Bauernhöfe und freuen sich auf das Hotel in Chucuito bei Puno, wo Sie für drei Nächte Quartier nehmen. Puno ist das folkloristische Zentrum Perus. Der Titicaca-See auf 3800 m Höhe gilt als höchster schiffbarer See der Erde (185 km/6 h).

6. Tag: Am Titicaca-See
Am Titicaca-See besuchen Sie eine Kolonialkirche und den Fruchtbarkeitstempel der Inkas in Chucuito. Dann machen Sie sich vom Strand aus zu einer aussichtsreichen Wanderung auf, die Sie von Charkas nach Santa Rosa führt. Sie „kratzen” an der 4000-m-Marke und genießen die herrliche Sicht über den See auf die Gipfel der Cordillera Real. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3–4 h

7. Tag: Die schwimmenden Inseln
Die schwimmenden Inseln der Uru-Indianer lernen Sie auf einem Tagesausflug mit dem Boot über den Titicaca-See kennen. Ziel ist die Insel Amántani, wo Sie zur höchsten Erhebung Pachatata (Vater Erde) aufsteigen, 4025 m, auf der sich ein interessantes kulturelles Zentrum der Inka-Zeit befindet. Die Amántaneros leben überwiegend vom Fischfang. Rückkehr spätabends auf das Festland zur letzten Übernachtung im Hotel bei Puno. Hm Aufstieg 225, Abstieg 225, Gz 2–3 h

8. Tag: Die Schwarze Madonna von Copacabana
Die Schwarze Madonna von Copacabana ist das bevorzugte Ziel frommer Pilger aus der gesamten Andenregion. Busfahrt entlang dem Titicacasee und über die bolivianische Grenze zum berühmten Wallfahrtsort. Schöne koloniale Kirchen, Inkaruinen und die Kathedrale werden Sie begeistern. Sie lassen die Stimmung auf sich wirken und genießen vom „Calvario” aus die fantastische Aussicht auf den See. Übernachtung im Hotel in Copacabana (180 km/3 h).

9. Tag: Bootsfahrt zur Sonneninsel
Bootsfahrt zur Sonneninsel im Titicaca-See, die der Mythologie nach Geburtsort sämtlicher Inka-Gottheiten ist. Als „Sohn der Sonne” erschien der erste Inka, Manco Capac, auf der Isla del Sol und begründete dort die erste Königsdynastie. Er war es auch, der später den Grundstein zur Inka-Hauptstadt Cusco gelegt hat. Gut eine Stunde dauert die Überfahrt, dann durchstreifen Sie das Inselinnere, besuchen so wichtige Heiligtümer wie Pilco Kaima und lernen dessen landschaftliche Schönheit kennen. Übernachtung in einer Lodge auf der Sonneninsel mit den Gipfeln der Cordillera Real als gewaltige Kulisse. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3 h

10. Tag: Die benachbarte Mondinsel
Die benachbarte Mondinsel galt den Inkas als „Sitz der Sonnenjungfrauen” – die Ruinen von Acllahuasi sind noch heute zu sehen. Dann bringt Sie das Boot in drei Stunden zurück aufs Festland nach Tiquina. Auf der Fahrt nach La Paz (105 km/2,5 h) legen Sie einen Stopp bei den Ruinen von Tiahuanacu ein und bewundern das berühmte „Sonnentor” aus der Vor-Inka-Zeit. In der bolivianischen Metropole La Paz, 3600 m, werden Sie drei Nächte im Hotel wohnen.

11. Tag: Die Andenstadt La Paz
Die Andenstadt La Paz werden Sie am Nachmittag ausgiebig besichtigen: mit Plaza Murillo und dem Reiterdenkmal des Freiheitskämpfers Simon Bolivar, mit Blumen- und Hexenmarkt und der Kirche Santo Domingo. Der Vormittag ist für eine Wanderung zu den über hundert Meter hohen Erdpyramiden von Las Animas reserviert. Sie genießen eine traumhafte Sicht auf den Talkessel von La Paz und den Illimani, 6462 m. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3 h

12. Tag: Ein Fünftausender in der Cordillera Real
Ein Fünftausender in der Cordillera Real, der 5395 m hohe Chacaltaya mit dem einst welthöchsten Skigebiet, kann im Rahmen einer Tageswanderung bestiegen werden. Auffahrt bis auf 5200 m (25 km/1,5 h), wo die technisch leichte Bergtour ihren Anfang nimmt. Vom Gipfel haben Sie eine umfassende Sicht auf den Titicaca-See und das Altiplano, auf La Paz und die Eisgipfel der Königskordillere. Der Huayna Potosi, 6088 m, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Langer Abstieg zur alten Zinnmine Milluni unterhalb des Zongo-Passes und Rückfahrt zum Hotel in La Paz. Hm Aufstieg 250, Abstieg 800, Gz 4 h

13. Tag: Brückenschlag nach Cusco
Brückenschlag nach Cusco, 3300 m, in das ehemalige Zentrum der Inkas in den Anden. Nach der Landung werden Sie am Airport abgeholt und beziehen für vier Nächte die Zimmer im Hotel. Nach einer Ruhepause im Hotel erleben Sie auf einem Rundgang die Glanzlichter der archäologischen Hauptstadt Amerikas: Inka-Tempel zeugen von einstiger Größe, modernes Leben erfüllt die vielen sorgsam restaurierten kolonialen Paläste und Kirchen, durch steile, winklige Gassen, gesäumt von erstaunlichen Quadern inkaischer Mauern, drängt sich geschäftig die Quechua-Bevölkerung – die Frauen oft noch in traditioneller farbiger Tracht.

14. Tag: Die Inka-Ruinen von Uchuy Qosco
Die Inka-Ruinen von Uchuy Qosco befinden sich hoch über dem heiligen Urubamba-Tal. Noch einmal erreichen Sie auf dieser Reise die 4000-m-Marke. Ausgangspunkt ist Patabamba, in Lamay werden Sie wieder abgeholt. Dazwischen sammeln Sie auf einem Panoramaweg hoch über dem Urubamba-Tal umfassende Einblicke in das Leben der Indianer, wandern durch einen Cañon und besichtigen das einstige Erholungszentrum der Inka-Elite. Hm Aufstieg 420, Abstieg 1290 Gz 5,5 h

15. Tag: Tagesausflug nach Machu Picchu
Tagesausflug nach Machu Picchu, 2380 m, mit dem Aussichts-Triebwagen. Die geheimnisvolle Inka-Stätte inmitten unzugänglicher Berge wurde erst 1911 entdeckt – die spanischen Eroberer hatten vergeblich danach gesucht. Nach der Bahn- und Busfahrt wird Sie der Anblick der Terrassen, Häuser und Tempel, trotz aller Fotos, die man schon von Machu Picchu gesehen hat, überwältigen. Darüber erhebt sich der markante Huayna Picchu, der „Zuckerhut” Perus. Am späten Nachmittag fahren Sie zurück nach Cusco.

16. Tag: Halbtageswanderung
Halbtageswanderung zu den wichtigsten Inka-Stätten in der näheren Umgebung von Cusco:Busanfahrt zum Quellenheiligtum Tampu Machay. Auf der Wanderung zurück nach Cusco passieren Sie die Altäre von Kenkko und die uralte Festung Puka Pukara. Rätselhaft ist auch die gewaltige Anlage Sacsayhuaman aus riesigen Steinquadern, deren größter auf 155 Tonnen geschätzt wird. Nach der Wanderung bietet das quirlige, farbenfrohe Leben in Cusco aufregende Abwechslung. In aller Ruhe durchstreifen Sie am Nachmittag die verwinkelten Gassen, besuchen vielleicht ein Museum oder kaufen auf den Indiomärkten hübsche Souvenirs einheimischer Handwerkskunst. Letzte Hotelübernachtung in Cusco. Hm Aufstieg 150, Abstieg 440, Gz 4 h

17. Tag: In Lima
In Lima schließt sich der Kreis – am Vormittag bringt Sie das Flugzeug zurück in die „Stadt der Könige”, wo Zeit bleibt, im interessanten archäologischen Museum den Stationen dieser Reise nachzuspüren. Auf einer Stadtbesichtigung sehen Sie die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, dem Rathaus und dem Präsidentenpalast. Noch einmal tauchen Sie in die koloniale Vergangenheit Perus ein. Abflug nach Europa am Abend.

18. Tag: Ankunft
Ankunft in Deutschland nach einem Nachtflug mit KLM über Amsterdam. Eine großartige Reise geht zu Ende.

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Peru – die Anden aktiv erleben mit Iberia

Freitag, 29. Januar 2010 17:01

  • 19-tägige WanderStudienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Eine umfassende Perureise mit Colca-Canyon und Altiplano
  • ab 3.890 Euro pro Person

1. Tag: Bienvenidos al Peru!
Flug mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia über Madrid nach Lima (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std., Abendessen im Flugzeug) und Ankunft nach Ortszeit am Abend. Zwei Übernachtungen im Lima.

2. Tag: Lima gestern und heute
Am Morgen haben Sie Zeit, Miraflores zu erkunden. Spazieren Sie zum Parque del Amor und genießen Sie einen ersten Blick auf den Pazifik. Vielleicht noch einen Kaffee im Shoppingcenter Larcomar? Gegen Mittag brechen wir dann gemeinsam mit dem Studiosus-Reiseleiter zu unserer Stadtrundfahrt durch das koloniale Zentrum Limas auf (UNESCO-Kulturdenkmal). Nach umfassender Restaurierung erstrahlen die Gebäude um die Plaza de Armas in neuem, goldgelbem Glanz. Wir besichtigen die Kathedrale und ein Kloster und hören von den Conquistadores um Pizarro und Almagro. Nebenan im Präsidentenpalast residiert Alan García bereits zum zweiten Mal. Nach seiner ersten Amtszeit 1990 ging er ins Exil.

3. Tag: Nach Arequipa
Morgens ein Abstecher in die Archäologie: Mitten in Lima besuchen wir die Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana. Was haben die Forscher wohl gerade wieder Neues entdeckt? Im Künstlerviertel Barranco begutachten wir die historische Straßenbahn und erleben Lima wie vor 100 Jahren. Zur selben Zeit wurde der Nationaldrink Pisco sour kreiert. Noch heute genauso lecker wie damals. Was meinen Sie? Am Nachmittag fliegen wir mit LAN Peru nach Arequipa am Fuße schneebedeckter Vulkane auf 2400 m Höhe. Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum Arequipas.

4. Tag: In der weißen Stadt
Unwirklich schön: Am Fuße schneebedeckter Vulkane schmiegt sich Südperus größte Stadt in eine bizarre Urlandschaft. Vom Markt in San Camilo schlendern wir zur arkadengesäumten Plaza und durch die koloniale Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) mit Kathedrale und Jesuitenkirche. In deren Kreuzgängen haben sich Geschäfte und Cafés angesiedelt. Wie wäre es mit einem Schal aus Alpaka-Wolle? Weiter geht es in die weitläufige Klosterstadt Santa Catalina – eine Stadt in der Stadt. Am Nachmittag erkunden Sie die „weiße Stadt“ auf eigene Faust. Entdecken Sie dabei Ihr Lieblingsrestaurant für den Abend. In Arequipa soll es die besten Meerschweinchen vom Grill geben. Auch typisch: Rocoto relleno, gefüllte Paprika. Und echt scharf!

5. Tag: In den Colca-Canyon
Morgens brechen wir auf zum Colca-Canyon, einem der tiefsten Canyons der Welt. Auf dem Weg dorthin überqueren wir den 4910 m hohen Pass von Pachapampa. Für Fotostopps bleibt natürlich Zeit! Nach einer Mittagspause • steigen wir vom Dorf Yanque ins Colca-Tal hinab (1,5 Std., mittel, 100 m 100 m) und erreichen zu Fuß unser Hotel. Dabei sammeln wir Eindrücke von der faszinierenden Bergwelt und den uralten Terrassenanlagen. Fahrtstrecke 170 km. Zwei Übernachtungen in einer rustikalen Lodge im Colca-Canyon auf 3400 m Höhe.

6. Tag: Kondore und Ruinen
In aller Frühe fahren wir tiefer in den Canyon hinein, um die letzten Kilometer bis zum Aussichtspunkt Cruz del Condor zu Fuß zurückzulegen. Hier können wir mit etwas Glück den Flug der Kondore beobachten. Gegen Mittag starten wir auf dem Dorfplatz von Coporaque unsere • Wanderung über die Ruinenanlage von Uyo-Uyo zurück zu unserer Lodge (3 Std., mittel, 200m 300 m). Fahrtstrecke 80 km.

7. Tag: Zum Titicacasee
Wir verlassen den Colca-Canyon und fahren hinauf zum Titicacasee. Auf dem Weg nach Puno durchqueren wir das Naturschutzgebiet von Salinas-Aguada Blanca und können mit etwas Glück Vicunas, die wilden Verwandten der Lamas, beobachten. Wie die Nachfahren der Hochkulturen heute leben, erfahren wir in einem Bauernhaus beim Gespräch mit den Campesinos, die mit uns über ihr Alltagsleben plaudern. Dann begrüßt uns der Titicacasee: Stolze 15 Mal würde der Bodensee hineinpassen! Übernachtung in einem kleinen Dorf bei Puno auf 3800 m Höhe. 220 km.

8. Tag: Besuch in Bolivien
Wir folgen dem Ufer des „Andenmeeres“ und gelangen über Pomata mit seiner prächtigen Kolonialkirche in den bolivianischen Wallfahrtsort Copacabana. 120 km. Hier brechen wir auf zu unserer • Wanderung am Seeufer entlang nach Yampupata (4 bis 5 Std., mittel, 50 m 50 m). Durch die kleinen Weiler Titicachi und Sicuani erreichen wir den Punkt der Halbinsel, der der Sonneninsel am nächsten liegt. Die Fahrt mit dem Boot hinüber dauert nur mehr wenige Minuten. Lamas erwarten uns an der Anlegestelle und helfen beim Gepäcktransport in unsere einfache, aber traumhaft gelegene Lodge. Zwei Übernachtungen auf der Sonneninsel mitten im Titicacasee.

9. Tag: Auf der Sonneninsel
Ein ganzer Tag auf der traumhaft schönen Sonneninsel! Nach dem Frühstück brechen wir zu einer • Wanderung (4 Std., mittel, 200 m 50 m) quer über die Insel auf. Unterwegs stärken wir uns bei einem gemeinsamen Picknick. Am Nachmittag genießen wir die freie Zeit auf dieser Trauminsel.

10. Tag: Nach Cuzco
Ein Tragflügelboot bringt uns nach Juli in Peru. Nach der Besichtigung der kolonialen Kirche fahren wir zurück nach Puno und durchqueren den Altiplano. Alpaka- und Lamaherden trotten am Straßenrand, Bauern in bunten Ponchos stapfen neben ihnen durch die raue Landschaft. Blau, grün und orange strahlen uns Latrinentüren neben Lehmziegelhäusern an – Duftmarken der Präsidenten Perus als Zeichen ihres besonderen Einsatzes für die Landbevölkerung. Über den La-Raya-Pass (4313 m) erreichen wir mit Blick auf majestätische Eisgipfel die Inkahauptstadt Cuzco. 405 km. Zwei Übernachtungen im historischen Stadtteil San Blas.

11. Tag: In der Inkakapitale
Cuzco mit seiner kolonialen Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) auf 3400 m Höhe gilt als eine der schönsten Städte Amerikas. Unser Streifzug führt uns zur Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale und zum ehemaligen Kultzentrum der Inkas mit dem Sonnentempel. Schlendern Sie am freien Nachmittag über den Hauptplatz, schauen Sie der Jugend beim Flirten zu oder trinken Sie Kaffee an der Plaza. Wie farbenprächtig Cuzcos Künstler die Welt sehen, erleben Sie im Viertel San Blas.

12. Tag: Rätselhaftes Machu Picchu
Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 3 Std.). Verwittert verdichten sich plötzlich riesige Steinquader vor uns zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Was erzählen die Ruinen hier wirklich? Zufluchtstätte vor den Spaniern, Opferplatz, Alltagsleben? Verlorene Hochkultur – jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Die Nacht verbringen wir unten im Tal im Ort Aguas Calientes (2000 m), der sich heute gern auch Machu Picchu nennt.

13. Tag: Zum Sonnentor
Ein zweiter Tag in Machu Picchu! Und das Beste: Am Morgen hat man die Anlage noch fast für sich allein. Wie wäre es da mit einem Stück Inkatrail? Wir • wandern (3 Std., mittel, 300 m 300 m) durch die archäologische Anlage hinauf zum Sonnentor, dem Inti Punku, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick auf die Ruinen haben. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Ollantaytambo (ca. 1,5 Std.). Drei Übernachtungen im heiligen Tal.

14. Tag: Im heiligen Tal
Strahlend weiß glänzen sie in der Sonne, die Salzterrassen von Maras. Seit inkaischer Zeit werden sie genutzt. Wir überqueren den Rio Urubamba, passieren einen kleinen Friedhof, dann • wandern wir hinauf zu den Salzterrassen und weiter über Maras zur Kolonialkirche von Tiobamba (3 Std., mittel, 450 m 0 m). Das Kirchlein in der Weite des Hochlandes vor den schneebedeckten Bergen der Anden ziert den Titel vieler Reiseführer über Peru. Fahrtstrecke 60 km.

15. Tag: Inkatrail nach Huchuyqosqo
Unser Bus bringt uns am Vormittag nach Chinchero. In der Nähe des Inkadorfes startet unsere • Wanderung nach Huchuyqosqo, Klein-Cuzco (6 Std., anspruchsvoll, 300 m 1200 m). Wir überqueren den fast 4300 m hohen Pass von Huchuyqosqo und erreichen auf alten Inkawegen die Ruinenanlage hoch über dem heiligen Tal. Fantastische Ausblicke und die Stille des Hochlandes begleiten uns. Zur Inkazeit war die Stätte eine Raststation auf dem Weg zur Sommerresidenz Lares. Gestärkt durch unser peruanisches Picknick steigen wir hinab nach Lamay im Urubambatal. Fahrtstrecke 80 km.

16. Tag: Über Pisak nach Cuzco
Sie möchten wissen, wie die Inkas vor 500 Jahren lebten? Kommen Sie mit in die Festung von Ollantaytambo und in die alten Straßen des Städtchens! Nichts scheint sich hier seit der Gründung verändert zu haben. Wir folgen dem Urubamba flussaufwärts und erreichen Pisak. Farbenprächtige Stoffe, rote Kartoffeln, reife Mangos, lila Mais und violette Limo leuchten uns auf dem Markt entgegen. Neugierig, die quietschgelbe Inca Kola zu trinken? Die Ruinen der alten Inkastadt thronen über dem heutigen Pisak. Auf kurviger Strecke fahren wir hinauf und • wandern herunter bis zur Kirche an der Plaza (1 Std., mittel, 0 m 300 m). Dann geht es wieder zurück nach Cuzco. 120 km. Zwei Übernachtungen in Cuzcos Altstadt.

17. Tag: Festung Sacsayhuamán
Vor den Toren der Stadt liegen das Wasserheiligtum von Tambo Machay, die rätselhafte Tempelanlage von Kenko und die Festung Sacsayhuamán mit ihren gigantischen Mauern aus der Inkazeit. Der Blick von hier auf Cuzco bleibt unvergesslich! Um ihn länger zu genießen, • steigen wir auf alten Inkatreppen hinab bis zur Plaza de Armas im Zentrum von Cuzco (1 Std., leicht, 0 m 200 m). In Cuzco besuchen wir das Projekt „Kleine Menschen“. Im Gespräch mit den Projektbetreuern erfahren wir viel über das Schicksal der Straßenkinder Cuzcos. Alpaka-Steak oder Lomo saltado – Rindfleischstreifen mit Zwiebel und Paprika? Vor diese Entscheidung stellt uns schließlich das gemeinsame Abschiedsdinner in der Altstadt von Cuzco. Wer uns danach den besten Pisco sour mixt, weiß der Reiseleiter.

18. Tag: Abschied von Peru
Am Morgen fliegen wir zurück nach Lima, wo uns die neu gestaltete Sammlung des Larco-Herrera-Museums ein letztes Mal den Reichtum Altperus vor Augen führt. Im Anschluss Transfer zum Flughafen und Flug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

19. Tag: Rückkehr aus Südamerika
Ankunft am Nachmittag in Madrid. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

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Bolivien – Chile: Anden und große Salzseen

Freitag, 29. Januar 2010 16:34

  • 20-tägige Erlebnisreise durch Bolivien & Chile
  • Unterkunft in Hotels und einfachen Gästehäusern
  • Querung der weißen Salzwüste „Salar de Uyuni“, Bootstour zur Sonneninsel im Titicacasee
  • ab 3.690 Euro pro Person

1. Tag: Frankfurt am Main – Santiago de Chile
Flug von Deutschland nach Santiago de Chile.

2. Tag: Santiago de Chile
Ankunft in Santiago und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Stadtrundgang/-fahrt. Am Abend Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Santiago de Chile – San Pedro de Atacama
Am Vormittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Calama. Vom Flughafen gelangen Sie mit dem Bus nach San Pedro de Atacama (2440 m). Am Nachmittag besuchen Sie die Ruinenanlage „Pukara de Quitor“, unternehmen einen Stadtbummel und besuchen das Museum „Le Paige“. Der belgische Priester Le Paige widmete sein Leben dem Studium der anthropologischen und archäologischen Entwicklung der Stadt. Sein Museum bietet einen interessanten Rückblick auf die lokale Geschichte. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: San Pedro de Atacama – Salar de Atacama
Am heutigen Tag unternehmen Sie einen Ausflug zum Dorf Toconoa und zum Salar de Atacama, einer auf 2300 m Höhe gelegenen Salzwüste. Danach fahren Sie in das berühmte „Valle de la Luna“ und bestaunen das Farbenspiel der untergehenden Sonne in dieser bizarren Landschaft. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Salar de Atacama – San Pedro
Am zeitigen Morgen brechen Sie zum Geysir „El Tatio“ auf, welcher auf einer Höhe von 4300 m liegt. Es besteht die Möglichkeit, die Geysire zu erforschen oder im Thermalbad zu entspannen. Nach dem Frühstück besuchen Sie Caspana, Chiu Chiu mit seiner kleinen Kirche und die Festungsanlage von Lasana. Am Abend kehren Sie nach San Pedro in Ihr Hotel zurück.

6. Tag: San Pedro (Chile) – Laguna Verde (Bolivien)
Heute verabschieden Sie sich von Chile und überqueren in Hito Cajón die chilenisch-bolivianische Grenze. Mit einem Allradfahrzeug fahren Sie weiter zur Laguna Verde, gelegen auf einer Höhe von 4500 m am Fuße des Vulkans Lincancabur (5916 m). Unterwegs machen Sie einen Abstecher zur Laguna Colorada. Diese Gegend wird auch das „Tibet der Anden“ genannt und liegt auf einer Höhe zwischen 4000 und 4500 m. Hier befinden sich zahlreiche wüstenähnliche Gebiete umgeben von zumeist erloschenen Vulkanen, farbenprächtigen Seen und heißen Quellen. Mit etwas Glück können Sie rosarote Flamingos, Vizcachas und Vicuñas beobachten. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus.

7. Tag: Laguna Verde – Chuvica
Heute fahren Sie weiter in das vulkanische Flachland. Dabei besuchen Sie unter anderem das Valle de las Rocas, in dem viele abstrakte Steingebilde zu bewundern sind. Ein Blick in den Canyón de la Cascada ist ein weiterer Höhepunkt dieses Tages. Die Route führt über Julaca, eine Geisterstadt, die einen ganz besonderen Charme hat und erahnen lässt, wie schwierig die Lebensbedingungen in diesem Gebiet sind. Übernachtung in Chuvica in einem einfachen Gästehaus.

8. Tag: Chuvica – Salar de Uyuni

Heute überqueren Sie den Salar de Uyuni, die höchstgelegene und größte Salzwüste der Erde. Luftspiegelungen und Salzkristalle sorgen für optische Täuschungen. Es ist fast unmöglich, den Salar de Uyuni zu beschreiben – man muss ihn einfach selbst gesehen und erlebt haben. Sie besuchen die Insel Inkahuasi, die mitten im Salzsee liegt und komplett mit Riesenkakteen bewachsen ist. Übernachtung in Coquesa am Fuße des Vulkans Tunupa in einem einfachen Gästehaus von wo aus Sie noch am Nachmittag zu einer Wanderung aufbrechen. Ziel ist ein schöner Aussichtspunkt auf halbem Weg zum Kraterrand.

9. Tag: Salar de Uyuni – Potosí
Heute fahren Sie über Uyuni vorbei am kuriosen Salzhotel und später weiter nach Potosí. Durch seine Silberminen erlangte Potosí Weltruhm und war vor einigen Jahrhunderten bekannter und größer als Paris. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Potosí – La Paz
Der heutige Tag wird bestimmt durch einen Ausflug ganz besonderer Art – Sie besuchen die Silberminen und sind mit einem Bergmann auf der Suche nach dem edlen Metall. Dabei erfahren Sie viel über die Arbeit im Bergwerk und natürlich auch über Land und Leute. Ein Besuch der Stadt mit ihren kolonialen Bauwerken darf natürlich nicht fehlen. Am Abend Fahrt mit dem bequemen Fernreisebus nach La Paz.

11. Tag: La Paz – Gästehaus
Am Morgen Ankunft in La Paz, der höchstgelegenen „Hauptstadt“ der Welt. Bei einer kurzen Stadtbesichtigung erfahren Sie viel über diese außergewöhnliche Stadt. Eine leichte Halbtages-Tour steht außerdem heute auf dem Programm die viel Zeit für ein entspanntes Naturerlebnis lässt. Mit dem Minibus verlassen Sie La Paz Richtung Süden zu einem reizvollen Felsgebilde mit zwei charakteristischen spitzen Zacken im Gipfelbereich, denen der „Muela de Diablo“, der Backenzahn des Teufels, seinen Namen verdankt. Die kurze Tour führt durch prachtvolle grüne Felder und interessant aufgebaute Felsformationen. Auf dem Gipfel haben Sie in 3995 m Höhe einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel, mit dem Eis gepanzerten Illimani als Krönung. Der Abstieg verläuft dicht an wild aufragenden Erdpyramiden mit bunt gefärbten Steilwänden vorbei. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Yungas – Gästehaus
Heute haben Sie die Gelegenheit, Bolivien von einer ganz anderen Seite kennenzulernen: Sie fahren hinab in die Yungas. Landschaftlich gilt diese Strecke als einer der Höhepunkte einer Bolivienreise – 3 unterschiedliche Vegetations- und Klimazonen sind innerhalb von 3 Stunden Busfahrt zu bestaunen. Der Rest des Tages steht zur Erholung und Erkundungen auf eigene Faust zur freien Verfügung. Übernachtung im Gästehaus.

13. Tag: Gästehaus – Coroico
Am Vormittag unternehmen Sie eine ausgedehnte Wanderung zu den Coca-Plantagen, die zahlreich in dem fruchtbaren Tal angelegt wurden. Dabei erfahren Sie viel über die Tradition des Coca-Anbaus und die nicht unbedeutende Stellung dieser Heilpflanze im Leben der andinen Bevölkerung. Nach der Rückkehr gegen Mittag unternehmen Sie einen kurzen Stadtrundgang in Coroico. Übernachtung im Gästehaus.

14. Tag: Coroico – La Paz
Am Morgen können Sie noch das Flair der Subtropen genießen. Anschließend Rückkehr nach La Paz in das schon bekannte Stadthotel. Nach der Ankunft in der Andenmetropole Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: La Paz – Copacabana
Ihr Tagesziel heißt Copacabana. Dieses wunderschöne Städtchen ist einer der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte Südamerikas und liegt direkt am Ufer des Titicacasees. Bevor Sie dorthin gelangen, besuchen Sie die präkolumbischen Stätten von Tihuanaco (UNESCO), Zeugnisse einer ebenso großen wie rätselhaften Kultur, die schon lange vor den Inka weite Teile des Landes beherrschte. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Copacabana
Nach einer kurzen Stadtbesichtigung mit bunten Märkten und einer beeindruckenden Kirche bleibt noch Zeit, um den „Calvario“ zu besteigen. Vom Hafen aus starten Sie zum Ausflug auf die Isla del Sol. Per Boot gelangen Sie zu diesem, in der Mythologie der Inka so wichtigen Ort. Der Legende nach soll hier der erste Inka den Fluten des Titicacasees entstiegen sein, was die Insel zum Ursprung des später riesigen Inka-Reiches macht. Es besteht Gelegenheit zu verschiedenen Wanderungen auf der Insel. Rückfahrt nach Copacabana. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Copacabana – La Paz
Am Vormittag können Sie noch gemütlich in Copacabana entspannen. Außerdem erfolgt ein kurzer Besuch auf den schwimmenden Schilfinseln von Sawiñia. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach La Paz. Übernachtung im Hotel.

18. Tag: La Paz
Der ganze Tag steht Ihnen zur Erkundung von La Paz zur Verfügung. Der Besuch des Coca-Museums oder des Mondtals sind hierbei sehr empfehlenswert. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: La Paz – Santiago de Chile
Eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende – ein letzter Transfer zum Flughafen und voller neuer und faszinierender Eindrücke fliegen Sie über Santiago de Chile zurück nach Hause.

20. Tag: Santiago de Chile – Frankfurt am Main
Ankunft in Deutschland.

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Peru – Bolivien – Chile

Freitag, 29. Januar 2010 15:13

  • 21-tägige Erlebnisreise durch Peru, Bolivien und Chile
  • Unterbringung in ausgesuchten guten Mittelklasse-Hotels und -Hostals
  • Stadtrundfahrt durch Lima, Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu
  • ab 3.299 Euro pro Person

1. Tag: Anreise Linienflug mit LAN Airlines von Frankfurt via Madrid nach Lima.

2. Tag: PERU – Lima – Paracas (ca. 260 km) Ankunft und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Stadtrundfahrt und Weiterfahrt nach Paracas.

3. Tag: Paracas – Oasis Huacachina(ca. 60 km) Bootstour zu den Ballestas Inseln mit artenreicher Tierwelt und Besuch einer Destillerie in Pisco sowie der Oase Huacachina.

4. Tag: Oasis Huacachina – Nasca (ca. 140 km) Fahrt nach Nasca und Besuch des Maria Reiche Museum. Auf Wunsch Flug über die berühmten Linien von Nasca (fakultativ vor Ort).

5. Tag: Nasca – Arequipa (ca. 580 km) Weiterfahrt entlang der Panamericana und Besichtigung des alten Friedhof Chauchilla aus Vorinkazeiten.

6. Tag: Arequipa Stadtrundfahrt u.a. mit der Klosteranlage Sta Catalina. Nachmittags Freizeit.

7. Tag: Arequipa – Cuzco – Sacred Valley Flug von Arequipa nach Cuzco und Transfer in das Heilige Tal zum Markt von Pisak. Dann Besuch der Ruinen von Ollantaytambo.

8. Tag: Sacred Valley Zeit zur Entspannung o. auf Wunsch Rafting-, Mountainbiketouren o. Wanderung (fakultativ).

9. Tag: Machu Picchu (ca. 40 km) Zugfahrt zum KM 104. Wanderung auf den Inkapfaden. Der Inkatrail endet am Sonnentor der Ruinen von Machu Picchu. Anschließend Rückfahrt nach Aguas Calientes. Inkl. Lunch-Box und Abendessen.

10. Tag: Machu Picchu – Cuzco (ca. 40 km) Vormittags Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu und Besichtigung des gut erhaltenen Zeugnisses des Inkareiches. Besuch der Thermalquellen in Augas Calientes, dann Zug- und Busfahrt nach Cuzco.

11. Tag: Cuzco Stadtrundfahrt durch Cuzco mit der Santo Domingo Kirche und dem Plaza de Armas. Anschließend Besichtigung der Inka Ruinen. Auf Wunsch Abendessen und Folklore Show (fakultativ).

12. Tag: Cuzco – Puno/Titicaca See (ca. 400 km) Fahrt durch die atemberaubende Landschaft der Anden, mit Stopp an den Gräbern von Sillustani.

13. Tag: Titicaca See/Puno – Desaguardero – La Paz – N (ca. 270 km) Bootsfahrt auf dem größten Süßwasser See Südamerikas zu den schwimmenden Uros Inseln. Fahrt zur bolivianischen Grenze nach Desaguardero. Empfang durch die bolivianische Reiseleitung und Fahrt zur archäologischen Anlage Tiwanaku. Anschließend Fahrt nach La Paz.

14. Tag: La Paz – Uyuni (ca. 550 km) Vormittags Freizeit. Nachmittags Busfahrt nach Oruro und Weiterfahrt mit der Bahn. Späte Ankunft (ca. 2.00 Uhr) in Uyumi.

15. Tag: Uyuni – Incahuasi – Uyuni (ca. 300 km) Fahrt in die Salzwüste Uyuni. Besuch der Salzindustrie in Colchani und Fahrt nach Coquesa durch die Salzwüste. Tour mit dem 4x4 Jeep zum Vulkan Tunupa zum Aussichtspunkt. Höhlenbesichtigung mit pre kolumbianischen Mumien und Fahrt zur mitten im Salz aufragende Insel Incahuasi. Spaziergang über den Kaktuspfad auf den Gipfel der Insel. Inkl. Lunch Box.

16. Tag: Uyuni – Villamar (ca. 250 km) Marktbesuch in Uyuni, anschließend Fahrt mit dem 4x4 Jeep zum Eisenbahnfriedhof und durch die Wüste der Pampa Colorado nach San Cristobal. Besichtigung der Kirche und Fahrt durch die Dörfer Culpina, Alota und das Steintal nach Villamar. Stopp für eine geologisch Wanderung im Steintal. Inkl. Mittag – und Abendessen.

17. Tag: Villamar – San Pedro de Atacama–CHILE (ca. 230 km) Fahrt mit dem 4x4 Jeep über Hügel zur Laguna Colorada, dem Geyser Morning Sun und der Laguna Chalviri. Durch die Dali Wüste, vorbei an der Laguna Verde, dem Vulkan Licancabur und der Laguna Blanca zur chilenischen Grenze. Empfang durch die chilenische Reiseleitung und Transfer nach San Pedro de Atacama. Nachmittags Freizeit.

18. Tag: San Pedro de Atacama – Santiago de Chile Fahrt zum Tatio Geysir und dem Dorf Machuca, dann zurück nach San Perdo de Atacama. Nachmittags Besuch des Moon Valleys. Flug nach Santiago de Chile.

19. Tag: Santiago de Chile Vormittags Freizeit. Nachmittags Stadtrundfahrt. Optional Abschiedsabendessen (fakultativ).

20. Tag: Abreise Vormittags Freizeit und nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

21. Tag: Ankunft Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.

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Perú – Bolivien – Brasilien

Freitag, 29. Januar 2010 14:56

  • 17-tägige Expeditions- und Abenteuerreise in Südamerika
  • Unterkunft in Hotels, Feldbettenlager & einer Pousada
  • Ehemalige Inkahauptstadt Cuzco, Fahrt mit dem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel hinein und vieles mehr!
  • ab 3.290 Euro pro Person

1. Tag: Lima
Abflug in Deutschland und Flug nach Lima.

2. Tag: Lima
Ankunft in Lima, Begrüßung durch den deutschsprachigen Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Beim Abendessen findet ein Briefing zur bevorstehenden Tour statt und der Tourenleiter wird alle Ihre Fragen beantworten. Danach geht es für diejenigen, die nach dem langen Flug noch die Kondition haben, in eine der vielen Tanzbars der Stadt, wo Sie in das fröhliche südamerikanische Leben eintauchen können. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Lima – Cuzco
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen über die zum Teil schneebedeckten Anden nach Cuzco (UNESCO). Die ehemalige Inka-Hauptstadt („Nabel der Welt“) ist eine der bedeutendsten historischen Städte Südamerikas. Am Nachmittag machen Sie einen Stadtrundgang und besichtigen unter anderem Qorikancha, eine der wichtigsten Grabstätten in Cuzco aus der Inkazeit, wo von den Spaniern nach der Eroberung des Inkareiches eine dominikanische Kirche auf den Grundmauern der Inkaruine erbaut worden ist. Außerdem besuchen Sie die Kathedrale am Hauptplatz Plaza de Armas, und können in der Calle Hatunrumiyoc die typische Bautechnik der Inkas, ganz ohne Mörtel, bewundern. Vom Stadtteil San Blas haben Sie dann eine schöne Sicht auf das ziegeldachbedeckte Altstadtzentrum der Innenstadt. Alternativ können Sie am Nachmittag optional einen Ausflug nach Machu Picchu machen (englischsprachig), der weltberühmten „Stadt in den Wolken“, eines der „7 neuen Weltwunder“ und wichtigsten Inka-Wirkungsstätte. Lassen Sie sich mitreißen von den vielen Geheimnissen und Mythen dieses UNESCO-Welterbes, dessen Reiz in den Plätzen, den Aquädukten, den Wachtürmen, den Observatorien und der Sonnenuhr liegen. Dies alles sind Zeugnisse der Weisheit und ausgezeichneten Technik der inkaischen Architekten. Sie fahren mit einem englischsprachigen Reiseleiter von Cuzco nach Aguas Calientes. Von dort geht es mit dem öffentlichen Bus hinauf nach Machu Picchu. Ein Rundgang durch die Anlage (ca. 2 Stunden) führt Sie zu den wichtigsten Stätten wie z.B. zur Sonnenuhr und dem Tempel der „Drei Fenster“. Anschließend haben Sie noch Zeit, sich die Zitadelle auf eigene Faust anzuschauen. Mittagessen in Aguas Calientes. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Cuzco – Puerto Maldonado
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen und von dort mit einer Linienmaschine von den Hochanden ins dampfende Amazonasgebiet von Peru, nach Puerto Maldonado. Die Stadt ist eine Insel inmitten des peruanischen Dschungels. Puerto Maldonado, der „verfluchte Hafen“ liegt im Amazonas-Tiefland im Südosten Perus am Zusammenfluss der Flüsse Madre de Dios und Tambopata und nennt sich “die Hauptstadt der Biodiversität”. Es liegt mitten im Urwald und ist zu Regenzeiten nur mit dem Flugzeug erreichbar. Puerto Maldonado ist auf seine Art sehr faszinierend. Die ganze Stadt ist voller Mototaxis (Tuc-Tuc – Motorräder mit Anhänger, wo man sich platzieren kann) und normalen Motorrädern. Hier wären Taxis einfach zu warm. Zudem gibt es einen riesigen Markt, wo man alles erhält. Dort wird zusammen mit dem Expeditionsreiseleiter Proviant eingekauft oder Sie können sich einfach nur umschauen und staunen. Unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten, die teilweise im restlichen Amazonasgebiet unbekannt sind, ergeben ein faszinierendes Bild und verwirren durch ihre Gerüche. Geheimnisvolle Heilkräuter und Wurzeln, in Alkohol eingelegte Schlangen und nicht zu identifizierende Substanzen oder Krokodilszähne sollen bei allen möglichen Leiden wahre Wunder bewirken. In den kleinen Garküchen vor dem Markt oder den umliegenden Restaurants kann man einiges von dem Marktangebot wieder finden. Übernachten werden Sie hier in einem sehr einfachen Hotel – dem besten der Stadt. Die Dusche hat kein warmes Wasser, was bei den Temperaturen auch sehr erfreulich ist. Die Toiletten haben keine „Brille“ – auch das ist typisch für das Amazonasgebiet. Trotzdem ist alles sehr sauber.

5. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück erwartet Sie der örtliche Naturführer, um mit Ihnen zum Hafen zu fahren. Auf dem Rio Madre de los Dios fahren Sie weiter mit einem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel. Auf der Fahrt können Sie mit etwas Glück bereits Schildkröten, Kaimane und Wasservögel beobachten. Die Tour geht in das Naturschutzgebiet Tambopata-Candamo (Nationalparkgebühren ca. 30 USD). Die Forschungen der letzten 14 Jahre ergaben, dass in diesem Gebiet – es erstreckt sich über eine Fläche von mehr als einer Million Hektar – eine Vielfalt an Vögeln (575 Spezies), Schmetterlinge (1200), Libellen (103), Ameisen (135), Säugetiere (103), Amphibien (mehr als 60), Reptilien (67 Schlangenarten, 5 Schildkrötenarten, 4 Krokodilarten und 22 Largarten) hier ihren Lebensraum haben; außerdem konnte man 94 Spezies an verschiedenen Fischen im Park feststellen. Des Weiteren fand man in diesem Gebiet vor dem Aussterben bedrohte Tiere wie den Riesenotter, “Perro de Monte”, “Largarto negro” und “Águila harpía”. Gegen Abend erreichen Sie den Übernachtungsplatz, um dort die Feldbetten sowie die Plastikplanen, die Sie vor den gewaltigen, nächtlichen Regenfällen schützen sollen, aufzubauen. Dann gilt es den Sonnenuntergang im Dschungel zu genießen. Zu einer kurzen Nachtfahrt besteigen Sie wieder das Boot, um im Schein der Taschenlampen Kaimane am Flussufer zu beobachten. Nach Sonnenuntergang geht es durch Sumpfgebiete noch weiter in den Dschungel, immer mit dem Ziel, Kaimane zu beobachten und vielleicht auch einmal einen in der Hand zu halten. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, aber der Naturführer weiß hier genau, wie diese träg aussehenden, doch pfeilschnellen Tiere gefahrenlos einzufangen sind. Hier haben Sie mit etwas Glück großartige Ausblicke auf Wasservögel, Kaimane und das enorme Wasserschwein, das Capybara. Nach der Rückkehr essen Sie zu Abend, und der Naturführer steht Ihnen zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und über den Regenwald des Amazonasbeckens zu informieren.

6. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Am Morgen geht es flussaufwärts in den intakten Dschungel zur Ara-Salzlecke, um das blendende Spektakel von Hunderten von Sittichen, Papageien und Aras, während sie mineralsalzhaltige Erde aufnehmen, zu beobachten. Ein unvergesslicher Eindruck von Klängen und Farben! Hier müssen Sie sich vorsichtig anschleichen und hinter Büschen, noch rund 60 m entfernt versteckt warten, um die scheuen Tiere zu beobachten. Am Nachmittag steht eine halbtägige Wanderung durch Primärregenwald an. Der Naturführer schlägt mit der Machete den Weg frei und wer möchte, kann auch einmal sein Glück versuchen durch das Dickicht seinen Weg zu schlagen…. Hier wandern Sie tief in den Dschungel, um sich von dem Naturführer die Medizinpflanzen des Dschungels erklären zu lassen. Mit viel Glück können Sie dort das ein oder andere Tier sichten, beispielsweise Kapuzineräffchen, Agoutis, Wildschweine, Trogons, Tukane, Papageien, oder den berühmten Blaumorpho-Schmetterling. Sie fahren danach voraussichtlich an herrlichen Sandstränden mit Schwimmmöglichkeiten, Felsformationen aus Basalt und einigen Goldwäscher-Plätzen vorbei. Im Boot eventuell kleiner Imbiss. Am Abend erreichen Sie das abenteuerliche Dschungelcamp in Flussnähe. Auch hier errichten die Helfer in wenigen Minuten Ihr Nachtcamp und der peruanische Koch wartet mit einem leckeren Essen auf Sie! Danach können Sie sich bequem auf die Feldbetten fallen lassen und nachts lauschen Sie den Geräuschen des Dschungels – ein unbeschreiblicher und bleibender Eindruck! Auch der Sternenhimmel zeigt hier Sterne, die kaum in Europa zu sehen sind….

7. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück geht es mit dem überdachten Boot zu einem Caboclo-Urwaldbauern, der sein Haus hier mitten im Dschungel errichtet hat. Ihre Hütten errichten die Caboclos auf Pfählen über dem manchmal bedrohlichen Wasser, sie leben vom Fischfang und gelegentlich fahren sie mit ihren Booten zur nächsten Stadt – eine Reise, die viele Tage dauern kann. Die Caboclos konnten ihre Traditionen bewahren, weil sie den Bekehrungsversuchen der Missionare entgingen, die alles “Heidnische” mit Stumpf und Stiel ausrotten wollten. So geben sie ihre Sagen noch heute von einer Generation zur nächsten weiter. Die Caboclos haben ihre guten Kenntnisse der Pflanzenwelt in erster Linie den Indianern zu verdanken. Aber es gelang ihnen auch, neue Pflanzen zu kultivieren, vor allem Jute. Auch andere Pflanzen und Früchte spielen im Leben der Caboclos eine wichtige Rolle: Paranüsse, eine aus Piassave-Palmen gewonnene, strapazierfähige Faser, Kakao zur Herstellung von Fetten und Kakaopulver, die Afrikanische Ölpalme für Speiseöl und natürlich der Kautschukbaum. Nach dem Mittagessen wird ein Naturheiler Sie durch seinen kleinen Garten führen. Der Naturheiler wird als Ratgeber und Medizinmann geachtet und zeigt Ihnen seinen Garten, in dem er Medizinsträucher und -kräuter anbaut, mit denen er viele mögliche Beschwerden und Leiden heilen kann. Wer möchte, kann eine Shamanen-Zeremonie unter Anleitung des Shamanen erleben (fakultativ, ohne Aufpreis). Übernachtung auf Feldbetten im Lager des Shamanen.

8. Tag: Puerto Maldonado – Camp am Lago Valencia
Am Vormittag fahren Sie mit dem Boot nach Puerto Maldonado. Sie besuchen erneut den riesigen Markt, wo unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten Sie zum Staunen bringen werden und ein faszinierendes Bild ergeben. Lassen Sie sich von den Farben und Gerüchen in eine andere Welt entführen. Hier können Sie mit dem Expeditionsleiter die Proviantvorräte erneuern. In Puerto Maldonado erhalten Sie auch schon den Ausreisestempel für Peru. Nach dem Verladen der eingekauften Lebensmittel geht es mit dem Boot weiter. Sie besuchen die Affeninsel und fahren dann durch einen engen Kanal zum Lago Valencia. Der See beheimatet eine Vielzahl von Fischen und entweder vom Boot aus oder auf einer kleinen Insel im See versuchen Sie Ihr Glück beim Piranha-Fischen. Am Abend schlagen Sie die Tarps und Feldbetten in einem Dorf der Huarayo oder einsam direkt am See auf und der eigene Fang wird am offenen Feuer oder in der Pfanne zubereitet.

9. Tag: Lago Valencia
Am Morgen drehen Sie mit dem Boot eine Runde auf dem See und können grüne Amazone-Papageien beobachten. Nach einem erfrischenden Bad im See geht es dann weiter zur Grenze nach Bolivien. Die Grenzformalitäten können einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier selten Touristen die Grenze passieren. Am Nachmittag legen Sie in einer Fischer- und Nusspflücker-Siedlung direkt am Flussufer an. In diesem Dorf fernab jeglicher Zivilisation engagiert sich unsere örtliche Agentur in einem Projekt, das die Dorfschule und die einzige Krankenstation im weiten Umkreis unterstützt. Sie schlagen Ihre Feldbetten im Dorf auf.

10. Tag: Lago Valencia – Riberalta (Bolivien)
Nach dem Frühstück besuchen Sie die illegalen Goldwäscher und können einmal einige Gramm Gold in der Hand halten oder auch kaufen. Am Nachmittag erreichen Sie ein kleines Dorf, das als Versorgungspunkt des Amazonasgebietes Boliviens gilt. Hier können Sie ein kaltes, lang ersehntes Bier genießen. Auf abenteuerlicher Fahrt auf einer LKW-Ladefläche oder einem offenen Pick-up, meist zusammen mit vielen Einheimischen, geht es dann weiter durch tiefsten Dschungel. Mit abenteuerlichen Fähren queren Sie große Flüsse, während die kleineren Flüsse auf unglaublichen Brücken überquert werden. Sie haben bei dieser Fahrt hautnah Kontakt zu allen Mitreisenden auf dem Fahrzeug. Ziel ist die Stadt Riberalta, was übersetzt „hohes Ufer“ heißt, weil hier vor etwa einem Jahrhundert an einem etwas höher gelegenen Flussufer ein Umschlagplatz des Rohgummihandels entstand. Heute ist Riberalta eine 60.000 Einwohner zählende Urwaldstadt mit einem weiten Einzugsgebiet für Paranüsse und Holz. Es ist eine der ärmsten Städte Boliviens und ist nur per Flugzeug oder über langen, nicht asphaltierten Straßen erreichbar. Übernachtung im ehemaligen Haus eines Kautschukbarons, recht einfach jedoch stilvoll

11. Tag: Riberalta
Am Vormittag besuchen Sie eine Paranuss-Fabrik, wo Sie vieles über die Weiterverarbeitung der Nüsse erfahren. Am Nachmittag sitzen Sie am wunderschönen und sehr belebten Hauptplatz und können das bunte Treiben beobachten. Der restliche Tag steht zur freien verfügung. Am Abend kann eine Cumbia-Tanzbar besucht werden. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Riberalta – Porto Velho (Brasilien)
Sie fahren in einem offenen Pick-up auf staubigen Pisten zur brasilianischen Grenze. Nach Abwicklung der Grenzformalitäten und Überprüfung der Gelbfieberimpfbescheinigung geht es mit dem Boot weiter zur brasilianischen Seite. Nun ist ganz schnell der Unterschied zwischen dem armen Bolivien und dem „reichen“ Brasilien zu sehen. Auch der Unterschied der Völkerrassen ist extrem: Der kleine Bolivianer steht dann dem groß gewachsenen Brasilianer gegenüber. Auch das Transportmittel ist ganz anders: mit einem Reisebus fahren Sie durch die abgeholzten Gebiete Rhodonias nach Porto Velho. Unterwegs legen Sie einen Stopp ein bei einem Buffet-Restaurant zum Abendessen. Porto Velho ist die Stadt der Siedler und Goldsucher und ist lebhaft bunt. Musik und die Ansagen der Goldpreise schallen durchs Zentrum. Willkommen in der Zivilisation! Abends können Sie zum Hafen gehen, wo zum Beispiel in einer Samba-Bar auf einem alten Schiff das Leben tobt. Geübte brasilianische Tanzlehrer stehen parat, um den „europäischen Hüftsteifen“ schnell das gelenkige Tanzen bei zu bringen. Übernachtung in einem einfachen Hotel im Stadtzentrum, nahe der bunten Einkaufszone.

13. Tag: Porto Velho
Vor Sonnenaufgang geht es hinunter zum Hafen, wo nach und nach die kleinen Fischerboote einlaufen und ihre Fracht entladen und auch gleich verkaufen. Nach dem Frühstück besuchen Sie das Eisenbahnmuseum, das die Überreste einer alten Dampfeisenbahn zeigt, und den Fischmarkt. Am Nachmittag haben Sie dann noch Gelegenheit, auf Shoppingtour zu gehen und Souvenirs oder Schuhe und Kleidungsstücke zu günstigen Preisen zu kaufen. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Porto Velho – Rio de Janeiro
Transfer zum Flughafen und Flug nach Rio. Erleben Sie diese pulsierende und unglaubliche Stadt als krönenden Abschluss Ihrer Reise! Nach Ankunft in Rio Transfer zum Hotel und restlicher Tag zur freien Verfügung für Erkundungen auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Rio de Janeiro
Corcovado, Zuckerhut und mehr! Heute machen Sie eine ganztätige Tour durch Rios bekannteste und wichtigste Sehenswürdigkeiten. Im Cosmo-Velho-Bezirk steigen Sie in die Zahnradbahn ein, die Sie durch den Tijuca-Wald zum Gipfel des Corcovado bringt. Während der 20-minütigen Fahrt haben Sie Gelegenheit, die Vegetation des tropischen Regenwaldes aus der Nähe zu sehen und einmalige Aussichten über die Stadt und die Strände zu genießen. Oben angekommen trennen Sie nur noch einige Stufen oder die Fahrt mit dem Aufzug von einem Wunder der Modernen Zeit: Die bekannte Christus-Statue (eines der „sieben neuen Weltwunder“), von wo aus Sie eine wirklich göttliche Sicht auf die fantastische Stadt haben. Nachdem Sie wieder unten angekommen sind, werden Sie das Mittagessen in einem brasilianischen Grillrestaurant genießen, wo es gutes brasilianisches Rindfleisch und verschiedene typische Beilagen gibt. Anschließend fahren Sie entlang einiger der schönsten Strände zum Urca-Bezirk, wo Sie in die Kabelbahn zum Zuckerhut steigen. Die Aussicht die Sie von hier aus haben, über ganz Rio de Janeiro, ist eine der spektakulärsten Aussichten der Welt, den Sie so schnell nicht wieder vergessen werden… Sie fahren weiter durch den Flamingo-Park bis ins Zentrum der Stadt, wo das koloniale Rio auf moderne Wolkenkratzer trifft. Sie sehen die Avenida Rio Branco, die Candelaria-Kirche, das Opernhaus, den Carioca-Platz, die San Antonio-Kirche, die neue Kathedrale, das ehemalige Aquädukt und vieles mehr. Wenn Zeit und Verkehr es zulassen, fahren Sie auch zum „Sambódromo“, die Paradestraße wo der berühmte Karneval gefeiert wird. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Rio de Janeiro
Nach einem brasilianischen Frühstücksbuffet werden Sie zum Flughafen gebracht. Heimflug nach Deutschland oder Beginn Ihres individuell gebuchten Anschlussaufenthaltes.

17. Tag: Rio de Janeiro – Deutschland
Ankunft in Deutschland.

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