Peru – Küste und Hochland

  • 16-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Umfassende Studienreise durch Peru mit einem Abstecher nach Bolivien
  • ab 3.599 Euro pro Person

1. Tag: Auf nach Peru
Mit Iberia über Madrid (ab Madrid nonstop, ca. 12 Std.) oder mit KLM über Amsterdam nach Lima (ab Amsterdam nonstop, ca. 13 Std.). Sie landen am frühen Abend auf dem Aeropuerto Jorge Chávez (Abendessen im Flugzeug). Ein Studiosus-Mitarbeiter bringt Sie in Ihr Hotel im Stadtteil Miraflores.

2. Tag: Lima – Ica: Panamericana und Wüsten-Bodega
Vorhang auf – wann immer es gefällt! Ausschlafen oder als Ouvertüre zu den Hochkulturen Perus? Entdecken Sie mit dem Studiosus-Reiseleiter die Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana mitten in Lima! Am späteren Vormittag lassen wir gemeinsam die Metropole hinter uns und folgen der Panamericana – Traumstraße der Welt. Die Landschaft wird immer mehr zur Einöde. Wein in dieser Wüstenei? Und was für einer! In einer Bodega fragen wir den Kellermeister über den Traubenanbau aus und lassen uns die Weiterverarbeitung zum peruanischen Nationalgetränk, dem Pisco, erklären. Am Abend vervollkommnen wir unser Wissen – an der Hotelbar: mit Pisco sour. Salud! 330 km.

3. Tag: Islas Ballestas und Nazca, Öko-Oase und „ET“
Schiff ahoi! Die erfrischende Brise des Pazifiks erwartet uns bei der Bootsfahrt in ein Naturparadies: die Ballestas-Inseln, Öko-Oase für Seelöwen, Pinguine und Vögel. Zurück in Ica Sahara-Feeling in Südamerika: Mit Schuhen voller Sand kehren Sportive von den Dünen in der Oase Huacachina zurück. Auf der Weiterfahrt diskutieren wir mit dem Reiseleiter über eines der größten archäologischen Rätsel: Sind die Scharrbilder in der Küstenwüste von Nazca Landeplätze von Außerirdischen, wie „E.T.“-Forscher von Däniken glaubt? Meinungsäußerungen sind ausdrücklich erwünscht! Busstrecke 300 km.

4. Tag: Auf der Panamericana
Gen Süden auf der Panamericana. Durch fruchtbare Flussoasen und immer wieder mit Ausblicksstopps am tosenden, tiefblauen Pazifik. El Nino – welchen Einfluss übt es auf das Ökosystem des Pazifiks aus? Pizarro – ein Name, an dem man in Peru nicht vorbeikommt. Wir diskutieren mit dem Reiseleiter über die Leistungen des Conquistadors – und die seines Fußballer-Namensvetters. Am späten Nachmittag im 2380 m hoch gelegenen Arequipa: Wer kommt mit zur Plaza de Armas mit der angeleuchteten Kathedrale? 530 km auf meist gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Arequipa.

5. Tag: Arequipa, die „weiße Stadt“
Unwirklich schön: Am Fuße schneebedeckter Vulkane schmiegt sich Südperus größte Stadt in eine bizarre Urlandschaft. Vom Markt in San Camilo mit dem Reiseleiter zur arkadengesäumten Plaza und in die koloniale Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) mit Kathedrale und Jesuitenkirche. In deren Kreuzgängen haben sich Geschäfte und Cafés angesiedelt. Einen Schal aus Alpaka-Wolle? Nachmittags mit dem Reiseleiter in die weitläufige Klosterstadt Santa Catalina – eine Stadt in der Stadt. Und abends? Essen mit illustren Gästen: Studenten des Deutsch-Peruanischen Kulturinstituts verraten uns, wie man peruanischen Alltag meistert.

6. Tag: Ins Reich der Inkas
Arriba, vamos! Wir fliegen von Arequipa über Juliaca nach Cuzco auf 3400 m Höhe. Von dieser ehemaligen Hauptstadt des Inkaimperiums windet sich der Bus hinab ins „heilige Tal“ der Inkas, nach Ollantaytambo (2700 m). Bei Quena- und Zampona-Musik lernen Sie typisch peruanische Instrumente und Flötenklänge kennen. El condor pasa! In der Inkafestung fühlt man sich wie auf einer Zeitreise. Terrassen und Tempel, Wohnhäuser und Wasserkanäle – seit der Inkaära hat sich kaum etwas verändert. Auch nicht die spektakuläre Aussicht. 60 km. Zwei Übernachtungen in Ollantaytambo.

7. Tag: Mystisches Machu Picchu
Selbst viel Gereisten stockt ab und an der Atem auf der abenteuerlichen Schmalspurbahn-Strecke nach Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Über Jahrhunderte hinweg lag die legendäre Ruinenstadt vergessen unter der üppigen Vegetation hier am Rande des Amazonas-Regenwaldes, der „Augenbraue des Urwalds“. Welche Bedeutung hatte dieser magische Ort, Höhepunkt jeder Südamerikareise? Spüren Sie gemeinsam mit dem Reiseleiter oder individuell die geheimnisvollsten Ecken auf – und die schönsten Fotomotive.

8. Tag: Bunte Märkte, lila Mais und eine Festung
Fahrt durchs „heilige Tal“ der Inkas und Farbenrausch auf dem Markt von Pisak. Farbenprächtige Stoffe, rote Kartoffeln, lila Mais und violette Limo. Auch die Farbe der Inca Kola ist anders. Überraschendes auch auf dem Weg zurück nach Cuzco: Unvermittelt stehen sie da – die gewaltigen Steinquader der Festung Sacsayhuamán. 90 km. Und abends? Die köstliche Küche der Anden in einem Altstadtrestaurant lassen wir uns gemeinsam schmecken. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Cuzco.

9. Tag: Cuzco, der „Nabel der Welt“
Wie viele Sonnenfeste mag der Inkatempel Coricancha erlebt haben? Wir stehen vor dem religiösen Zentrum des sagenhaften Inkareiches – in Cuzco (UNESCO-Kulturdenkmal), für die Inkas der „Nabel der Welt“. Die eindrucksvolle Kathedrale, auf Resten eines zerstörten Inkapalastes errichtet, erinnert an die Conquista-Herrschaft. Am Nachmittag vertiefen wir uns in die Schätze im Museo Inka. Ihr Reiseleiter empfiehlt zum Abendessen: Lomo saltado oder Alpaka-Steak. Entdecken Sie selbst Ihr Lieblingsgericht!

10. Tag: Am Himmel entlang – zum Titicacasee
Wir durchqueren die Anden auf landschaftlich spektakulärer Strecke und stoßen an den Himmel! Auf dem 4313 m hohen, atemberaubenden La-Raya-Pass erreichen wir den höchsten Punkt unserer Reise. Aufsehenerregendes auch unterwegs – die „Sixtinische Kapelle“ der Anden in Andahuaylillas und der Viracocha-Tempel von Raqchi. Gebannt hören wir vom indianischen Widerstand unter Tupac Amaru II. und vom Terror des Leuchtenden Pfades in der Moderne. 350 km. Übernachtung direkt am Titicacasee auf 3800 m.

11. Tag: Nach Tiahuanaco und La Paz
Ungewöhnliche Hausbesichtigung: Die Urus wohnen auf schwankenden Schilfinseln. Den Titicacasee im Blick überqueren wir die bolivianische Grenze und fahren nach Tiahuanaco (UNESCO-Kulturdenkmal) – auf Spurensuche nach der Wiege der Andenkultur. Gleich zweimal liegt uns die höchstgelegene Großstadt der Welt (3700 m) zu Füßen: am Nachmittag beim fesselnden Blick auf den Talkessel von La Paz; und abends, wenn wir im Restaurant unseres Hotels über den Dächern der Stadt dinieren. 195 km.

12. Tag: La Paz und das Kreuz des Südens
Besichtigung einer brodelnden Metropole an der spannungsreichen Schnittstelle von Tradition und Moderne: hier prunkvoller Regierungspalast, nun Sitz des ersten indianischen Präsidenten Evo Morales, dort Kathedrale und Indianermärkte, auf denen Kokablätter säckeweise verkauft werden. Rückfahrt zum Titicacasee. Welch klare Luft in Huatajata, welch ein Sternenhimmel! Ein kleines Observatorium in unserem Seehotel animiert zur Suche nach dem Kreuz des Südens.

13. Tag: Titicaca-Tour mit dem Tragflächenboot
Mit dem Tragflächenboot schweben wir über das türkisblaue Wasser des höchsten schiffbaren Sees der Welt – zu einem doppelten Vergnügen: einem aussichtsreichen Mittagessen auf der mythenreichen Sonneninsel. Wir genießen den Lunch und die überwältigende Kulisse der verschneiten Königskordillere. Nach dem Essen ein paar Schritte? Erkunden Sie die Inkawege der Insel! Eine Augenweide auch auf dem Rückweg nach Puno: die Kolonialkirche von Juli. 55 km. Übernachtung direkt am Seeufer.

14. Tag: Vom Altiplano zurück nach Lima
Die Grabtürme von Sillustani in der mystischen Landschaft des Umayosees – einfach traumhaft. Wie lebt man hier im Altiplano? Auf einem Bauernhof nahe Juliaca eröffnen uns Hochlandbewohner einen Blick in ihren harten Alltag. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu stellen. Der Landwirt freut sich über unser Interesse. 50 km. Von Juliaca fliegen wir über Arequipa nach Lima zurück und verabschieden uns im stilvollen Ambiente der Hacienda Moreya kulinarisch von Bolivien und Peru. Bei Ceviche und Choclo lassen wir die Reiseeindrücke Revue passieren.

15. Tag: Limas schönste Seiten
Die prächtigen Gebäude in Limas Altstadt – UNESCO-Kulturdenkmal – bilden einen würdigen Abschluss der Reise. Wer Lust auf noch mehr Sehenswertes verspürt, begleitet den Reiseleiter ins Nationalmuseum. Am Abend Flug mit Iberia nonstop nach Madrid (ca. 12 Std.) oder mit KLM nonstop nach Amsterdam (ca. 12,5 Std.).

16. Tag: Hallo Europa!
Am Nachmittag Ankunft in Madrid oder Amsterdam mit Anschlüssen zu den anderen Flughäfen.