Südamerika Höhepunkte

  • 17-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Die Höhepunkte Südamerikas zwischen Lima und Rio de Janeiro – ideal für ein erstes Kennenlernen
  • ab 4.490 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Südamerika Individuelle Anreise nach Madrid. Gemeinsamer Flug mit Iberia nach Lima (nonstop, ca.12 Std., Abendessen im Flugzeug). Wir holen Sie vom Flughafen ab. Im Hotel treffen Sie am Abend die Gäste des Ecuador-Vorprogramms. Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag: Lima gestern und heute Die Stadtrundfahrt durch Lima zeigt: Altes frisch! Das Zentrum UNESCO-Kulturdenkmal. Kolonialgebäude glänzen restauriert, immer wieder umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Man höre: Pizarro, der Alte, war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein Namensvetter ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient auch nicht schlecht. Im archäologischen Nationalmuseum öffnet uns der Studiosus-Reiseleiter die Welt zu altperuanischen Kulturen. Schickes im Stadtteil Miraflores: Villen, Parks, Pazifikblick. Am Abend gibt es peruanische Köstlichkeiten im Restaurant.

3. Tag: Im heiligen Tal Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches, Cuzco, auf 3400 m Höhe. Zur leichteren Höhenanpassung geht's gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus, Aufwärmen fürs Hochland -„El condor pasa“ am Originalschauplatz! Sonntag, Sonne, Sonderangebote? Feilschen Sie um die schönsten Webarbeiten auf dem Markt in Pisak. Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf peruanisch Chicha morada, erfrischt! Vollbepackt fahren wir weiter zur Übernachtung auf einer ehemaligen Hazienda in Yucay auf 2800 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten? Mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón!

4. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn in abenteuerlichen Kurven in Richtung magisches Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Eine Zeitreise. Was erzählen die Ruinen der Erinnerung hier wirklich? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben auch Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

5. Tag: Cuzco, der Nabel der Welt Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturdenkmal. Den Erdbeben hielten nur die inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas bewahrt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Verteidigung im Zickzackbau erleben wir oberhalb der Stadt, in der alten Festungsanlage Sacsayhuamán. Zurück in Cuzco besuchen wir das Schulprojekt „Kleine Menschen“. Wie bildet man hier Zukunft unter schwierigen sozialen Bedingungen aus? Schüler und Lehrer freuen sich auf uns und unsere Fragen. Nachmittags gibt es im Museo Inka Mumien im Korbgeflecht. Unser Reiseleiter kennt die Geschichten dazu. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht wollen Sie Alpaka-Steak probieren? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.

6. Tag: Am Himmel entlang zum Titicacasee Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv - Superlativ. Lama- und Alpaka-Herden eingeschlossen. Als kleine Schwester der Sixtinischen Kapelle empfängt uns ihre Andenversion in Andahuaylillas. Danach geben die Ruinen von Raqchi Rätsel auf. Magisch - der Viracocha-Tempel. Auf 4313 m Höhe dann unser geographischer Höhepunkt, der La-Raya-Pass. Die Anden - zum Greifen nah. Der Reiseleiter kennt auch die bittere Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe von Militärdiktatur und der Terrorgruppe Leuchtender Pfad. 350 km. Zwei Übernachtungen in Puno am Titicacasee in 3800 m Höhe.

7. Tag: Titicaca – heiliger See der Inkas Einen ganzen türkisblauen Tag lang schimmert der höchstgelegene See der Welt für uns. Ein Boot trägt uns zu den Uru-Indianern. Ein seit Jahrhunderten existierendes, kleines Schilf-Venedig! Schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Schilf. Es hält! Die Isla Taquile entpuppt sich als paradiesische Strickstube. Hier klappern die Männer mit den Nadeln. Nicht etwa aus emanzipatorischen Gründen! Der Glaube sagt: Müßiggang ist aller Laster Anfang und darum muss man(n) selbst beim Laufen produktiv sein.

8. Tag: Tiahuanaco und La Paz Den Titicacasee im Blick fahren wir nach Bolivien. Kleinod am Weg ist die Dorfkirche von Pomata mit ihrer in Stein gemeißelten Bildwelt. Hinter der Grenze: Tiahuanaco (UNESCO-Kulturdenkmal), Sonnentor der Präinkas, wichtigste Grabungsstätte Boliviens, Tor zu den Ahnen. Weiter nach La Paz. Der Atem stockt Ihnen beim Blick in den Talkessel von La Paz, der mit 3700 m höchstgelegenen Großstadt der Welt. In El Alto treffen wir die Leiterin eines Sozialprojektes für Aymara-Frauen. Das Gespräch zeigt viel von Problemen, von Hoffnung und Chancen dieser Minderheit. Und abends beste Aussicht: Wir dinieren im Dachrestaurant unseres Hotels, über den Lichtern der Großstadt. 195 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von La Paz.

9. Tag: La Paz, das Herz Boliviens Die Metropole. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Prunkpalast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Kathedralenzauber und Indianermärkte mit säckeweise Kokablättern. Der Nachmittag: kolonial schön! Wir schlendern durch die Calle Jaén. Bunte Häuser, schnuckelige Cafés und kleine Museen.

10. Tag: Nach Argentinien Flug mit TACA über Lima nach Buenos Aires - Kontrastprogramm zum Hochland! Zeit- und Tempowechsel! Glastürme und Steinpaläste. Hier schießt das Lebensblut durch die Stadtadern, beruhigt sich in eleganten Kaffeehäusern, durchströmt glanzvolle Architektur und elegante Geschäfte. Wir lassen uns mitziehen und dazu am Abend richtig verwöhnen. Mit argentinischen Steaks und einem guten Tropfen aus Mendoza oder Cachi in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Buenos Aires.

11. Tag: Tangometropole Buenos Aires Buenos Aires zeigt ein edles Antlitz. Wir erforschen es heute genau. Tango unter freiem Himmel, Cafés, Lebenskraft. Mächtigste Frau der Nation: Cristina Kirchner. Beeindruckend sind die Madres der Plaza de Mayo: Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über Verluste und Lügen aus der Zeit der Militärdiktatur bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosafarbenen Weißen Haus Argentiniens. Mittags stärken wir uns mit Empanadas und Gegrilltem. Dann Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca kam der Tango zur Welt! Hier ergeben sich Künstler der Kunst, Maradonas Club seinen Hoffnungen und das ganze Viertel dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer. Ihr argentinisches Temperament könnten Sie abends bei einer Tangoshow testen (ca. 45 €).

12. Tag: Buenos Aires – Ihr Solo am Rio de la Plata „Was gibt's, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Heute tanzen Sie Ihre eigene Show! Flanieren Sie doch mit den Portenos, wie die Einheimischen genannt werden, durch Galerien, schauen Sie nach Kunst und Starallüren im Szeneviertel Palermo Hollywood! Dann vielleicht ins Jugendstilcafé Tortoni? Seit 150 Jahren die Adresse für den Café solo. Tango-CDs, Literatur? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Oder Sie machen eine Bootsfahrt durchs glitzernde Tigre-Delta (ca. 30 €). Abends berät Ihr Reiseleiter Sie kulinarisch. Er weiß, wo es zum zarten Rind - Bife de Chorizo - einen köstlichen Wein aus der Malbec-Traube gibt. Sie wünschen Tangoluft statt Restaurantduft? Der Reiseleiter kennt den idealen Schnupperkurs für Sie (ca. 60 €)!

13. Tag: Flug nach Iguazú Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturdenkmal). Weißstürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braunschäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, üppige, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und hin und wieder Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf argentinischer Seite durch paradiesische Zustände. Danach überqueren wir die Grenze nach Brasilien.

14. Tag: Auf nach Rio de Janeiro Das Paradies von der brasilianischen Seite! Erst mal frühstücken und dann Sonne und zarte Wassernebel tanken. Bei unserem Spaziergang zur Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund, dürfte es nochmals stehende Ovationen für die Szenerie der gewaltigen Fälle geben. Nachmittags fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

15. Tag: Blick vom Zuckerhut Die Seilbahn hebt uns zum Zuckerhut empor. Der Blick - Meer, Stadt, Corcovado, Strände - gigantisch! Bodenhaftung gibt's wieder beim Gang durchs alte Zentrum Rios. Der Nachmittag? Ganz der Ihre: durchs Zentrum schlendern, Kaffee im Jugenstilambiente der Confeitaria Colombo oder Drinks im Copacabana Palace, kleine Pelés am Strand? Fußball heißt hier Zukunft. Für die hat Stararchitekt Oscar Niemeyer in Niteroi das Ufo-artige Museum für zeitgenössische Kunst gelandet! Wenn Sie mögen, Ihr Reiseleiter hilft beim Organisieren der Fahrt dorthin. Abends heben wir kulinarisch ab: Eine Churrascaria - brasilianisch traditionell - kredenzt Fleischgenüsse. Dazu noch ein Caipirinha?

16. Tag: Corcovado und Até logo! Am Morgen trägt uns die Zahnradbahn hoch zum Corcovado. Wir stehen unter den weiten Armen von Cristo Redentor. Weiße Boote liegen wie Federn auf dem Meer. Noch mal tief nach unten, weit über das Panorama und ein bisschen in uns selbst hineinblicken. Até logo - bis zum Wiedersehen! Gegen Abend Direktflug nach Madrid mit Iberia (ca. 10 Stunden).

17. Tag: Ankunft in Madrid Vormittags Landung in Madrid. Anschluss zum Zielflughafen.