Rundreise durch Peru und Bolivien: Das Erbe der Kolonialzeit und der Inka
- 18-tägige Wanderreise durch Peru & Bolivien
- Unterbringung in 3- bis 4- Sterne Hotels/Lodges
- Titicaca-See: Besuch bei den Uru-Indianern und im Wallfahrtsort Copacabana, Leichte Kultur- und Tageswanderungen
- ab 3.995 Euro pro Person
1. Tag: Flug nach Lima Flug nach Lima mit KLM über Amsterdam, wo Sie am Abend landen. Ihr DAV Summit Club-Kultur- und Bergwanderführer begleitet Sie. In der modernen Metropole am Pazifik werden Sie am Airport abgeholt und zum Hotel gebracht.
2. Tag: Weiterflug nach Arequipa, 2335 m Weiterflug nach Arequipa, 2335 m, in die prächtige, aus weißem Tuffstein errichtete Kolonialstadt, die von mächtigen Vulkankegeln gerahmt wird, darunter der 6076 m hohe, immer mit einer Schneekuppe bedeckte Nevado Chachani. Sie besichtigen die schon wegen ihrer Fassade einzigartige Kathedrale und die Klosterstadt Santa Catalina. In der Iglesia de la Compañia verbinden sich mestizischer und barocker Baustil. Übernachtung im Hotel.
3. Tag: Busfahrt über das Altiplano Busfahrt über das Altiplano, vorbei an zutraulichen Vicuñas und über einen 4800 m hohen Pass, der eine erste schöne Sicht auf den Colca Cañon freigibt. Unterwegs unternehmen Sie eine interessante Rundwanderung zu den steinzeitlichen Feslzeichnungen von Sumbayo. Ziel ist die Lodge nahe Chivay, 3600 m, wo Sie für zwei Nächte die Zimmer beziehen und in nahen Thermalquellen baden können (165 km/4 h). Hm Aufstieg 150, Abstieg 150, Gz 3 h
4. Tag: Der Colca Cañon Der Colca Cañon ist die zweittiefste Schlucht der Erde, stellenweise mehr als 3600 m tief, die sich ihren Weg zwischen den Sechstausendern Ampato und Coropuna gebahnt hat. Sie unternehmen schon am Morgen einen Tagesausflug zum Aussichtspunkt Cruz de Condor, wo die Riesenvögel majestätisch über dem Cañon ihre Kreise ziehen. 1200 Meter tiefer glitzert das Wasser des Colca-Flusses. In Colca fühlt man sich unversehens in die Kolonialzeit zurückversetzt. Rückkehr zur Lodge, in deren Nähe Sie am Nachmittag bei einer kleinen Wanderung versteckte Ruinen entdecken können. Hm Aufstieg 150, Abstieg 200, Gz 2,5 h
5. Tag: Die Chullpas von Sillustani Die Chullpas von Sillustani, riesenhafte Totentürme des Colla-Volkes aus der Vor-Inka-Zeit werden Sie auf der Fahrt nach Puno am Titicaca-See besuchen. Sie bewundern rustikale Bauernhöfe und freuen sich auf das Hotel in Chucuito bei Puno, wo Sie für drei Nächte Quartier nehmen. Puno ist das folkloristische Zentrum Perus. Der Titicaca-See auf 3800 m Höhe gilt als höchster schiffbarer See der Erde (185 km/6 h).
6. Tag: Am Titicaca-See Am Titicaca-See besuchen Sie eine Kolonialkirche und den Fruchtbarkeitstempel der Inkas in Chucuito. Dann machen Sie sich vom Strand aus zu einer aussichtsreichen Wanderung auf, die Sie von Charkas nach Santa Rosa führt. Sie „kratzen” an der 4000-m-Marke und genießen die herrliche Sicht über den See auf die Gipfel der Cordillera Real. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3–4 h
7. Tag: Die schwimmenden Inseln Die schwimmenden Inseln der Uru-Indianer lernen Sie auf einem Tagesausflug mit dem Boot über den Titicaca-See kennen. Ziel ist die Insel Amántani, wo Sie zur höchsten Erhebung Pachatata (Vater Erde) aufsteigen, 4025 m, auf der sich ein interessantes kulturelles Zentrum der Inka-Zeit befindet. Die Amántaneros leben überwiegend vom Fischfang. Rückkehr spätabends auf das Festland zur letzten Übernachtung im Hotel bei Puno. Hm Aufstieg 225, Abstieg 225, Gz 2–3 h
8. Tag: Die Schwarze Madonna von Copacabana Die Schwarze Madonna von Copacabana ist das bevorzugte Ziel frommer Pilger aus der gesamten Andenregion. Busfahrt entlang dem Titicacasee und über die bolivianische Grenze zum berühmten Wallfahrtsort. Schöne koloniale Kirchen, Inkaruinen und die Kathedrale werden Sie begeistern. Sie lassen die Stimmung auf sich wirken und genießen vom „Calvario” aus die fantastische Aussicht auf den See. Übernachtung im Hotel in Copacabana (180 km/3 h).
9. Tag: Bootsfahrt zur Sonneninsel Bootsfahrt zur Sonneninsel im Titicaca-See, die der Mythologie nach Geburtsort sämtlicher Inka-Gottheiten ist. Als „Sohn der Sonne” erschien der erste Inka, Manco Capac, auf der Isla del Sol und begründete dort die erste Königsdynastie. Er war es auch, der später den Grundstein zur Inka-Hauptstadt Cusco gelegt hat. Gut eine Stunde dauert die Überfahrt, dann durchstreifen Sie das Inselinnere, besuchen so wichtige Heiligtümer wie Pilco Kaima und lernen dessen landschaftliche Schönheit kennen. Übernachtung in einer Lodge auf der Sonneninsel mit den Gipfeln der Cordillera Real als gewaltige Kulisse. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3 h
10. Tag: Die benachbarte Mondinsel Die benachbarte Mondinsel galt den Inkas als „Sitz der Sonnenjungfrauen” – die Ruinen von Acllahuasi sind noch heute zu sehen. Dann bringt Sie das Boot in drei Stunden zurück aufs Festland nach Tiquina. Auf der Fahrt nach La Paz (105 km/2,5 h) legen Sie einen Stopp bei den Ruinen von Tiahuanacu ein und bewundern das berühmte „Sonnentor” aus der Vor-Inka-Zeit. In der bolivianischen Metropole La Paz, 3600 m, werden Sie drei Nächte im Hotel wohnen.
11. Tag: Die Andenstadt La Paz Die Andenstadt La Paz werden Sie am Nachmittag ausgiebig besichtigen: mit Plaza Murillo und dem Reiterdenkmal des Freiheitskämpfers Simon Bolivar, mit Blumen- und Hexenmarkt und der Kirche Santo Domingo. Der Vormittag ist für eine Wanderung zu den über hundert Meter hohen Erdpyramiden von Las Animas reserviert. Sie genießen eine traumhafte Sicht auf den Talkessel von La Paz und den Illimani, 6462 m. Hm Aufstieg 200, Abstieg 200, Gz 3 h
12. Tag: Ein Fünftausender in der Cordillera Real Ein Fünftausender in der Cordillera Real, der 5395 m hohe Chacaltaya mit dem einst welthöchsten Skigebiet, kann im Rahmen einer Tageswanderung bestiegen werden. Auffahrt bis auf 5200 m (25 km/1,5 h), wo die technisch leichte Bergtour ihren Anfang nimmt. Vom Gipfel haben Sie eine umfassende Sicht auf den Titicaca-See und das Altiplano, auf La Paz und die Eisgipfel der Königskordillere. Der Huayna Potosi, 6088 m, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Langer Abstieg zur alten Zinnmine Milluni unterhalb des Zongo-Passes und Rückfahrt zum Hotel in La Paz. Hm Aufstieg 250, Abstieg 800, Gz 4 h
13. Tag: Brückenschlag nach Cusco Brückenschlag nach Cusco, 3300 m, in das ehemalige Zentrum der Inkas in den Anden. Nach der Landung werden Sie am Airport abgeholt und beziehen für vier Nächte die Zimmer im Hotel. Nach einer Ruhepause im Hotel erleben Sie auf einem Rundgang die Glanzlichter der archäologischen Hauptstadt Amerikas: Inka-Tempel zeugen von einstiger Größe, modernes Leben erfüllt die vielen sorgsam restaurierten kolonialen Paläste und Kirchen, durch steile, winklige Gassen, gesäumt von erstaunlichen Quadern inkaischer Mauern, drängt sich geschäftig die Quechua-Bevölkerung – die Frauen oft noch in traditioneller farbiger Tracht.
14. Tag: Die Inka-Ruinen von Uchuy Qosco Die Inka-Ruinen von Uchuy Qosco befinden sich hoch über dem heiligen Urubamba-Tal. Noch einmal erreichen Sie auf dieser Reise die 4000-m-Marke. Ausgangspunkt ist Patabamba, in Lamay werden Sie wieder abgeholt. Dazwischen sammeln Sie auf einem Panoramaweg hoch über dem Urubamba-Tal umfassende Einblicke in das Leben der Indianer, wandern durch einen Cañon und besichtigen das einstige Erholungszentrum der Inka-Elite. Hm Aufstieg 420, Abstieg 1290 Gz 5,5 h
15. Tag: Tagesausflug nach Machu Picchu Tagesausflug nach Machu Picchu, 2380 m, mit dem Aussichts-Triebwagen. Die geheimnisvolle Inka-Stätte inmitten unzugänglicher Berge wurde erst 1911 entdeckt – die spanischen Eroberer hatten vergeblich danach gesucht. Nach der Bahn- und Busfahrt wird Sie der Anblick der Terrassen, Häuser und Tempel, trotz aller Fotos, die man schon von Machu Picchu gesehen hat, überwältigen. Darüber erhebt sich der markante Huayna Picchu, der „Zuckerhut” Perus. Am späten Nachmittag fahren Sie zurück nach Cusco.
16. Tag: Halbtageswanderung Halbtageswanderung zu den wichtigsten Inka-Stätten in der näheren Umgebung von Cusco:Busanfahrt zum Quellenheiligtum Tampu Machay. Auf der Wanderung zurück nach Cusco passieren Sie die Altäre von Kenkko und die uralte Festung Puka Pukara. Rätselhaft ist auch die gewaltige Anlage Sacsayhuaman aus riesigen Steinquadern, deren größter auf 155 Tonnen geschätzt wird. Nach der Wanderung bietet das quirlige, farbenfrohe Leben in Cusco aufregende Abwechslung. In aller Ruhe durchstreifen Sie am Nachmittag die verwinkelten Gassen, besuchen vielleicht ein Museum oder kaufen auf den Indiomärkten hübsche Souvenirs einheimischer Handwerkskunst. Letzte Hotelübernachtung in Cusco. Hm Aufstieg 150, Abstieg 440, Gz 4 h
17. Tag: In Lima In Lima schließt sich der Kreis – am Vormittag bringt Sie das Flugzeug zurück in die „Stadt der Könige”, wo Zeit bleibt, im interessanten archäologischen Museum den Stationen dieser Reise nachzuspüren. Auf einer Stadtbesichtigung sehen Sie die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, dem Rathaus und dem Präsidentenpalast. Noch einmal tauchen Sie in die koloniale Vergangenheit Perus ein. Abflug nach Europa am Abend.
18. Tag: Ankunft Ankunft in Deutschland nach einem Nachtflug mit KLM über Amsterdam. Eine großartige Reise geht zu Ende.
