- 21-tägige Studienreise
- Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
- Unsere umfassende Südamerikareise zwischen Ecuador und Argentinien
- ab 5.490 Euro pro Person
1. Tag: Flug nach Südamerika
Mit Iberia über Madrid nonstop nach Quito. Ab Madrid ca. 11 Stunden Flug. Am Nachmittag Ankunft in Quito. Zwei Übernachtungen in Quito (2800 m).
2. Tag: Bienvenido al Ecuador!
Der Vormittag in Quito gehört Ihnen zum Ankommen! Probieren Sie Baumtomaten zum Frühstück, bummeln Sie durch den Parque El Ejido gegenüber dem Hotel, besuchen Sie die Casa de la Cultura oder erobern Sie den Hausberg Cruz Loma mit der Seilbahn. Nachmittags geht es mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter ins Herz der schönsten Hauptstadt des Kontinents. Die historische Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) präsentiert Goldaltar-Kirchen und Paläste satt. Die geflügelte Jungfrau von Quito winkt uns hoch zum Panecillo, für einen göttlichen Blick über Altstadt und Skyline bis zu den Anden.
3. Tag: Nach Otavalo und zu Mama Vulkan
Von Quito über den Äquator nach Norden. Der Marktplatz von Otavalo, Plaza de Poncho, ist Farbe. Kleider, Bilder, Teppiche. Muster wie von Kandinsky. Die Indianerfrau ganz Unternehmerin in Sachen Tradition. Weiterziehen. Der Höhenmesser sagt 3500 m. Mama Cotacachi, die Vulkanin, betrachtet sich im Spiegel ihres Kratersees Cuicocha. Wir schauen mit hinein. Heute Nacht träumen wir in einem Hazienda-Hotel nahe des San-Pablo-Sees. 180 km. Landestypisches Abendessen: Locro quiteno, deftige Kartoffelsuppe, und für Experimentierfreudige schon leckeres Cuy – Meerschweinchen?
4. Tag: Dorfleben und Äquator
Vormittags: Im Indianerdorf Peguche, nahe Otavalo, webt man Zukunft. Im Zentrum der Webindustrie verständigen sich die Marktfrauen per Handy. Auch im Kinderhilfsprojekt paart sich Tradition mit Zukunft. Die Kids quasseln auf Quechua, wir mit Händen und Füßen! Unser Reiseleiter übersetzt in alle Richtungen. Dann setzen wir zum Äquatorsprung an. Fließt ein Wasserstrudel nun andersrum ab, und hat der Reiseleiter die ultimative Info dazu? 80 km. Abends: Flug mit TACA von Quito nach Lima. Tipp: Den Tag in der Hotelbar sacken lassen mit Perus Nationalgetränk Pisco sour. Zwei Übernachtungen in Lima.
5. Tag: Lima einst und jetzt
Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig, die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Sein Namensnachfolger ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient wahrscheinlich auch nicht schlecht. Schick der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks. Das Archäologische Museum beherbergt die Welt altperuanischer Kulturen. Unser Reiseleiter kennt jede Menge Hintergründe.
6. Tag: Im heiligen Tal
Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches. Cuzco liegt auf 3400 m Höhe. Zur Höhenanpassung fahren wir gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus zum Aufwärmen fürs Hochland – „El cóndor pasa“ endlich am Originalschauplatz! Die Kirche im Andendorf Chinchero zeigt kulturelle Verflechtungen: christliche Mauern auf Inkafundamenten. Wie werden bloß diese Stoffe so bunt? Eine Textil-Kooperative zeigt es uns. Garantiert chemiefrei! Jetzt zum Hotel in Yucay in 2800 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten mit Gipfelblick zum eisköpfigen Nevado Chicón.
7. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu
Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn ins magische Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Was erzählen die Ruinen der Erinnerung hier wirklich? Zufluchtstätte vor den Spaniern, Opferplatz, Alltagsleben? Verlorene Hochkultur. Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. 170 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.
8. Tag: Cuzco
Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturdenkmal. Den Erdbeben im „Nabel der Welt“ hielten nur inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas bewahrt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Verteidigung im Zickzackbau erleben wir oberhalb der Stadt, in der alten Festungsanlage Sacsayhuamán. Nachmittags zeigt uns der Reiseleiter im Museo Inka Mumien im Korbgeflecht und liest in Knotenschnüren, den Quipus. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht Alpaka-Steak? Zum Beispiel im Inka Grill oder im Restaurant Tunupa.
9. Tag: Majestätische Anden
Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv – Superlativ. Alpaka- und Lamaherden eingeschlossen. Wir legen den Kopf in den Nacken vor den hohen Mauern der Tempelruinen von Raqchi. Dann die Anden zum Anfassen – auf 4313 m Höhe der La-Raya-Pass. Unser Reiseleiter kennt Geschichten und Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe von Militärdiktatur und Leuchtender-Pfad-Terror. Wie leben heute die Menschen im Altiplano? Wir fragen nach, und die Bauern auf dem Hof hier oben erzählen uns davon. Tagesziel ist Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 350 km.
10. Tag: Titicaca – heiliger See der Inkas
Ein kleines Schilf-Venedig finden Frühaufsteher bei den Uru-Indianern. Schwimmende Inseln, Häuser, Boote – alles aus Schilf. Am Ufer glänzt die Kolonialkirche von Juli im Wasser. Wir überqueren die Grenze nach Bolivien. Auf der Sonneninsel mit dem legendenumwobenen heiligen Felsen Titicaca schweift der Blick zur schneebedeckten Königskordillere. Im Tragflügelboot gleiten wir nach Huatajata. Gute Nacht direkt am See. Busstrecke 130 km. Der Himmel zum Greifen nah. Nach den Sternen können Sie im kleinen Observatorium unseres Seehotels greifen. Wo ist noch mal das Kreuz des Südens?
11. Tag: Weiter nach La Paz
UNESCO-Kulturdenkmal Tiahuanaco: heiliges Sonnentor der Inkas und als wichtigste Grabungsstätte Boliviens das Tor zu den Ahnen. Im Heute geht’s weiter nach La Paz, auf 3700 m die höchstgelegene Großstadt der Erde. 120 km. Der Atem stockt beim Blick auf den Talkessel von La Paz. Die Metropole kocht. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Palast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Wir erleben Kathedralenzauber und Indianermärkte mit säckeweise Kokablättern. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen – die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, macht den Schritt ganz leicht.
12. Tag: Durch die Anden zum Pazifik
Die Kordilleren bewachen das Andenhochland. Der höchste Berg Boliviens, der Nevado Sajama, zieht 6542 m hoch vorbei. Unser Reiseleiter erzählt von El Presidente Morales. Er wehrte sich gegen eine FIFA-Regelung, die Länderspiele über 2500 m Höhe verbietet. So kickte man(n) protestierend auf 6000 m Höhe. Im chilenischen Lauca-Nationalpark machen die Flamingos die Welt rosig. Die Straße kurvt hinunter zum Pazifik, trocken grüßt die Atacamawüste. 550 km bequem vorangekommen. Gute Nacht in Arica, den Pazifik vor der Tür.
13. Tag: Flug nach Santiago
Santiago ruft, wir folgen flugs. Vormittags geht es mit LAN Express über die Küstenwüste! Die Metropole liegt vor grau-blauem Bergmassiv, die Stadtrundfahrt überraschend grün! Vom Cerro San Cristóbal genießen wir den Weitblick über die Stadt. Die Andenkette beschließt das Panorama. Fast violett, fruchtig und würzig: Wer Rotwein mag, rollt zum Nachtmahl einen Carmenère über die Zunge. Oder lieber einen … Finden Sie selbst Ihren Vino preferido! Zwei Übernachtungen in Santiago de Chile.
14. Tag: Im Schatten der Anden
Postkartenmotive: Kolonialbauten mit Palmen! Nach dem Frühstück serviert die Plaza de Armas beim Flanieren architektonische Bandbreite. An der Moneda, dem Präsidentenpalast, erzählt der Reiseleiter über die neuere Geschichte Chiles. Harter Stoff, dem der in Lateinamerika beliebte Liedermacher Víctor Jara eine Stimme gab. Der Putsch von 1973 brachte ihn zum Schweigen. Isabel Allendes „Geisterhaus“ erwacht. Freier Nachmittag: Gehen Sie doch hinauf zum Cerro Santa Lucía. Nationalmonument und Kleinod. Wasserfontänen, Palmen und eine Ausstellung zur indigenen Kunst Chiles.
15. Tag: Eleganz am Rio de la Plata
Flug mit LAN über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust. Mächtigste Frau der Nation: Präsidentin Cristina Kirchner. Beeindruckend: die Madres der Plaza de Mayo. Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Kinder während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über die Verluste und die Lügen aus dieser Zeit bleibt. Wir spüren ihn auch vor der Casa Rosada, dem rosa „Weißen Haus“ Argentiniens. Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca kam der Tango zur Welt. Hier geben sich Künstler der Kunst, Maradonas Club seinen Hoffnungen und das ganze Viertel dem Einfluss seiner italienischen Einwanderer hin. Abends erwartet uns der Genuss von exquisitem argentinischem Rindfleisch. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.
16. Tag: Das Paris Südamerikas
Der Tag gehört Ihnen! „Was gibt’s, Buenos Aires?“, fragt Evita im Musical. Ihre eigene Show könnte heute zum Beispiel so aussehen: Durch die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico und dann ins Jugendstilcafé Tortoni. Hier sinnierten Intellektuelle wie Borges, und Formel-1-Star Fangio entspannte den Bleifuß. Lieber Tango-CDs oder Literatur einkaufen? Ihr Reiseleiter kennt alle Wege. Auch den zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Im Stadtteil Palermo wartet das Museum für lateinamerikanische Kunst. Wer lieber die Nase in den Wind hält, macht eine Bootsfahrt durch das glitzernde Tigre Delta (ca. 30 €). Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 45 €). Selbst tanzen? Wer Lust hat, dem organisiert der Reiseleiter einen Schnupperkurs (ca. 60 €).
17. Tag: Flug nach Iguazú
Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturdenkmal). Weißstürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braunschäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und ab und an Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite durch paradiesische Zustände. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien!
18. Tag: Panoramablick
Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite! Bei unserem Spaziergang dürfte es nochmals Applaus für die mächtige Szenerie der Fälle geben. Sonne tanken und den zarten Wassernebel spüren! Am Nachmittag fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.
19. Tag: Cristo, Corcovado & Co.
Die Kathedrale eine moderne Pyramide, alte Kirchen voller Blattgold. Rios Zentrum schlägt Brücken über die Zeiten. Die Zahnradbahn hebt ab zum Corcovado. Das Meer, Berge, Zuckerhut – das Gefühl hier oben ist unbeschreiblich. Nachmittags: Was Sie wollen! Cocktails im Copacabana Palace, künftige Pelés am Strand beobachten – Fußball heißt hier Vision für die Zukunft. Für die hat Stararchitekt Oscar Niemeyer in Niteroi das Museum für zeitgenössische Kunst gebaut! Ein Ufo aus Stahl und Beton, Star-Trek-verdächtig! Abends heben wir gemeinsam kulinarisch ab. Eine Churrascaria – Traditionsküche – kredenzt Saftigstes vom Höckerrind und mehr!
20. Tag: Rio und sein Zuckerhut
Wer Rio sagt, sagt Zuckerhut. Konnte man 2006 das Konzert der Rolling Stones bis hier rauf hören? Wir schweben über der Stadt, das „Girl from Ipanema“ geht sicher unten vorbei, wir könnten in die weiten Arme von Cristo auf dem Corcovado fallen. Das Meer leuchtet. Wir wünschen uns ein fotografisches Gedächtnis. Das war’s. Gegen Abend Flug mit Iberia nach Madrid (ab Sao Paulo nonstop, ca.10 Std.).
21. Tag: So gut wie zu Hause
Vormittags landen Sie in Madrid. Anschluss zu Ihrem Zielflughafen.