Bolivien – Urwald, Andengipfel und Lamas

  • 22-tägige Wander- & Trekkingreise durch Bolivien
  • Unterkunft in Hotels, Berghütten & Zelten
  • Trekking in mächtigen Sanddünen, Pampa- und Urwaldlandschaften, Nebelwäldern und den Anden
  • ab 3.590 Euro pro Person

1. Tag: Frankfurt am Main – Santa Cruz
Flug über Lima nach Santa Cruz.

2. Tag: Santa Cruz
Ankunft in Santa Cruz und Transfer zum Hotel. Am Abend kleiner Stadtrundgang und Begrüßungsessen. Ü im Hotel.

3. Tag: Santa Cruz
Am Morgen steht eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Obwohl Santa Cruz mittlerweile die größte Stadt des Landes ist, besitzt das alte Stadtzentrum noch den Charme der Kolonialzeit mit belebten Plätzen und Parks. Der Parque Lomas de Arena, den Sie im Anschluss besuchen, ist ein botanisches, zoologisches und archäologisches Reservat im Südosten der Stadt. Inmitten einer grünen Gras- und Pampalandschaft mit reichlich Wasser erheben sich mächtige Sanddünen. Etliche Wasservögel, Eulen und Flamingos haben hier eine Heimat gefunden. Farbintensive Lagunen laden zum Baden ein und runden zusammen mit Waldgebieten das spannungsvolle Gesamtbild des Parks ab. Nach Lust und Laune können Sie hier spazieren, die Dünen besteigen oder einfach am Ufer entspannen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Santa Cruz – Cuevas
Drei kleine Ausflüge führen Sie heute in den üppigen Dschungel Boliviens. Die erste kleine Wanderung führt ca. 3 km auf einem breiten Sandsteinweg an einem kleinen Fluss und einem Dorf vorbei und in weiten Kurven in den Urwald hinein. Prächtiger Bergwald, bunte Blumen und zahlreiche Schmetterlinge begleiten Ihren Aufstieg. Eine Anhöhe kurz unter einem Bergsattel gewährt Ihnen dann freie Sicht auf die benachbarten Hänge und ein kleines Häuschen mit Kartoffel- und Getreidefeldern. Kurze Zeit später eröffnet sich der Blick urplötzlich auf weite Rasenflächen und einen weitläufigen See! Mitten im Dschungel erstreckt sich die Laguna Volcan. Eine Umrundung entlang der linken Uferseite mit weiten Ausblicken auf die benachbarten Felshänge und über dichte Waldgebiete bietet sich an. Bei einer weiteren Wanderung zum Ruinenkomplex der Festung „El Fuerte de Samaipata“ erfahren Sie Vieles über längst vergangene Zeiten. Vermutlich war El Fuerte die letzte Bastion der Inka gegen die Guarani, die die umgebenden Urwaldgebiete bewohnten. Der 260 ha große Gesamtkomplex zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach dem Rundgang durch den imposanten Ruinenkomplex erwartet Sie Ihr Fahrer am Ausgang und bringt Sie zum nächsten Ausflugsziel nach Cuevas. Der kleine Ort zwischen Santa Cruz und Samaipata ist vor allem für seine „Chorros“ bekannt, eine Aneinanderreihung mehrerer spektakulärer Wasserfälle. Während Sie entlang eines kleinen Baches mit interessanter orangeroter Uferfärbung spazieren, passieren Sie zwei urige, bunt gefärbte Bauernhäuser. Nach wenigen Minuten gelangen Sie an den ersten und kleinsten der 3 Wasserfälle. Unterhalb der sich verwegen hinabstürzenden Kaskaden laden herrliche kleine Sandstrände zum Verweilen und bei gutem Wetter sogar zum Baden ein. Auf steinernen Stufen können Sie zum Bachbett hinuntersteigen und sich nach Herzenslust am flachen Sandufer niederlassen und die vielschichtigen Gesteinsformationen bewundern. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Cuevas – Santa Cruz – Cochabamba
Heute wagen Sie sich noch etwas weiter in den Dschungel hinein. Auf einer spannenden Wanderung im Amboro Nationalpark lässt sich die unglaubliche Vielfalt des Urwaldes erleben. Ihr kundiger Führer erzählt Ihnen einiges über die unzähligen Pflanzen und Vogelarten, die Ihnen unterwegs begegnen. Mit etwas Glück bekommen Sie neben zahllosen Schmetterlingen und Insektenarten auch größere Urwaldtiere zu Gesicht. Nach der Wanderung fahren Sie zurück nach Santa Cruz und von dort aus mit einem bequemen Fernreisebus (Nachtfahrt) weiter nach Cochabamba.

6. Tag: Cochabamba
Cochabamba ist mit gut 800.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Boliviens und eine der Metropolen des Landes. Nach der Busfahrt können Sie sich zunächst ein wenig die Stadt anschauen – und dazu gehört auch ein Blick von oben: Eine Aussichtsplattform mit riesiger Jesusstatue bietet einen guten Ausblick auf die Stadt. Nach dem Mittagessen geht es zum ersten Mal hinauf in die Anden. Die Fahrt zur Berghütte führt von Cochabamba nach Quillacollo und Vinto durch eine dörfliche, landwirtschaftlich geprägte Gegend bergan, bis Sie nach 20 min das „Refugio Tunari“ auf ca. 2900 m Höhe erreichen. Von der malerisch am Berghang inmitten eines Eukalyptuswaldes gelegenen Hütte erstreckt sich der Blick über das gesamte Tal. Übernachtung in einer Berghütte.

7. Tag: Cochabamba
Heute haben Sie die Möglichkeit, eine erste Akklimatisierungstour zu unternehmen. Sie starten an der Hütte und überwinden auf Ihrer Wanderung durch einen Eukalyptuswald und später über Wiesen und Weiden ca. 500 Höhenmeter, bis auf eine Höhe von ca. 3300 Metern. Mit jedem Höhenmeter weitet sich der herrliche Ausblick. Auf einem Sattel angekommen können Sie zum ersten Mal den Gipfel des majestätisch aus der Cordillera herausragenden Cerro Tunari bewundern, dessen Besteigung Sie in den kommenden Tagen angehen werden. Für heute führt der Abstieg über ein mit tropischer Vegetation dicht bewachsenes Bachtal, wo Sie mit ein wenig Glück Kolibris und exotische Blüten erspähen können. Bei einer Bergbaufamilie auf dem Weg sind Sie herzlich Willkommen zu einem einfachen Mittagsmahl, bei dem Sie einiges über Kultur und Tradition der hier lebenden Menschen erfahren können. Übernachtung in einer Berghütte.

8. Tag: Cochabamba – Laguna Cajon
Heute starten Sie frühzeitig zur ersten wirklichen Herausforderung in der Cordillera Tunari. Oberhalb der Hacienda Pairumani, Landsitz des einst zu den reichsten Menschen der Welt gehörenden Zinnbarons Simon I. Patiño, beginnt die Tour. Der lange, an Aussichtspunkten reiche Weg endet nach der Bezwingung von ca. 1300 Höhenmetern an einem malerischen Bergsee, der Laguna Cajon. Umrahmt von prächtigen Berggestalten von um die 5000 Meter Höhe lässt es sich am Ufer hervorragend rasten und die einzigartige Naturlandschaft genießen. Nach einer ausgiebigen Essenspause steigen Sie wieder zur Hütte ab, wo Sie die Nacht verbringen. Übernachtung in einer Berghütte.

9. Tag: Cochabamba – La Paz
Oberhalb von Cochabamba erwartet Sie eine anmutige Berglandschaft aus zwar namenlosen, aber überaus ansehnlichen Felsen. Hier trifft man kaum einen Wanderer oder Bergsteiger, dafür jedoch viele Lamas und Alpakas. Die Auswahl an leichten Wanderbergen ist gigantisch, und auch Liebhaber rassiger Felsanstiege kommen auf ihre Kosten. Etliche kleinere 5000er, in keiner Karte bezeichnet und nirgends benannt, freuen sich auf Ihren Besuch. Der einzige etwas mehr frequentierte Hochgipfel dieser Region ist der 5038 Meter hohe Cerro Tunari. Im Allradfahrzeug erklimmen Sie die hoch gelegene Laguna Liriuni und starten von dort die Besteigung. Zuerst folgen Sie Lamapfaden, überwinden einen steilen Schotterhang, und erreichen unter leichter Kletterei den Gipfelgrat, von dem sich der Ausblick bis hinüber zur benachbarten Cordillera Quimsa Cruz mit ihren Eisbergen erstreckt. Der Auf- und Abstieg dauert 5-6 Stunden, so dass Sie am Nachmittag noch Zeit haben, auf einer Fahrt vorbei an wilder Bergkulisse dem kleinen Ort Morochata einen Besuch abzustatten. Am Abend beenden Sie Ihre erlebnisreiche Rundtour an der Berghütte, die Ihnen schon die letzten Tage als Basisquartier gedient hat, und fahren weiter nach Cochabamba wo Sie zu Abend essen und später mit dem Nachtbus nach La Paz weiterfahren.

10. Tag: La Paz – „Muela de Diablo“
Eine leichte Halbtages-Tour steht heute auf dem Programm die viel Zeit für ein entspanntes Naturerlebnis lässt. Mit dem Minibus verlassen Sie La Paz Richtung Süden zu einem reizvollen Felsgebilde mit zwei charakteristischen spitzen Zacken im Gipfelbereich, denen der „Muela de Diablo“, der Backenzahn des Teufels, seinen Namen verdankt. Die kurze Tour führt durch prachtvolle grüne Felder und interessant aufgebaute Felsformationen. Auf dem Gipfel haben Sie in 3995 m Höhe einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel, mit dem Eis gepanzerten Illimani als Krönung. Der Abstieg verläuft dicht an wild aufragenden Erdpyramiden mit bunt gefärbten Steilwänden vorbei. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: La Paz – Titicacasee
Auf zum Titicacasee! Der Bus bringt Sie in ca. 3,5 Stunden von La Paz nach Copacabana, zuerst durch die Zuwandererstadt El Alto, später vorbei an einigen berühmten Bergriesen des Landes wie Huayna Potosi oder Condoriri. Angekommen an Südamerikas größtem See bleibt Zeit für ein Mittagsmahl bevor Sie zur heutigen Wanderung entlang eines Kreuzwegs aufbrechen. Ziel ist der 200 m über der Stadt gelegene Cerro Calvario, von dessen Gipfel aus Sie einen einzigartigen Sonnenuntergang über dem See genießen können. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Titicacasee – Copacabana
Auf einer Bootsfahrt lernen Sie den See näher kennen: Auf dem Oberdeck wird die zweistündige Fahrt zur nördlich gelegenen Sonneninsel „Isla del Sol“ zum Erlebnis. Die Durchquerung der Insel beginnen Sie entlang des herrlichen Sandstrandes, bevor es dann bergauf zum etwa 200 m höher liegenden Gipfelkamm geht, dem Sie durch abwechslungsreiches Gebiet folgen und dabei ohne größere Anstrengung zwei 4000er erklimmen. Auf Ihrem Weg können Sie einige interessante archäologische Fundorte sehen. Übernachtung in Copacabana im Hotel.

13. Tag: Copacabana – Cerro Ceroka
Der 4188 m hohe Cerro Ceroka in der direkten Umgebung von Copacabana ist Ihr heutiges Ziel. Der Weg führt zunächst durch sattgrünes Weideland und wird allmählich steiler, die Ausblicke dafür immer weitläufiger. Vom Gipfelbereich können Sie bis hin zur Cordillera Apolobamba ganz im Norden Boliviens und fast über den kompletten Titicacasee schauen. Auch Paragleiter starten hier gerne. Nach dem Abstieg haben Sie im Ort Zeit zum Mittagessen und fahren anschließend nach Tuni, wo schon Ihre Begleiter für die nächsten Tage warten – eine kleine Herde Lamas, welche die Ausrüstung und Ihre schweren Rucksäcke transportieren werden. Im Angesicht der Condoriri-Gruppe schlagen Sie Ihr Lager für die Nacht auf. Übernachtung im Zelt.

14. Tag: Cerro Ceroka – Zeltlager
Das malerische Dörfchen Tuni befindet sich direkt neben dem Tuni-Stausee. Von hier aus führt eine etwa dreistündige Wanderung durch ein bildschönes Tal zum Hochlager. Am Ende des Sees gelangen Sie über grüne Grasflächen und imposante Schuttlandschaften auf eine Aussichtskanzel mit 5200 m Höhe. Nach dem Aufstieg haben Sie die gesamte nördliche Königskordillere im Blick: Vom Condoriri über den Chachacomani bis hin zum alles überragenden Illampu – und auch der Titicacasee liegt Ihnen zu Füßen. Auf direktem Wege steigen Sie von hier zum Condoriri-Basecamp am See Laguna Chiar Khota ab, wo Sie Ihr Lager aufregend nah unter den zahlreichen Fels- und Eisriesen der Condoriri-Gruppe in 4600 m Höhe aufschlagen. Übernachtung im Zelt.

15. Tag: Zeltlager – Laguna Esperanza
Nach der Überquerung eines über 5000 m hohen Passes führt Ihre heutige Wanderung durch herrlich grüne Bergwiesen, unter den wilden Fels- und Eisgipfeln der Condoriri-Gruppe hindurch bis zu Ihrem heutigen Lagerplatz an der Laguna Esperanza. Dabei überschreiten Sie noch 3 kleine Pässe und haben zwischendurch Gelegenheit, noch einen kleinen 5000er zu besteigen. Teile der Route verlaufen im freien Gelände, sind aber trotzdem problemlos zu begehen. Das Camp befindet sich direkt unter dem mächtigen Maria Lloco (5521 m), welcher vor allem durch eine kleine aber sehr steile Eiswand besticht. Übernachtung im Zelt.

16. Tag: Laguna Esperanza – Cerro Apachita – Refugio Zongo
Sie verlassen heute die Normalroute und steigen vom See aus einen Pass hinauf, der in einen Sattel mit gigantischem Ausblick direkt im Angesicht des Maria Lloco führt. Von hier aus lässt sich problemlos der Cerro Apachita besteigen, mit seinen 5184 m ein prächtiger Aussichtsberg. Die restliche Tagesetappe steht ganz im Zeichen eines ganz besonderen Berges: Der Huayna Potosi mit seiner perfekten Gipfelpyramide aus glänzendem Firn gehört nicht umsonst zu den begehrtesten Bergsteigerzielen des Landes. Von allen Seiten sticht er deutlich aus der Masse der Andenberge heraus, ein Blickfang während der gesamten Wanderung, die einmal um den Giganten herum, bis zum Ausgangspunkt der Besteigung am Zongopass führt. Dort erwartet Sie ein Minibus, der Sie zum gemütlichen Refugio Zongo bringt. Übernachtung in einer Berghütte.

17. Tag: Refugio Zongo – Chacaltaya-Kette – La Paz
Der Chacaltaya beherbergt auf ca. 5300 m das höchstgelegene Skigebiet der Welt – noch, denn auch hier schmelzen die Gletscher. Dennoch bietet die Überschreitung der Chacaltaya-Kette ein fantastisches Panorama über fast die gesamte Cordillera Real mit atemberaubenden Tiefblicken auf La Paz. Anders als die meisten Besucher nähern Sie sich dem Berg vom Zongopass aus. Von einem weiten Hochtal aus durchwandern Sie einsame Felslandschaften bis in die schuttigen, jedoch recht gut begehbaren Flanken der Chacaltaya-Gruppe hinein. Über einen breiten Grat steigen Sie durch vielfarbige Gesteinsformationen zum ausladenden Gipfelkopf, dem zweithöchsten Punkt dieser Kette mit atemberaubendem Gipfelblick. Eine leichte Kletterpassage sorgt für Abwechslung auf dem Weg zum nächsten Gipfel. Sie folgen dem Grat über zwei weitere Bergkuppen, bis Sie endlich den höchsten Punkt auf 5395 m erreichen. Der Huayna Potosi baut sich hier noch einmal in seiner ganzen Pracht vor Ihnen auf und lädt zu seiner Besteigung ein. Kurz vor der ehemaligen Skihütte wartet Ihr Fahrzeug, das Sie zurück nach La Paz bringt. Übernachtung im Hotel.

18. Tag: La Paz
Heute haben Sie noch einmal Zeit, bei einem gemütlichen Bummel durch La Paz letzte Einkäufe zu machen, einen der Märkte oder zum Beispiel das Coca-Museum zu besuchen und den zurück gewonnenen Trubel und Luxus der Großstadt zu genießen. Nutzen Sie die Gelegenheit, über die bunten Märkte zu schlendern und einige der kolonialen Gebäude der Altstadt sowie die Calle Jaen anzuschauen. Ihr Reiseleiter versorgt sie dabei gerne mit Tipps. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: La Paz – Gipfeltour auf den Acotango
Zum Höhepunkt Ihrer Reise, der Gipfeltour auf den Acotango, starten Sie früh und fahren mit dem 4×4-Fahrzeug in Richtung chilenische Grenze. Kurz vor dieser biegen Sie links auf einen holprigen Schotterweg ein, der Sie recht nahe an eine lang gezogene, bunt gefärbte Vulkankette heranführt. Über losem Flugsand müht sich das Fahrzeug soweit hinauf wie möglich. Zum Lager sind es noch etwa 2h. Hier schlagen Sie die Zelte auf und gehen früh zu Bett, natürlich nicht ohne noch mal das unglaublich farbintensive Abendrot über dem Nationalparkgebiet zu genießen. Übernachtung im Zelt.

20. Tag: Gipfeltour auf den Acotango
Vom Lager aus unternehmen Sie eine ausgedehnte Trekkingtour in der Umgebung des Acotango. Ebenso besteht die Möglichkeit, im Lager zu relaxen und das Gipfelpanorama zu genießen oder in La Paz zu bleiben (Zusatznacht in La Paz erforderlich). Rückfahrt nach La Paz. Übernachtung im Hotel. (F/M/-) Option für Gipfelstürmer Noch in der Nacht legen Sie die Steigeisen an und beginnen den anspruchsvollen Gletscheraufstieg. Sajama, Parinacota und der dampfende Kegel des Guallatiri liegen direkt vor Ihnen. Der Abstieg beginnt rasch, bevor das Eis zu weich wird.

21. Tag: La Paz – Santiago
Rückflug über Santiago nach Hause.

22. Tag: Santiago – Frankfurt am Main
Ankunft in Deutschland.

Peru – Küste und Hochland

  • 16-tägige Studienreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-/Hotels
  • Umfassende Studienreise durch Peru mit einem Abstecher nach Bolivien
  • ab 3.599 Euro pro Person

1. Tag: Auf nach Peru
Mit Iberia über Madrid (ab Madrid nonstop, ca. 12 Std.) oder mit KLM über Amsterdam nach Lima (ab Amsterdam nonstop, ca. 13 Std.). Sie landen am frühen Abend auf dem Aeropuerto Jorge Chávez (Abendessen im Flugzeug). Ein Studiosus-Mitarbeiter bringt Sie in Ihr Hotel im Stadtteil Miraflores.

2. Tag: Lima – Ica: Panamericana und Wüsten-Bodega
Vorhang auf – wann immer es gefällt! Ausschlafen oder als Ouvertüre zu den Hochkulturen Perus? Entdecken Sie mit dem Studiosus-Reiseleiter die Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana mitten in Lima! Am späteren Vormittag lassen wir gemeinsam die Metropole hinter uns und folgen der Panamericana – Traumstraße der Welt. Die Landschaft wird immer mehr zur Einöde. Wein in dieser Wüstenei? Und was für einer! In einer Bodega fragen wir den Kellermeister über den Traubenanbau aus und lassen uns die Weiterverarbeitung zum peruanischen Nationalgetränk, dem Pisco, erklären. Am Abend vervollkommnen wir unser Wissen – an der Hotelbar: mit Pisco sour. Salud! 330 km.

3. Tag: Islas Ballestas und Nazca, Öko-Oase und „ET“
Schiff ahoi! Die erfrischende Brise des Pazifiks erwartet uns bei der Bootsfahrt in ein Naturparadies: die Ballestas-Inseln, Öko-Oase für Seelöwen, Pinguine und Vögel. Zurück in Ica Sahara-Feeling in Südamerika: Mit Schuhen voller Sand kehren Sportive von den Dünen in der Oase Huacachina zurück. Auf der Weiterfahrt diskutieren wir mit dem Reiseleiter über eines der größten archäologischen Rätsel: Sind die Scharrbilder in der Küstenwüste von Nazca Landeplätze von Außerirdischen, wie „E.T.“-Forscher von Däniken glaubt? Meinungsäußerungen sind ausdrücklich erwünscht! Busstrecke 300 km.

4. Tag: Auf der Panamericana
Gen Süden auf der Panamericana. Durch fruchtbare Flussoasen und immer wieder mit Ausblicksstopps am tosenden, tiefblauen Pazifik. El Nino – welchen Einfluss übt es auf das Ökosystem des Pazifiks aus? Pizarro – ein Name, an dem man in Peru nicht vorbeikommt. Wir diskutieren mit dem Reiseleiter über die Leistungen des Conquistadors – und die seines Fußballer-Namensvetters. Am späten Nachmittag im 2380 m hoch gelegenen Arequipa: Wer kommt mit zur Plaza de Armas mit der angeleuchteten Kathedrale? 530 km auf meist gut ausgebauten Straßen. Zwei Übernachtungen in Arequipa.

5. Tag: Arequipa, die „weiße Stadt“
Unwirklich schön: Am Fuße schneebedeckter Vulkane schmiegt sich Südperus größte Stadt in eine bizarre Urlandschaft. Vom Markt in San Camilo mit dem Reiseleiter zur arkadengesäumten Plaza und in die koloniale Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) mit Kathedrale und Jesuitenkirche. In deren Kreuzgängen haben sich Geschäfte und Cafés angesiedelt. Einen Schal aus Alpaka-Wolle? Nachmittags mit dem Reiseleiter in die weitläufige Klosterstadt Santa Catalina – eine Stadt in der Stadt. Und abends? Essen mit illustren Gästen: Studenten des Deutsch-Peruanischen Kulturinstituts verraten uns, wie man peruanischen Alltag meistert.

6. Tag: Ins Reich der Inkas
Arriba, vamos! Wir fliegen von Arequipa über Juliaca nach Cuzco auf 3400 m Höhe. Von dieser ehemaligen Hauptstadt des Inkaimperiums windet sich der Bus hinab ins „heilige Tal“ der Inkas, nach Ollantaytambo (2700 m). Bei Quena- und Zampona-Musik lernen Sie typisch peruanische Instrumente und Flötenklänge kennen. El condor pasa! In der Inkafestung fühlt man sich wie auf einer Zeitreise. Terrassen und Tempel, Wohnhäuser und Wasserkanäle – seit der Inkaära hat sich kaum etwas verändert. Auch nicht die spektakuläre Aussicht. 60 km. Zwei Übernachtungen in Ollantaytambo.

7. Tag: Mystisches Machu Picchu
Selbst viel Gereisten stockt ab und an der Atem auf der abenteuerlichen Schmalspurbahn-Strecke nach Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Über Jahrhunderte hinweg lag die legendäre Ruinenstadt vergessen unter der üppigen Vegetation hier am Rande des Amazonas-Regenwaldes, der „Augenbraue des Urwalds“. Welche Bedeutung hatte dieser magische Ort, Höhepunkt jeder Südamerikareise? Spüren Sie gemeinsam mit dem Reiseleiter oder individuell die geheimnisvollsten Ecken auf – und die schönsten Fotomotive.

8. Tag: Bunte Märkte, lila Mais und eine Festung
Fahrt durchs „heilige Tal“ der Inkas und Farbenrausch auf dem Markt von Pisak. Farbenprächtige Stoffe, rote Kartoffeln, lila Mais und violette Limo. Auch die Farbe der Inca Kola ist anders. Überraschendes auch auf dem Weg zurück nach Cuzco: Unvermittelt stehen sie da – die gewaltigen Steinquader der Festung Sacsayhuamán. 90 km. Und abends? Die köstliche Küche der Anden in einem Altstadtrestaurant lassen wir uns gemeinsam schmecken. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Cuzco.

9. Tag: Cuzco, der „Nabel der Welt“
Wie viele Sonnenfeste mag der Inkatempel Coricancha erlebt haben? Wir stehen vor dem religiösen Zentrum des sagenhaften Inkareiches – in Cuzco (UNESCO-Kulturdenkmal), für die Inkas der „Nabel der Welt“. Die eindrucksvolle Kathedrale, auf Resten eines zerstörten Inkapalastes errichtet, erinnert an die Conquista-Herrschaft. Am Nachmittag vertiefen wir uns in die Schätze im Museo Inka. Ihr Reiseleiter empfiehlt zum Abendessen: Lomo saltado oder Alpaka-Steak. Entdecken Sie selbst Ihr Lieblingsgericht!

10. Tag: Am Himmel entlang – zum Titicacasee
Wir durchqueren die Anden auf landschaftlich spektakulärer Strecke und stoßen an den Himmel! Auf dem 4313 m hohen, atemberaubenden La-Raya-Pass erreichen wir den höchsten Punkt unserer Reise. Hier finden Sie keinen der sonst typischen Hunde mehr. Aufsehenerregendes auch unterwegs – die „Sixtinische Kapelle“ der Anden in Andahuaylillas und der Viracocha-Tempel von Raqchi. Gebannt hören wir vom indianischen Widerstand unter Tupac Amaru II. und vom Terror des Leuchtenden Pfades in der Moderne. 350 km. Übernachtung direkt am Titicacasee auf 3800 m.

11. Tag: Nach Tiahuanaco und La Paz
Ungewöhnliche Hausbesichtigung: Die Urus wohnen auf schwankenden Schilfinseln. Den Titicacasee im Blick überqueren wir die bolivianische Grenze und fahren nach Tiahuanaco (UNESCO-Kulturdenkmal) – auf Spurensuche nach der Wiege der Andenkultur. Gleich zweimal liegt uns die höchstgelegene Großstadt der Welt (3700 m) zu Füßen: am Nachmittag beim fesselnden Blick auf den Talkessel von La Paz; und abends, wenn wir im Restaurant unseres Hotels über den Dächern der Stadt dinieren. 195 km.

12. Tag: La Paz und das Kreuz des Südens
Besichtigung einer brodelnden Metropole an der spannungsreichen Schnittstelle von Tradition und Moderne: hier prunkvoller Regierungspalast, nun Sitz des ersten indianischen Präsidenten Evo Morales, dort Kathedrale und Indianermärkte, auf denen Kokablätter säckeweise verkauft werden. Rückfahrt zum Titicacasee. Welch klare Luft in Huatajata, welch ein Sternenhimmel! Ein kleines Observatorium in unserem Seehotel animiert zur Suche nach dem Kreuz des Südens.

13. Tag: Titicaca-Tour mit dem Tragflächenboot
Mit dem Tragflächenboot schweben wir über das türkisblaue Wasser des höchsten schiffbaren Sees der Welt – zu einem doppelten Vergnügen: einem aussichtsreichen Mittagessen auf der mythenreichen Sonneninsel. Wir genießen den Lunch und die überwältigende Kulisse der verschneiten Königskordillere. Nach dem Essen ein paar Schritte? Erkunden Sie die Inkawege der Insel! Eine Augenweide auch auf dem Rückweg nach Puno: die Kolonialkirche von Juli. 55 km. Übernachtung direkt am Seeufer.

14. Tag: Vom Altiplano zurück nach Lima
Die Grabtürme von Sillustani in der mystischen Landschaft des Umayosees – einfach traumhaft. Wie lebt man hier im Altiplano? Auf einem Bauernhof nahe Juliaca eröffnen uns Hochlandbewohner einen Blick in ihren harten Alltag. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu stellen. Der Landwirt freut sich über unser Interesse. 50 km. Von Juliaca fliegen wir über Arequipa nach Lima zurück und verabschieden uns im stilvollen Ambiente der Hacienda Moreya kulinarisch von Bolivien und Peru. Bei Ceviche und Choclo lassen wir die Reiseeindrücke Revue passieren.

15. Tag: Limas schönste Seiten
Die prächtigen Gebäude in Limas Altstadt – UNESCO-Kulturdenkmal – bilden einen würdigen Abschluss der Reise. Wer Lust auf noch mehr Sehenswertes verspürt, begleitet den Reiseleiter ins Nationalmuseum. Am Abend Flug mit Iberia nonstop nach Madrid (ca. 12 Std.) oder mit KLM nonstop nach Amsterdam (ca. 12,5 Std.).

16. Tag: Hallo Europa!
Am Nachmittag Ankunft in Madrid oder Amsterdam mit Anschlüssen zu den anderen Flughäfen.

Große Südamerika-Rundreise

  • 15-tägige Erlebnisreise durch Südamerika
  • Übernachtung in Hotels der gebuchten Kategorie “Standard” oder “Komfort”
  • Fünf UNESCO-Weltkulturerbestätten und Übernachtung bei der Inkafestung Machu Picchu
  • ab 3.582 Euro pro Person

1. Tag: Ankunft in Lima
Nach der Ankunft in Lima Transfer zum Hotel. 2 Nächte Hotel Monte Real (Standard) oder Las Americas Thunderbird (Komfort).

2. Tag: Lima
Gegen 09:00 Uhr Abfahrt zu einer ausführlichen Stadtrundfahrt. Sie sehen u.a den weiträumigen Plaza Mayor in der kolonialen Innenstadt, den Regierungspalast, die Kathedrale und das Erzbischöfliche Palais. Im Museum Larco Herrera können Sie einen guten Überblick über die verschiedenen präkolumbianischen Kulturen Perus gewinnen. Nachmittag zur freien Verfügung.

3. Tag: Lima – Cuzco – Machu Picchu
Kurzer Flug über die Kordilleren nach Cuzco. Nach Ankunft Stadtrundgang. Ausgangspunkt Ihrer Besichtigungen ist der exakte Mittelpunkt des Inkareiches, der Plaza de Armas mit der reich verzierten Kathedrale. Zahlreiche Kolonialgebäude und Kirchen sind auf Grundmauern aus der Inkazeit errichtet. Von der Festung Sacsayhuaman können Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen. Am Nachmittag Fahrt nach Ollantaytambo. Hier steigen Sie um in die Schmalspurbahn, die Sie durch das Urubamba- Tal nach Aguas Calientes bringt. Hotel Machu Picchu Inn (Standard) oder Hatuchay Towers (Komfort).

4. Tag: Machu Picchu – Cuzco
Nach dem Frühstück fahren Sie mit kleinen Bussen zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu. Die Fluchtburg der Inkas wurde erst 1911 im Dschungel entdeckt. Sie besuchen die „Vergessene Stadt“ und genießen die ruhige, atemberaubende Stimmung am Vormittag. Mittagessen in einem Restaurant in Aguas Calientes. Nachmittags fahren Sie von hier mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, von dort bringt Sie der Bus nach Cuzco. Hotel Mabey Palacio (Standard) oder Libertador Palacio del Inca (Komfort).

5. Tag: Cuzco – Puno/Titicacasee
Die ganztägige Fahrt mit einem touristischen Linienbus führt nach Puno am Titicacasee durch die faszinierende Naturkulisse des peruanischen Hochlandes – schneebedeckte Berggipfel, malerische Indiosiedlungen, bunte Trachten, Lamaund Alpacaherden. Unterwegs Besichtigung der archäologischen Stätten Raqchi und Pukara. Hotel Hacienda (Standard) oder Libertador Isla Estevez (Komfort).

6. Tag: Titicacasee – La Paz
Fahrt nach Copacabana in Bolivien. Hier steigen Sie auf ein Tragflügelboot, das Sie über den legendären Titicacasee zur berühmten Mond- und Sonneninsel bringt. Mittagessen auf der Sonneninsel. Zurück in Copacabana Busfahrt nach Huatajata. Dort besuchen Sie die schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos und das nachhaltige Tourismusprojekt von Quewaya. Gegen Abend erreichen Sie die auf 3.600 m Höhe gelegene Stadt La Paz. 2 Nächte Hotel Plaza (Standard) oder Europa (Komfort).

7. Tag: La Paz – Tiwanaku – La Paz
Am Morgen Fahrt nach Tiwanaku, das auch als Wiege der amerikanischen Kultur bezeichnet wird. Sie besichtigen den unterirdischen Kontiki-Tempel und das weltberühmte Sonnentor. Am Nachmittag Stadtrundfahrt durch die 1548 gegründete Stadt La Paz, in der noch zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit zu bewundern sind. In den engen Gassen der Altstadt findet noch heute der malerische Indiomarkt statt. Fahrt in das nahe gelegene Mondtal mit bizarren Erosionsformen und zahllosen Erdpyramiden.

8. Tag: La Paz – Buenos Aires
Flug in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Abends besteht die Möglichkeit zum Besuch der Tango-Show „La Ventana“ mit Abendessen (fakultativ, vorab buchbar, siehe Preistabelle). Die Porteños, wie die Einwohner von Buenos Aires genannt werden, zeigen die verschiedenen Varianten des Tangos, begleitet von dem klassischen Instrument, dem Bandoneon. 3 Nächte Hotel Carsson (Standard) oder Vista Sol (Komfort).

9. Tag: Buenos Aires
Ausführliche Stadtrundfahrt durch die lebhafte Metropole am Rio de la Plata. Sie besichtigen den zentralen Plaza de Mayo mit dem Regierungspalast, Casa Rosada, Rathaus (Cabildo) und die Kathedrale. Im Hafenviertel La Boca sehen Sie die berühmten, bunt bemalten Blechhäuser. San Telmo war bis 1888 ein Flusshafen – alte kleine Häuser und das Kopfsteinpflaster verleihen dem Stadtteil sein besonderes Flair. Im mondänen Viertel Recoleta liegt die Grabstätte von „Evita“, der bis heute verehrten Lebensgefährtin von Juan Peron. Die Avenida 9 de Julio mit dem berühmten Obelisken, Wahrzeichen der Stadt, und dem Opernhaus Teátro Colón ist mit 140 Metern die wohl breiteste Prachtstraße der Welt. Nachmittag zur freien Verfügung.

10. Tag: Buenos Aires
Tag für individuelle Unternehmungen. Wir empfehlen einen ganztägigen Ausflug zu einer privaten Estancia. Erleben Sie das Gaucho-Leben auf einem argentinischen Landgut und genießen Sie ein typisches Mittagessen, ein echtes „Asado“ (fakultativ, vorab buchbar, siehe Preistabelle).

11. Tag: Buenos Aires – Iguassu
Flug nach Iguassu. Nach der Ankunft besuchen Sie die argentinische Seite der berühmten Wasserfälle, wo Sie ganz nahe an die Fälle herankommen. Übernachtung auf der brasilianischen Seite. Hotel Rafain Centro (Standard) oder Continental Inn (Komfort).

12. Tag: Iguassu – Rio de Janeiro
Die Indianer nannten die gigantischen Fälle des Rio Iguassu „Großes Wasser“. Bei einem geführten Spaziergang auf der brasilianischen Seite genießen Sie immer wieder atemberaubende Blicke auf die Wasserfälle. Nachmittags Weiterflug nach Rio de Janeiro. 3 Nächte Hotel Atlantis (Standard) oder South American Copacabana (Komfort).

13. Tag: Rio de Janeiro
Die Stadtbesichtigung am Vormittag führt mit der Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut. Genießen Sie den fantastischen Ausblick aus einer Höhe von über 400 m auf die Strände von Copacabana, Ipanema und Leblon. Außerdem sehen Sie das Stadtzentrum, die Kathedrale und die Avenida Rio Branco. Nachmittags Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado mit der weltberühmten Christusstatue.

14. Tag: Rio de Janeiro
Der Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen oder Entspannen am Strand zur Verfügung.

15. Tag: Abreise in Rio de Janeiro
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen, Ende der Rundreise.

16. Tag: Ankunft in Deutschland
Ankunft in Deutschland

Große Rundreise Peru & Bolivien

  • 15-tägige Erlebnisreise durch Peru und Bolivien
  • Übernachtungen in ausgesuchten Hotels
  • Cuzco – Zentrum des Inkareichs, Bootsfahrt auf dem Titicacasee, 5 UNESCO Weltkulturerbestätten!
  • ab 3.523 Euro pro Person

1. Tag: Frankfurt am Main – Lima Nach der Ankunft in Lima Transfer zum Hotel. 2 Nächte Hotel Monte Real (Standard) oder Las Americas Thunderbird (Komfort).

2. Tag: Lima Gegen 09:00 Uhr Abfahrt zu einer Stadtrundfahrt. Ihnen werden die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Limas gezeigt. Sie sehen das historische Zentrum mit dem Plaza de Armas, den Regierungspalast, die Kathedrale und das Erzbischöfliche Palais. Anschließend erhalten Sie im Museum Larco Herrera einen Überblick über die vorkolumbianischen Kulturen Perus. Nachmittag zur freien Verfügung.

3. Tag: Lima – Cuzco – Machu Picchu Kurzer Flug über die Kordilleren nach Cuzco. Nach Ankunft Stadtrundgang. Ausgangspunkt Ihrer Besichtigungen ist der exakte Mittelpunkt des Inkareiches, der Plaza de Armas mit der reich verzierten Kathedrale. Zahlreiche Kolonialgebäude und Kirchen sind auf Grundmauern aus der Inkazeit errichtet. In der Altstadt gibt es wunderschöne Kolonialbauten zu bewundern. Anschließend besichtigen Sie die Festung Sacsayhuaman, hoch über Cuzco gelegen. Von hier genießen Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt. Am Nachmittag Fahrt nach Ollantaytambo. Hier steigen Sie um in die Schmalspurbahn, die Sie durch das UruKurzer Flug über die Kordilleren nach Cuzco. Nach Ankunft Stadtrundgang. Ausgangspunkt Ihrer Besichtigungen ist der exakte Mittelpunkt des Inkareiches, der Plaza de Armas mit der reich verzierten Kathedrale. Zahlreiche Kolonialgebäude und Kirchen sind auf Grundmauern aus der Inkazeit errichtet. In der Altstadt gibt es wunderschöne Kolonialbauten zu bewundern. Anschließend besichtigen Sie die Festung Sacsayhuaman, hoch über Cuzco gelegen. Von hier genießen Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt. Am Nachmittag Fahrt nach Ollantaytambo. Hier steigen Sie um in die Schmalspurbahn, die Sie durch das Urubamba- Tal bis nach Aguas Calientes bringt. Hotel Machu Picchu Inn (Standard) oder Hatuchay Towers (Komfort).

4. Tag: Machu Picchu – Cuzco Nach dem Frühstück fahren Sie mit kleinen Bussen zur weltberühmten Ruinenstadt Machu Picchu. Die Fluchtburg der Inka wurde erst 1911 im Dschungel entdeckt. Sie besuchen die „Vergessene Stadt“ mit dem Hauptplatz, den königlichen Quartieren, den Tempel der Drei Fenster, die heilige Sonnenuhr und die Grabstätte. Genießen Sie den einzigartigen Panoramablick über die Hochgebirgslandschaft der Kordilleren. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant in Aguas Calientes fahren Sie von hier mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, von dort bringt Sie der Bus nach Cuzco. Hotel Mabey Palacio (Standard) oder Libertador Palacio del Inca (Komfort).

5. Tag: Cuzco – Puno/Titicacasee Die ganztägige Fahrt mit einem touristischen Linienbus führt durch eine faszinierende Naturkulisse nach Puno am Titicacasee. Das peruanische Hochland ist ein Fest für die Sinne – schneebedeckte Berggipfel, malerische Indiosiedlungen, bunte Trachten, Lama- und Alpacaherden. Unterwegs Besichtigung der archäologischen Stätten Raqchi und Pukara. Hotel Hacienda (Standard) oder Libertador Isla Estevez (Komfort).

6. Tag: Titicacasee – La Paz Fahrt nach Copacabana in Bolivien. Hier steigen Sie auf ein Tragflügelboot, das Sie über den legendären Titicacasee zur berühmten Mond- und Sonneninsel bringt. Mittagessen auf der Sonneninsel. Zurück in Copacabana Busfahrt nach Huatajata. Dort besuchen Sie die schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos und das nachhaltige Tourismusprojekt von Quewaya. Gegen Abend erreichen Sie die auf 3.600 m Höhe gelegene Stadt La Paz. 2 Nächte Hotel Plaza (Standard) oder Europa (Komfort).

7. Tag: La Paz – Tiwanaku – La Paz Am Morgen Fahrt nach Tiwanaku, das auch als Wiege der amerikanischen Kultur bezeichnet wird. Sie besichtigen den unterirdischen Kontiki-Tempel und das weltberühmte Sonnentor. Am Nachmittag Stadtrundfahrt durch die 1548 gegründete Stadt La Paz, in der noch zahlreiche Bauten aus der Kolonialzeit zu bewundern sind. In den engen Gassen der Altstadt findet noch heute der malerische Indiomarkt statt. Fahrt in das nahe gelegene Mondtal mit bizarren Erosionsformen und zahllosen Erdpyramiden.

8. Tag: La Paz – Arequipa Für Gäste der 8-tägigen Variante: nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen, Ende der Rundreise. (F) Für Gäste der 15-tägigen Rundreise: Vormittags Grenzüberfahrt nach Peru, weiter nach Juliaca. Flug nach Arequipa. Hotel Casa Andina Arequipa (Standard) oder El Cabildo (Komfort).

9. Tag: Arequipa – Colca Früh am Morgen Fahrt zum einmaligen Colca-Tal. Sie durchqueren den Blanca- Nationalpark, in dem zahlreiche Vicuñas leben. Die in vorkolumbianischer Zeit angelegten Terrassenfelder des Colca- Tals werden heute noch bewirtschaftet. Hotel Casa Andina Colca (Standard) oder Colca Lodge (Komfort).

10. Tag: Colca – Arequipa Heute unternehmen Sie einen Ausflug zu den Dörfern Yanque, Maca Achoma und Pinchollo. Weiterfahrt zum Aussichtspunkt „Kreuz des Kondors“, von wo aus Sie die majestätischen Vögel beobachten können. Ein atemberaubender Blick auf eines der tiefsten Täler der Welt (3.000 m) erwartet Sie. Rückfahrt nach Arequipa. Hotel Casa Andina Arequipa (Standard) oder El Cabildo (Komfort).

11. Tag: Arequipa – Lima Am Vormittag besichtigen Sie Arequipa. Die Stadt wird wegen ihrer Vulkansteinbauten auch „Weiße Stadt“ genannt. Besuch des im Jahre 1580 gegründeten Santa Catalina-Klosters, der Jesuiten-Kirche mit ihrer eindrucksvollen Fassade, des Hauptplatzes Plaza de Armas sowie der Stadtteile Yanahuara und Chilina. Transfer zum Flughafen und Flug nach Trujillo (via Lima). 2 Nächte Hotel El Gran Marques (Standard) oder Libertador Trujillo (Komfort).

12. Tag: Trujillo & Chan Chan Vormittags Stadtbesichtigung von Trujillo. Fahrt zum Tal der Moche mit Besichtigung des Sonnen- und Mondtempels. Anschließend Fahrt nach Chan Chan, die dem UNESCO-Weltkulturerbe angehört und seinerzeit Hauptstadt des Chimu-Königreichs war. Rückfahrt nach Trujillo.

13. Tag: Trujillo – Chiclayo Fahrt nach Chiclayo. Auf dem Weg besichtigen Sie die archäologische Stätte El Brujo. Die Reliefs, die man hier vorfand, stellen die magische und religiöse Welt der Mochichas dar. Hotel Garza (Standard) oder Costa del Sol Chiclayo (Komfort.

14. Tag: Chiclayo – Tucume – Lima Fahrt nach Huaca Rajada. Hier wurde erst 1987 das unberührte Grab des Fürsten Sipan entdeckt. Dieser wurde vor 1700 Jahren mit seinem Hofstaat beerdigt. Anschließend entdecken Sie die Pyramiden von Tucume, die als Hauptzentrum der Sican-Kultur angesehen werden und der größte Pyramiden-Komplex Südamerikas ist. Besuch des Museums der königlichen Gräber bei Lambayeque. Später Rückflug nach Lima. Hotel Monte Real (Standard) oder Las Americas Thunderbird (Komfort).

15. Tag: Lima Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen und Ende der Rundreise. Bei Zusatznächten in Lima bitte separaten Transfer zum Flughafen buchen.

16. Tag: Lima – Frankfurt am Main Lassen Sie die schönsten Momente Ihrer Reise Revue passieren und freuen Sie sich auf die Heimat. Ankunft in Frankfurt am Main.

Chile, Bolivien, Peru – Andenpanorama

  • 19-tägige Erlebnisreise durch Chile, Bolivien und Peru
  • Übernachtung in 3 bis 4-Sterne-Hotels
  • Überquerung der Anden im Geländewagen, Aracama-Wüste und Salar de Uyuni, Besuch des Sonntagsmarktes in Chinchero
  • ab 3.495 Euro pro Person

1. Tag: Anreise nach Chile
Abends Flug nach Santiago de Chile.

2. Tag: Erste Entdeckungen
Ankunft in Santiago und Fahrt zu Ihrem Hotel. Genießen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der historischen Innenstadt und einem Ausflug zum Berg San Cristóbal mit Blick auf die Stadt und die Anden.

3. Tag: Santiago: Valparaiso und Casablanca-Tal

Der Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung oder Sie entscheiden sich für einen fakultativen Ausflug in die Weinbauregion des Casablanca-Tals und in die Hafenstadt Valparaíso. Auf Ihrer Stadtrundfahrt werden Sie das Regierungsgebäude, die Plaza Sotomayor, die Plaza Victoria, die Kathedrale und das Hafengebiet besichtigen. Der obere und untere Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die um die Jahrhundertwende (1900) konstruiert wurden und heute noch ihren Dienst erfüllen.

4. Tag: Santiago – San Pedro de Atacama
Fahrt zum Flughafen und Flug nach Calama. Auf dem Weg zum Hotel sehen Sie die Cordillera de la Sal – das Salzgebirge. Mit der Abenddämmerung begeben Sie sich auf einen Ausflug in das Valle de la Luna, um den Sonnenuntergang in diesem bizarren, mondähnlichen Tal mit seinen leuchtenden Farben zu genießen. 160 km

5. Tag: San Pedro de Atacama
Am Vormittag besuchen Sie das Archäologische Museum mit seiner Sammlung historischer Fundstücke. Die Kirche von San Pedro stammt aus dem 17. Jh. Anschließend Weiterfahrt zum Salar de Atacama. Der 3.000 km² große Salzsee bietet Lebensraum für verschiedene Flamingoarten. An der Lagune Chaxa, Teil der Reserva Nacional de los Flamingos, können diese Vögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. 130 km

6. Tag: San Pedro de Atacama: El Tatio
Sehr früh brechen Sie auf zu den 4.500 m hoch gelegenen Geysiren von El Tatio auf dem Altiplano und erleben ein spektakuläres Schauspiel. Es gibt hier etwa 40 Geysire und Thermalquellen, die meterhoch in die Luft zischen. Das frühe Sonnenlicht lässt ihre Fontänen in vielen Farben leuchten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. 188 km

7. Tag: San Pedro – Laguna Colorada
Nach dem Frühstück fahren Sie mit Geländewagen über die bolivianische Grenze zur Laguna Verde am 5.930 m hohen Vulkan Licancabur. Die smaragdgrüne Lagune hat eine hohe Konzentration an Blei, Schwefel und Kalziumkarbonaten. Bei Sol de Mañana sind Schlammquellen und Fumarolen zu sehen, in der Nähe können Sie in den heißen Quellen baden. Danach Weiterfahrt zur roten Laguna Colorada und nach Uyuni (3.670 m). 280 km

8. Tag: Laguna Colorada – Salar de Uyuni
Auf dem Weg nach Uyuni besuchen Sie den »Salar de Uyuni«. Mit einer unendlich scheinenden Ausdehnung von mehr als 12.000 km² wird diese Salzwüste nur vom Himmel und gewaltigen Bergzügen begrenzt. Fata Morganas, die durch Sonnenstrahlen produzierten Luftspiegelungen, sind hier an der Tagesordnung. Im Inneren des Salzsees liegen unbewohnte Inseln mit riesigen Kakteen und außergewöhnlichen Blüten. 300 km

9. Tag: Uyuni – La Paz
Heute haben Sie die lange Fahrt nach La Paz vor sich. Unterwegs besuchen Sie die Stadt Oruro. 1606 gegründet, ist Oruro ein Bergwerks- und Kunstzentrum, das die Spuren der Vergangenheit seiner Vorfahren im berühmten Karneval von Oruro bewahrt. 600 km

10. Tag: La Paz: auf 3.600 m Höhe
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. La Paz liegt 3.600 m hoch und ist eine der höchstgelegenen Städte der Welt. Bei der Stadtrundfahrt am Nachmittag werden Sie La Paz und seine vielen lebendigen Märkte erleben.

11. Tag: La Paz – Titicaca-See
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Huatajata am Tititcaca-See. Unterwegs besuchen Sie den Ruinenkomplex von Tiwanaku, einst bedeutendste Kultstätte der vorinkaischen Aymara-Kultur und berühmt für das Sonnentor. 230 km

12. Tag: Huatajata – Sonneninsel – Puno
Heute besuchen Sie die schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos-Indianer, und fahren dann mit einem Tragflächenboot über den Titicaca-See nach Juli. Unterwegs besuchen Sie die Sonnen- und Mondinsel. Anschließend Fahrt mit dem Bus nach Puno auf der peruanischen Seite des Sees.

13. Tag: Puno – Cuzco
Vormittags Busfahrt nach Cuzco. Diese eindrucksvolle Fahrt führt Sie durch das Altiplano Perus. So erhalten Sie einen umfassenden Eindruck von der Landschaft dieser Hochebene und können bei gutem Wetter die schneebedeckten Gipfel der Andenkordillere sehen. Besichtigungsstopps unterwegs sind der Viracocha-Tempel von Raqchi und die Dorfkirche von Andahuaylillas. 384 km

14. Tag: Cuzco: Hauptstadt der Inkas
Am Vormittag lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt einige der vielen Sehenswürdigkeiten kennen. Der Name Cuzco (Nabel) verweist auf die Vorrangstellung der um 1200 gegründeten Stadt. Oberhalb der Stadt besichtigen Sie die Ruinen von Puca Pucará, Sacsayhuamán, Tambo Machay und Kenko. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Fakultativ haben Sie die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Maras und Moray teilzunehmen. Maras ist ein kleiner Ort, etwa 40 km von Cuzco entfernt. Neben der Kirche aus der Kolonialzeit sind die nahe am Ort gelegenen Salzminen die Hauptattraktion. Moray liegt nur 7 km von Maras entfernt auf einer Höhe von 3.500 m. Die vier kreisförmigen Terrassen bilden das berühmte abgesenkte Amphitheater. Experten vermuten, dass an diesem Ort eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt der Inkas zur Erforschung und Anpassung der Kulturpflanzen in verschiedenen Höhenlagen angesiedelt war.

15. Tag: Cuzco – Machu Picchu
Heute steht der Besuch von Machu Picchu auf dem Programm. Die sagenumwobene Inkazitadelle Machu Picchu liegt inmitten mächtiger Berge in rund 2.280 m Höhe. Sie ist ein Symbol der Inkakultur und wurde erst 1911 als völlig überwachsene, aus Wohnhäusern, Tempeln, Palästen und Terrassen bestehende Stadt entdeckt. Ihre wirkliche Funktion gibt allerdings bis heute Rätsel auf. Am Nachmittag Rückkehr nach Ollantaytambo. Übernachtung im Urubamba-Tal, dem Heiligen Tal der Inka.

16. Tag: Urubamba-Tal – Cuzco
Heute fahren Sie nach Ollantaytambo und besichtigen die Inkafestung. Auch das Dorf selbst ist in seinem Kern seit der Inkazeit nahezu unverändert. Auf der Rückfahrt nach Cuzco statten Sie dem Sonntagsmarkt von Chinchero einen Besuch ab. 100 km

17. Tag: Cuzco – Lima
Am Vormittag Rückflug nach Lima. Eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Larco Herrera Museums macht Sie mit der Hauptstadt Perus bekannt. Am Abend geniessen Sie ein Abschiedsessen in einem Restaurant direkt am Pazifik – ein würdiger Abschluss für eine beeindruckende Reise.

18. Tag: Rückflug oder Anschlussurlaub
Der Vormittag steht Ihnen für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Rechtzeitig werden Sie zum Flughafen gebracht für Ihren Rückflug nach Hause. Das faszinierende Reiseland Peru wartet mit einer Fülle von weiteren Höhepunkten auf, verlängern Sie Ihre Reise doch mit einem Zusatzprogramm oder Sport im Urlaub.

19. Tag: Willkommen zu Hause
Ankunft an Ihrem Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.

Südamerika – von Machu Picchu zum Zuckerhut

  • 16-tägige Erlebnisreise nach Peru, Argentinien und Brasilien
  • Übernachtung in ausgesuchten 4- bis 5-Sterne-Hotels
  • Zugfahrt im Panoramawagen nach Machu Picchu, Igassu intensiv erleben
  • ab 3.495 Euro pro Person

1. Tag: Anreise nach Südamerika Flug über Atlantik und Karibik in die peruanische Hauptstadt Lima. Südamerika erwartet Sie!

2. Tag: Lima: Hauptstadt am Pazifik Zum Einstieg in diesen faszinierenden Kontinent lernen Sie das koloniale und moderne Lima kennen. Das koloniale Herz der Stadt schlägt rund um die Plaza de Armas mit ihrer Kathedrale und dem erzbischöflichen Palast. In dem modernen Stadtteil Miraflores finden Sie Botschaften, Einkaufszentren, Hotels und Restaurants.

3. Tag: Lima – Urubamba-Tal Sie fliegen hinauf in die Anden und fahren nach Ankunft in Cuzco sogleich weiter ins tiefer gelegene Urubamba-Tal. Unterwegs halten Sie am Sonntagsmarkt von Chinchero, dem Treffpunkt der Landbevölkerung von nah und fern.

4. Tag: Urubamba-Tal: Nach Machu Picchu Am Bahnhof in Ollantaytambo besteigen Sie den Panoramawagen, der Sie nach Aguas Calientes bringt. Die Gleise der Zugstrecke sind in das spektakuläre und immer enger werdende Urubamba-Tal gebaut. Von Aguas Calientes bringt Sie ein Bus den Berg hinauf in die sagenumwobene Inkafestung Machu Picchu: einer der Höhepunkte jeder Südamerika-Reise. Sie sehen den Fels, an dem man »die Sonne festbindet«, den Tempel des Kondors und genießen die mystische Stimmung dieser einmaligen Stätte. Die Rückfahrt erfolgt wieder mit dem Zug.

5. Tag: Urubamba-Tal – Cuzco Das Urubamba-Tal zwischen Ollantaytambo und Pisac war für die Inkas das »Heilige Tal«. Sie sehen Inkastädte, deren Antlitz sich seit der Blütezeit des Imperiums kaum verändert haben. Über der alten Hauptstadt der Inkas, Cuzco, thront die Festung Sacsayhuamán mit ihren Mauern aus gigantischen Felsblöcken.

6. Tag: Cuzco: Stadt der Inkas Heute lassen Sie es etwas geruhsamer angehen und schlendern durch die Gassen von Cuzco zur zentralen Plaza de Armas. Sie besuchen die Kathedrale, sehen einige kuriose Beispiele der Malschule von Cuzco und begeben sich auf die Suche nach dem zwölfeckigen Stein. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung und lädt zu eigenen Entdeckungen ein.

7. Tag: Cuzco – Titicaca-See Sie verlassen Cuzco und starten zu einer abwechslungsreichen Fahrt durch die Anden bis nach Puno am Titicaca-See. Unterwegs besuchen Sie den Viracocha-Tempel und Raqchi und bestaunen die Dorfkirche in Andahuaylillas, ein Juwel barocker Kirchenbaukunst in den Anden. Am La Raya-Pass gelangen Sie mit über 4.300 m zum höchsten Punkt der Reise. Die Landschaft ändert sich danach spürbar, Sie erreichen den peruanischen Altiplano mit seinen Lama- und Alpaka-Herden. Am Abend erreichen Sie Puno und beziehen Ihr Hotel am Titicaca-See.

8. Tag: Titicaca-See – La Paz Ein morgendlicher Bootsausflug bringt Ihnen die Kultur der Uros näher, die auf ihren schwimmenden Inseln im See wohnen. Danach geht die Fahrt weiter entlang des Titicaca-Sees nach Bolivien. Bereits kurz vor La Paz liegt die wichtige archäologische Stätte von Tiahuanaco mit dem berühmten Sonnentor.

9. Tag: La Paz: Hexen, Märkte, Mondtal Eine faszinierende Metropole erwartet Sie. Entdecken Sie Plätze mit besonderem Flair, den spannenden Hexenmarkt und erkunden Sie die eigenartige Landschaft im Mondtal vor den Toren der Stadt.

10. Tag: La Paz – Buenos Aires Flug nach Buenos Aires, Traumziel am Rio de la Plata, Wiege des Tango und eine Stadt mit einer unwiderstehlichen Mischung aus lateinamerikanischem Temperament und mediterranem Charme. Am Abend empfehlen wir den Besuch einer Tango-Show im Stadtteil San Telmo.

11. Tag: Buenos Aires: Temperament und Tango Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der argentinischen Hauptstadt gehören die Plaza de Mayo mit dem Präsidentenpalast und das ehemalige Hafenviertel La Boca mit seinen bunten Häusern. Am Nachmittag können Sie auf eigene Faust Ihr Buenos Aires entdecken.

12. Tag: Buenos Aires – Iguassu Sie fliegen in den tropischen Norden des Landes nach Puerto Iguazú. Auf der argentinischen Seite kommen Sie den berühmten Wasserfällen auf Steganlagen nahe. Weiter geht es über die Grenze nach Brasilien, dem vierten Land Ihrer Südamerika-Reise.

13. Tag: Iguassu – Rio de Janeiro Auch die brasilianische Seite der Iguassu-Wasserfälle lohnt unbedingt einen Besuch! Ein bemerkenswerter Perspektivwechsel. Später fliegen Sie weiter in die Weltstadt am Zuckerhut: Rio de Janeiro.

14. Tag: Rio de Janeiro: Zuckerhutmetropole Zu einem Besuch in Rio gehört natürlich die Fahrt mit der Seilbahn auf das Wahrzeichen der Stadt, den Zuckerhut. Während einer Stadtrundfahrt lernen Sie noch weitere Aspekte der »Cidade maravilhosa«, der wunderbaren Stadt, kennen.

15. Tag: Rückflug oder Anschlussurlaub Am Vormittag haben Sie noch Zeit für einen Bummel entlang der Copacabana, oder Sie schließen sich einem optionalen Ausflug zur Christusstatue auf dem Corcovado an. Danach werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihre Heimreise an. Oder aber Sie entscheiden sich für »Mehr Urlaub danach« und verlängern Ihren Aufenthalt in Südamerika.

16. Tag: Willkommen zu Hause Ankunft an Ihrem Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.

Bolivien – Chile

  • 20-tägige Expeditions- und Abenteuerreise durch Bolivien und Chile
  • Unterkunft in Hotels und Gästehäusern
  • Große Naturrundreise: Santiago de Chile, Atacamawüste, Yungas, La Paz, Titicacasee, Copacabana, Isla del Sol u.v.m. !
  • ab 3.490 Euro pro Person

1. Tag: Frankfurt am Main – Santiago de Chile Flug von Deutschland nach Santiago de Chile.

2. Tag: Santiago de Chile Ankunft in Santiago und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Stadtrundgang/-fahrt. Am Abend Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Santiago de Chile – San Pedro de Atacama Am Vormittag bringt Sie ein Transfer zum Flughafen und Sie fliegen nach Calama. Vom dortigen Flughafen gelangen Sie mit einem Bus nach San Pedro de Atacama (2440m). Am Nachmittag besuchen Sie die Ruinenanlage „Pukara de Quitor“, unternehmen einen Stadtbummel und besuchen das Museum „Le Paige“. Der belgische Priester Pater Le Paige widmete sein Leben dem Studium der anthropologischen und archäologischen Entwicklung der Stadt. Sein Museum bietet einen interessanten Rückblick auf die lokale Geschichte. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: San Pedro de Atacama – Salzwüste Salar de Atacama Am heutigen Tag unternehmen Sie einen Ausflug zum Dorf Toconoa und zum Salar de Atacama, einer auf 2300m Höhe gelegenen Salzwüste. Danach fahren Sie in das berühmte „Valle de la Luna“ und bestaunen das Farbenspiel der untergehenden Sonne in dieser bizarren Landschaft. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: San Pedro de Atacama – Geysir Am zeitigen Morgen brechen Sie zum Geysir „El Tatio“ auf, welcher auf einer Höhe von 4300m liegt. Es besteht die Möglichkeit, die Geysire zu erforschen oder im Thermalbad zu entspannen. Nach dem Frühstück besuchen Sie Caspana, Chiu Chiu mit seiner kleinen Kirche und die Festungsanlage von Lasana. Am Abend kehren Sie nach San Pedro in Ihr Hotel zurück.

6. Tag: San Pedro de Atacama – Laguna Verde Heute verabschieden Sie sich von Chile und überqueren in Hito Cajón die chilenisch-bolivianische Grenze. Mit einem Allradfahrzeug fahren Sie weiter zur Laguna Verde, gelegen auf einer Höhe von 4500m am Fuße des Vulkans Licancahur. Unterwegs machen Sie einen Abstecher zur Laguna Colorada. Diese Gegend wird auch das „Tibet der Anden“ genannt und liegt auf einer Höhe zwischen 4000 und 4500m. Hier befinden sich zahlreiche wüstenähnliche Gebiete umgeben von zumeist erloschenen Vulkanen, farbenprächtigen Seen und heißen Quellen. Mit etwas Glück können Sie rosarote Flamingos, Vizcachas und Vicuñas beobachten. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus.

7. Tag: Laguna Verde – Chuvica Heute fahren Sie weiter in das vulkanische Flachland. Dabei besuchen Sie unter anderem das Valle de las Rocas, in dem viele abstrakte Steingebilde zu bewundern sind. Ein Blick in den Canyón de la Cascada ist ein weiterer Höhepunkt dieses Tages. Die Route führt Sie über Julaca, eine Geisterstadt, die einen ganz besonderen Charme hat und erahnen läßt, wie schwierig die Lebensbedingungen in diesem Gebiet sind. Übernachtung in Chuvica in einem einfachen Gästehaus.

8. Tag: Chuvica – Coquesa Heute überqueren Sie den Salar de Uyuni, die höchstgelegene und größte Salzwüste der Erde. Luftspiegelungen und Salzkristalle sorgen für optische Täuschungen. Es ist fast unmöglich, den Salar de Uyuni zu beschreiben - man muß ihn einfach selbst gesehen und erlebt haben. Sie besuchen die Insel Inkahuasi, welche mitten im Salzsee liegt und komplett mit Riesenkakteen bewachsen ist. Übernachtung in Coquesa am Fuße des Vulkans Tunupa in einem einfachen Gästehaus von wo aus Sie noch am Nachmittag zu einer Wanderung aufbrechen. Ziel ist ein schöner Aussichtspunkt auf halbem Weg zum Kraterrand.

9. Tag: Coquesa – Potosí Heute fahren Sie über Uyuni vorbei am kuriosen Salzhotel und später weiter nach Potosí. Durch seine Silberminen erlangte Potosí Weltruhm und war vor einigen Jahrhunderten bekannter und größer als Paris. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Potosí Der heutige Tag wird bestimmt durch einen Ausflug ganz besonderer Art – Sie besuchen die Silberminen und sind mit einem Bergmann auf der Suche nach dem edlen Metall. Dabei erfahren Sie viel über die Arbeit im Bergwerk und natürlich auch über Land und Leute. Ein Besuch der Stadt mit ihren kolonialen Bauwerken darf natürlich nicht fehlen. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Potosí – La Paz Heute steht Ihnen eine lange Fahrt bevor. Der Weg führt von Potosí nach La Paz, der höchstgelegenen „Hauptstadt“ der Welt. In Oruro können Sie noch einmal Halt machen und dort über einen typischen Markt schlendern. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: La Paz Der ganze Tag steht Ihnen zur Erkundung von La Paz zur Verfügung. Am Vormittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch die interessante Metropole Boliviens. Der Nachmittag steht jedem zu eigenen Erkundungen in der auf einer Höhe zwischen 3200 und 4000m gelegenen Stadt zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: La Paz – Yungas Heute haben Sie die Gelegenheit, Bolivien von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Auf einer der gefährlichsten Straßen der Welt fahren Sie hinab in die Yungas. Landschaftlich gilt diese Strecke als einer der größten Höhepunkte einer Bolivienreise – 3 unterschiedliche Vegetations- und Klimazonen sind innerhalb von 3 Stunden Busfahrt zu bestaunen. Der Rest des Tages steht zur Erholung und Erkundungen auf eigene Faust zur freien Verfügung. Übernachtung im Gästehaus.

14. Tag: Yungas Am Vormittag unternehmen Sie eine ausgedehnte Wanderung zu den Coca-Plantagen, die zahlreich in dem fruchtbaren Tal angelegt wurden. Dabei erfahren Sie viel über die Tradition des Coca-Anbaus und die nicht unbedeutende Stellung dieser Heilpflanze im Leben der andinen Bevölkerung. Nach der Rückkehr gegen Mittag unternehmen Sie einen kurzen Stadtrundgang. Übernachtung im Gästehaus.

15. Tag: Yungas – La Paz Am Morgen Rückkehr nach La Paz in das Ihnen schon bekannte Stadthotel. Nach der Ankunft gegen Mittag steht der Rest des Tags zu eigenen Erkundungen in der Andenmetropole zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: La Paz – Copacabana Ihr Tagesziel heißt Copacabana. Dieses wunderschöne Städtchen ist einer der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte Südamerikas und liegt direkt am Ufer des Titicacasees. Bevor Sie dorthin gelangen, besuchen Sie die präkolumbischen Stätten von Tihuanaco, Zeugnisse einer ebenso großen wie rätselhaften Kultur, die schon lange vor den Inka weite Teile des Landes beherrschte. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Copacabana – Isla del Sol Nach einer kurzen Stadtbesichtigung mit bunten Märkten und einer beeindruckenden Kirche bliebt noch zeit, um den „Calvario“ zu besteigen. Vom Hafen aus starten Sie zum Ausflug auf die Isla del Sol. Per Boot gelangen Sie zu diesem, in der Mythologie der Inka so wichtigen Ort. Der Legende nach soll hier der erste Inka den Fluten des Titicacasees entstiegen sein, was die Insel zum Ursprung des später riesigen Inka-Reiches macht. Es besteht Gelegenheit zu verschiedenen Wanderungen auf der Insel. Übernachtung im Gästehaus.

18. Tag: Isla del Sol – Isla de la Luna – Copacabana – La Paz Am Vormittag besuchen Sie noch die Isla de la Luna und anschließend bringt Sie das Boot zurück nach Copacabana. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach La Paz. Nach der Ankunft am Abend gemeinsames Abschiedsessen und Übernachtung im Hotel.

19. Tag: La Paz – Santiago de Chile Eine erlebnisreiche Reise geht zu Ende - ein letzter Transfer bringt Sie zum Flughafen und voller neuer und faszinierender Eindrücke fliegen Sie über Santiago de Chile zurück nach Hause.

20. Tag: Santiago de Chile – Frankfurt am Main Ankunft in Deutschland.

Südamerika

  • 20-tägige Entdeckerreise
  • Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Hotels
  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts
  • ab 3.399 Euro pro Person

1. Tag: Flug nach Peru Morgens Flug mit Iberia über Madrid nach Lima (Flugdauer ca. 17 Std.). Ankunft abends. Transfer zum Hotel im Stadtteil Miraflores für zwei Nächte.

2. Tag: Lima Mit dem Marco Polo-Scout in die Altstadt, wo der Kolonialbarock in üppigen Schnörkeln blüht: Sie schauen auf der weiten Plaza de Armas und bei Pizarros Mumie in der Kathedrale° vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco°. Nachmittags Freizeit in Miraflores, der Hauptstädterin liebstem Shoppingrevier. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln Sie durchs Künstlerviertel Barranco und erkunden die neue Kreativität der peruanischen Küche. Buen provecho!

3. Tag: Lima – Cuzco Ausschlafen! Gegen Mittag Flug mit LAN Peru nach Cuzco (3310 m). Dort drehen Sie zum Eingewöhnen mit Ihrem Scout eine gemütliche Runde durch das historische Zentrum. Zwei Übernachtungen.

4. Tag: Cuzco Mit Scout auf Tour rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den schönsten Ausblicken. Dann erobern Sie die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, genialer Ausblick! Nachmittags frei.

5. Tag: Machu Picchu Langsam zuckelt der Aussichtswaggon der Gebirgsbahn durchs Urubambatal zum Huayna Picchu, dem Zuckerhut der Kordilleren. Hier, in spektakulärer Landschaft, liegt das erst 1911 wiederentdeckte Machu Picchu. Nachmittags mit dem Zug nach Ollantaytambo zur zweiten Inkafestung des Tages. Übernachtung im nahen Yucay.

6. Tag: Yucay – Puno Overland zum Titicacasee. Erst durch das fruchtbare Tal des Vilcanota, der unten durch die Tiefe rauscht, dann bis auf 4338 m hinauf in die Kordilleren: Sie überwinden den La-Raya-Pass, bevor Sie kurz vor Puno (3855 m) das blaue Auge des glitzernden Sees anblickt. Zwei Übernachtungen in einem Hotel am See.

7. Tag: Titicacasee Ein Meer im Hochgebirge. Nebenan ein Spa. Genießen Sie Ihren freien Tag. Echte Entdecker unternehmen einen ganztägigen Bootsausflug zu den schwimmenden Schilfinseln der Urus und zur Isla Taquile, wo strickende Männer vollkommen normal sind (69 €, inkl. Forellen-Mittagessen).

8. Tag: Puno – La Paz Mit dem Bus am Westufer entlang in Richtung Bolivien. Nach einem kurzen Stopp in Juli mit seinen zahlreichen Kirchen° Grenzübertritt und Fahrt nach Copacabana, wo Sie sich auf dem Kalvarienberg am See- und Andenpanorama berauschen können. Danach flitzt Ihr Tragflügelboot los auf die Mondinsel mit dem Tempel der Sonnenjungfrauen. Der nächste Inselsprung bringt Sie zur Isla del Sol, und nach der Besichtigung geht's durch die Enge von Tiquina nach Huatajata. Abends sind Sie in La Paz (3600 m).

9. Tag: La Paz – Cochabamba Nach dem Frühstück kurze City-Tour durch das indianisch geprägte La Paz. Dann Fahrt durch die Ausläufer der Cordillera Central zu den Ruinen von Inka Rakay: Von hier eröffnet sich ein herrlicher Blick auf Ihr Tagesziel - das Tal von Cochabamba (2570 m).

10. Tag: Cochabamba – Asunción Samstagmorgen in Cochabamba: Stadt- und Marktbummel in der Stadt des ewigen Frühlings. Alpakabauern bieten ihre hochwertigen Produkte an, bei Obst und Gemüse ist die Fruchtbarkeit der Region unverkennbar. Mittags Flug mit TAM Mercosur in die Hauptstadt Paraguays, Asunción.

11. Tag: Asunción – Bella Vista Rundfahrt durch das angenehm relaxte Asunción mit Alleen, Kolonialbauten am Rio Paraguay und dem riesigen Platz der Helden. Dann mit dem Bus durch altes Missionsland mit kleinen Dörfern in den äußersten Südosten des Landes. In der modernen Stadt Encarnación nehmen Sie den Abzweig nach Norden: Ihr heutiges Hotel liegt idyllisch beim Örtchen Bella Vista.

12. Tag: Bella Vista – Iguacu Auch Paraguays Highlights stehen heute unter UNESCO-Schutz: In den alten Reduktionen von Trinidad und Jesús wandeln Sie auf den Spuren der Jesuiten, die hier einst die Guarani-Indianer sesshaft machen wollten. Nachmittags bei Ciudad del Este Grenzübertritt nach Brasilien. Zwei Übernachtungen im brasilianischen Foz do Iguacu.

13. Tag: Iguacu Nach einer kurzen Tour durch Foz do Iguacu gehört der Vormittag ganz den Wasserfällen des Rio Iguacu! Nachmittags Freizeit oder Adventure-Tour (77 €) durch die Schlucht des Iguacu: auf Safaripfaden hinunter zu den Macucofällen. Und im Schlauchboot weiter zum Teufelsrachen.

14. Tag: Iguacu – Buenos Aires Grenzübertritt nach Argentinien und mittags Flug mit LAN Argentina nach Buenos Aires. Begrüßung durch den argentinischen Scout und Transfer zum Hotel im Zentrum. Abends Begrüßungssteak - frisch von der Estancia! Zwei Übernachtungen.

15. Tag: Buenos Aires Vormittags City-Tour mit Zeit für Plüsch und Plausch im Jugendstilcafé Tortoni. Danach bittet Argentinien zum Tanz: Ihr Tangokurs mit Profitänzern!

16. Tag: B. Aires – Rio de Janeiro Vormittags Freizeit. Im schicken Viertel Recoleta „Don't cry for me Argentina“ denken und das Taschentuch zücken? Hier wollen viele das Grab Evita Peróns sehen. Oder eine Führung im Teatro Colón? Und auf den Flohmärkten von San Telmo finden sich Dinge, die Sie für längst ausgestorben gehalten haben. Am Nachmittag Flug mit Aerolineas Argentinas nach Rio de Janeiro, Ankunft am Abend. Drei Übernachtungen.

17. Tag: Rio de Janeiro Rios Zentrum ist die Vormittagspassion Ihres Scouts. Kür in der Kathedrale und nachmittags Freizeit für den Weitblick vom Zuckerhut - Herumklettern auf der Seilbahn ist nur 007 erlaubt, Gucken bis zum Absacker allen! Etwa in der Bar A Garota de Ipanema, wo der Song „Girl from Ipanema“ entstand ...

18. Tag: Rio de Janeiro Freizeit! Wer mag, folgt dem Scout zu den schönsten Ausblicken der Stadt (69 €): Vormittags Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado - von der Christusstatue haben Sie einen echten Zuckerhut-Blick auf die City. Danach runter zum Hafen, rauf auf die Fähre und rüber nach Niteroi - und dabei das Piraten-Panorama von der Bucht aus genießen! In Niteroi liefert das moderne Brasilien den Blickfang - wie ein Ufo am Ufer wirkt das futuristische Museum für Zeitgenössische Kunst.

19. Tag: Rückflug von Brasilien Bis zum Transfer Freizeit. Abends Rückflug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

20. Tag: Ankunft in Europa Vormittags Landung in Madrid und Weiterflug.

Peru – Bolivien – Chile

  • 21-tägige Erlebnisreise durch Peru, Bolivien und Chile
  • Unterbringung in ausgesuchten guten Mittelklasse-Hotels und -Hostals
  • Stadtrundfahrt durch Lima, Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu
  • ab 3.299 Euro pro Person

1. Tag: Anreise Linienflug mit LAN Airlines von Frankfurt via Madrid nach Lima.

2. Tag: PERU – Lima – Paracas (ca. 260 km) Ankunft und Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Stadtrundfahrt und Weiterfahrt nach Paracas.

3. Tag: Paracas – Oasis Huacachina(ca. 60 km) Bootstour zu den Ballestas Inseln mit artenreicher Tierwelt und Besuch einer Destillerie in Pisco sowie der Oase Huacachina.

4. Tag: Oasis Huacachina – Nasca (ca. 140 km) Fahrt nach Nasca und Besuch des Maria Reiche Museum. Auf Wunsch Flug über die berühmten Linien von Nasca (fakultativ vor Ort).

5. Tag: Nasca – Arequipa (ca. 580 km) Weiterfahrt entlang der Panamericana und Besichtigung des alten Friedhof Chauchilla aus Vorinkazeiten.

6. Tag: Arequipa Stadtrundfahrt u.a. mit der Klosteranlage Sta Catalina. Nachmittags Freizeit.

7. Tag: Arequipa – Cuzco – Sacred Valley Flug von Arequipa nach Cuzco und Transfer in das Heilige Tal zum Markt von Pisak. Dann Besuch der Ruinen von Ollantaytambo.

8. Tag: Sacred Valley Zeit zur Entspannung o. auf Wunsch Rafting-, Mountainbiketouren o. Wanderung (fakultativ).

9. Tag: Machu Picchu (ca. 40 km) Zugfahrt zum KM 104. Wanderung auf den Inkapfaden. Der Inkatrail endet am Sonnentor der Ruinen von Machu Picchu. Anschließend Rückfahrt nach Aguas Calientes. Inkl. Lunch-Box und Abendessen.

10. Tag: Machu Picchu – Cuzco (ca. 40 km) Vormittags Fahrt zu den Ruinen von Machu Picchu und Besichtigung des gut erhaltenen Zeugnisses des Inkareiches. Besuch der Thermalquellen in Augas Calientes, dann Zug- und Busfahrt nach Cuzco.

11. Tag: Cuzco Stadtrundfahrt durch Cuzco mit der Santo Domingo Kirche und dem Plaza de Armas. Anschließend Besichtigung der Inka Ruinen. Auf Wunsch Abendessen und Folklore Show (fakultativ).

12. Tag: Cuzco – Puno/Titicaca See (ca. 400 km) Fahrt durch die atemberaubende Landschaft der Anden, mit Stopp an den Gräbern von Sillustani.

13. Tag: Titicaca See/Puno – Desaguardero – La Paz – N (ca. 270 km) Bootsfahrt auf dem größten Süßwasser See Südamerikas zu den schwimmenden Uros Inseln. Fahrt zur bolivianischen Grenze nach Desaguardero. Empfang durch die bolivianische Reiseleitung und Fahrt zur archäologischen Anlage Tiwanaku. Anschließend Fahrt nach La Paz.

14. Tag: La Paz – Uyuni (ca. 550 km) Vormittags Freizeit. Nachmittags Busfahrt nach Oruro und Weiterfahrt mit der Bahn. Späte Ankunft (ca. 2.00 Uhr) in Uyumi.

15. Tag: Uyuni – Incahuasi – Uyuni (ca. 300 km) Fahrt in die Salzwüste Uyuni. Besuch der Salzindustrie in Colchani und Fahrt nach Coquesa durch die Salzwüste. Tour mit dem 4x4 Jeep zum Vulkan Tunupa zum Aussichtspunkt. Höhlenbesichtigung mit pre kolumbianischen Mumien und Fahrt zur mitten im Salz aufragende Insel Incahuasi. Spaziergang über den Kaktuspfad auf den Gipfel der Insel. Inkl. Lunch Box.

16. Tag: Uyuni – Villamar (ca. 250 km) Marktbesuch in Uyuni, anschließend Fahrt mit dem 4x4 Jeep zum Eisenbahnfriedhof und durch die Wüste der Pampa Colorado nach San Cristobal. Besichtigung der Kirche und Fahrt durch die Dörfer Culpina, Alota und das Steintal nach Villamar. Stopp für eine geologisch Wanderung im Steintal. Inkl. Mittag – und Abendessen.

17. Tag: Villamar – San Pedro de Atacama–CHILE (ca. 230 km) Fahrt mit dem 4x4 Jeep über Hügel zur Laguna Colorada, dem Geyser Morning Sun und der Laguna Chalviri. Durch die Dali Wüste, vorbei an der Laguna Verde, dem Vulkan Licancabur und der Laguna Blanca zur chilenischen Grenze. Empfang durch die chilenische Reiseleitung und Transfer nach San Pedro de Atacama. Nachmittags Freizeit.

18. Tag: San Pedro de Atacama – Santiago de Chile Fahrt zum Tatio Geysir und dem Dorf Machuca, dann zurück nach San Perdo de Atacama. Nachmittags Besuch des Moon Valleys. Flug nach Santiago de Chile.

19. Tag: Santiago de Chile Vormittags Freizeit. Nachmittags Stadtrundfahrt. Optional Abschiedsabendessen (fakultativ).

20. Tag: Abreise Vormittags Freizeit und nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

21. Tag: Ankunft Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.

Perú – Bolivien – Brasilien

  • 17-tägige Expeditions- und Abenteuerreise in Südamerika
  • Unterkunft in Hotels, Feldbettenlager & einer Pousada
  • Ehemalige Inkahauptstadt Cuzco, Fahrt mit dem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel hinein und vieles mehr!
  • ab 3.290 Euro pro Person

1. Tag: Lima
Abflug in Deutschland und Flug nach Lima.

2. Tag: Lima
Ankunft in Lima, Begrüßung durch den deutschsprachigen Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Beim Abendessen findet ein Briefing zur bevorstehenden Tour statt und der Tourenleiter wird alle Ihre Fragen beantworten. Danach geht es für diejenigen, die nach dem langen Flug noch die Kondition haben, in eine der vielen Tanzbars der Stadt, wo Sie in das fröhliche südamerikanische Leben eintauchen können. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Lima – Cuzco
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen über die zum Teil schneebedeckten Anden nach Cuzco (UNESCO). Die ehemalige Inka-Hauptstadt („Nabel der Welt“) ist eine der bedeutendsten historischen Städte Südamerikas. Am Nachmittag machen Sie einen Stadtrundgang und besichtigen unter anderem Qorikancha, eine der wichtigsten Grabstätten in Cuzco aus der Inkazeit, wo von den Spaniern nach der Eroberung des Inkareiches eine dominikanische Kirche auf den Grundmauern der Inkaruine erbaut worden ist. Außerdem besuchen Sie die Kathedrale am Hauptplatz Plaza de Armas, und können in der Calle Hatunrumiyoc die typische Bautechnik der Inkas, ganz ohne Mörtel, bewundern. Vom Stadtteil San Blas haben Sie dann eine schöne Sicht auf das ziegeldachbedeckte Altstadtzentrum der Innenstadt. Alternativ können Sie am Nachmittag optional einen Ausflug nach Machu Picchu machen (englischsprachig), der weltberühmten „Stadt in den Wolken“, eines der „7 neuen Weltwunder“ und wichtigsten Inka-Wirkungsstätte. Lassen Sie sich mitreißen von den vielen Geheimnissen und Mythen dieses UNESCO-Welterbes, dessen Reiz in den Plätzen, den Aquädukten, den Wachtürmen, den Observatorien und der Sonnenuhr liegen. Dies alles sind Zeugnisse der Weisheit und ausgezeichneten Technik der inkaischen Architekten. Sie fahren mit einem englischsprachigen Reiseleiter von Cuzco nach Aguas Calientes. Von dort geht es mit dem öffentlichen Bus hinauf nach Machu Picchu. Ein Rundgang durch die Anlage (ca. 2 Stunden) führt Sie zu den wichtigsten Stätten wie z.B. zur Sonnenuhr und dem Tempel der „Drei Fenster“. Anschließend haben Sie noch Zeit, sich die Zitadelle auf eigene Faust anzuschauen. Mittagessen in Aguas Calientes. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Cuzco. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Cuzco – Puerto Maldonado
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen und von dort mit einer Linienmaschine von den Hochanden ins dampfende Amazonasgebiet von Peru, nach Puerto Maldonado. Die Stadt ist eine Insel inmitten des peruanischen Dschungels. Puerto Maldonado, der „verfluchte Hafen“ liegt im Amazonas-Tiefland im Südosten Perus am Zusammenfluss der Flüsse Madre de Dios und Tambopata und nennt sich “die Hauptstadt der Biodiversität”. Es liegt mitten im Urwald und ist zu Regenzeiten nur mit dem Flugzeug erreichbar. Puerto Maldonado ist auf seine Art sehr faszinierend. Die ganze Stadt ist voller Mototaxis (Tuc-Tuc – Motorräder mit Anhänger, wo man sich platzieren kann) und normalen Motorrädern. Hier wären Taxis einfach zu warm. Zudem gibt es einen riesigen Markt, wo man alles erhält. Dort wird zusammen mit dem Expeditionsreiseleiter Proviant eingekauft oder Sie können sich einfach nur umschauen und staunen. Unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten, die teilweise im restlichen Amazonasgebiet unbekannt sind, ergeben ein faszinierendes Bild und verwirren durch ihre Gerüche. Geheimnisvolle Heilkräuter und Wurzeln, in Alkohol eingelegte Schlangen und nicht zu identifizierende Substanzen oder Krokodilszähne sollen bei allen möglichen Leiden wahre Wunder bewirken. In den kleinen Garküchen vor dem Markt oder den umliegenden Restaurants kann man einiges von dem Marktangebot wieder finden. Übernachten werden Sie hier in einem sehr einfachen Hotel – dem besten der Stadt. Die Dusche hat kein warmes Wasser, was bei den Temperaturen auch sehr erfreulich ist. Die Toiletten haben keine „Brille“ – auch das ist typisch für das Amazonasgebiet. Trotzdem ist alles sehr sauber.

5. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück erwartet Sie der örtliche Naturführer, um mit Ihnen zum Hafen zu fahren. Auf dem Rio Madre de los Dios fahren Sie weiter mit einem „überdachten Einbaum“ tief in den Dschungel. Auf der Fahrt können Sie mit etwas Glück bereits Schildkröten, Kaimane und Wasservögel beobachten. Die Tour geht in das Naturschutzgebiet Tambopata-Candamo (Nationalparkgebühren ca. 30 USD). Die Forschungen der letzten 14 Jahre ergaben, dass in diesem Gebiet – es erstreckt sich über eine Fläche von mehr als einer Million Hektar – eine Vielfalt an Vögeln (575 Spezies), Schmetterlinge (1200), Libellen (103), Ameisen (135), Säugetiere (103), Amphibien (mehr als 60), Reptilien (67 Schlangenarten, 5 Schildkrötenarten, 4 Krokodilarten und 22 Largarten) hier ihren Lebensraum haben; außerdem konnte man 94 Spezies an verschiedenen Fischen im Park feststellen. Des Weiteren fand man in diesem Gebiet vor dem Aussterben bedrohte Tiere wie den Riesenotter, “Perro de Monte”, “Largarto negro” und “Águila harpía”. Gegen Abend erreichen Sie den Übernachtungsplatz, um dort die Feldbetten sowie die Plastikplanen, die Sie vor den gewaltigen, nächtlichen Regenfällen schützen sollen, aufzubauen. Dann gilt es den Sonnenuntergang im Dschungel zu genießen. Zu einer kurzen Nachtfahrt besteigen Sie wieder das Boot, um im Schein der Taschenlampen Kaimane am Flussufer zu beobachten. Nach Sonnenuntergang geht es durch Sumpfgebiete noch weiter in den Dschungel, immer mit dem Ziel, Kaimane zu beobachten und vielleicht auch einmal einen in der Hand zu halten. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, aber der Naturführer weiß hier genau, wie diese träg aussehenden, doch pfeilschnellen Tiere gefahrenlos einzufangen sind. Hier haben Sie mit etwas Glück großartige Ausblicke auf Wasservögel, Kaimane und das enorme Wasserschwein, das Capybara. Nach der Rückkehr essen Sie zu Abend, und der Naturführer steht Ihnen zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und über den Regenwald des Amazonasbeckens zu informieren.

6. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Am Morgen geht es flussaufwärts in den intakten Dschungel zur Ara-Salzlecke, um das blendende Spektakel von Hunderten von Sittichen, Papageien und Aras, während sie mineralsalzhaltige Erde aufnehmen, zu beobachten. Ein unvergesslicher Eindruck von Klängen und Farben! Hier müssen Sie sich vorsichtig anschleichen und hinter Büschen, noch rund 60 m entfernt versteckt warten, um die scheuen Tiere zu beobachten. Am Nachmittag steht eine halbtägige Wanderung durch Primärregenwald an. Der Naturführer schlägt mit der Machete den Weg frei und wer möchte, kann auch einmal sein Glück versuchen durch das Dickicht seinen Weg zu schlagen…. Hier wandern Sie tief in den Dschungel, um sich von dem Naturführer die Medizinpflanzen des Dschungels erklären zu lassen. Mit viel Glück können Sie dort das ein oder andere Tier sichten, beispielsweise Kapuzineräffchen, Agoutis, Wildschweine, Trogons, Tukane, Papageien, oder den berühmten Blaumorpho-Schmetterling. Sie fahren danach voraussichtlich an herrlichen Sandstränden mit Schwimmmöglichkeiten, Felsformationen aus Basalt und einigen Goldwäscher-Plätzen vorbei. Im Boot eventuell kleiner Imbiss. Am Abend erreichen Sie das abenteuerliche Dschungelcamp in Flussnähe. Auch hier errichten die Helfer in wenigen Minuten Ihr Nachtcamp und der peruanische Koch wartet mit einem leckeren Essen auf Sie! Danach können Sie sich bequem auf die Feldbetten fallen lassen und nachts lauschen Sie den Geräuschen des Dschungels – ein unbeschreiblicher und bleibender Eindruck! Auch der Sternenhimmel zeigt hier Sterne, die kaum in Europa zu sehen sind….

7. Tag: Tambopata-Candamo Naturschutzgebiet
Nach dem Frühstück geht es mit dem überdachten Boot zu einem Caboclo-Urwaldbauern, der sein Haus hier mitten im Dschungel errichtet hat. Ihre Hütten errichten die Caboclos auf Pfählen über dem manchmal bedrohlichen Wasser, sie leben vom Fischfang und gelegentlich fahren sie mit ihren Booten zur nächsten Stadt – eine Reise, die viele Tage dauern kann. Die Caboclos konnten ihre Traditionen bewahren, weil sie den Bekehrungsversuchen der Missionare entgingen, die alles “Heidnische” mit Stumpf und Stiel ausrotten wollten. So geben sie ihre Sagen noch heute von einer Generation zur nächsten weiter. Die Caboclos haben ihre guten Kenntnisse der Pflanzenwelt in erster Linie den Indianern zu verdanken. Aber es gelang ihnen auch, neue Pflanzen zu kultivieren, vor allem Jute. Auch andere Pflanzen und Früchte spielen im Leben der Caboclos eine wichtige Rolle: Paranüsse, eine aus Piassave-Palmen gewonnene, strapazierfähige Faser, Kakao zur Herstellung von Fetten und Kakaopulver, die Afrikanische Ölpalme für Speiseöl und natürlich der Kautschukbaum. Nach dem Mittagessen wird ein Naturheiler Sie durch seinen kleinen Garten führen. Der Naturheiler wird als Ratgeber und Medizinmann geachtet und zeigt Ihnen seinen Garten, in dem er Medizinsträucher und -kräuter anbaut, mit denen er viele mögliche Beschwerden und Leiden heilen kann. Wer möchte, kann eine Shamanen-Zeremonie unter Anleitung des Shamanen erleben (fakultativ, ohne Aufpreis). Übernachtung auf Feldbetten im Lager des Shamanen.

8. Tag: Puerto Maldonado – Camp am Lago Valencia
Am Vormittag fahren Sie mit dem Boot nach Puerto Maldonado. Sie besuchen erneut den riesigen Markt, wo unzählige Obst-, Gemüse- und Fischsorten Sie zum Staunen bringen werden und ein faszinierendes Bild ergeben. Lassen Sie sich von den Farben und Gerüchen in eine andere Welt entführen. Hier können Sie mit dem Expeditionsleiter die Proviantvorräte erneuern. In Puerto Maldonado erhalten Sie auch schon den Ausreisestempel für Peru. Nach dem Verladen der eingekauften Lebensmittel geht es mit dem Boot weiter. Sie besuchen die Affeninsel und fahren dann durch einen engen Kanal zum Lago Valencia. Der See beheimatet eine Vielzahl von Fischen und entweder vom Boot aus oder auf einer kleinen Insel im See versuchen Sie Ihr Glück beim Piranha-Fischen. Am Abend schlagen Sie die Tarps und Feldbetten in einem Dorf der Huarayo oder einsam direkt am See auf und der eigene Fang wird am offenen Feuer oder in der Pfanne zubereitet.

9. Tag: Lago Valencia
Am Morgen drehen Sie mit dem Boot eine Runde auf dem See und können grüne Amazone-Papageien beobachten. Nach einem erfrischenden Bad im See geht es dann weiter zur Grenze nach Bolivien. Die Grenzformalitäten können einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier selten Touristen die Grenze passieren. Am Nachmittag legen Sie in einer Fischer- und Nusspflücker-Siedlung direkt am Flussufer an. In diesem Dorf fernab jeglicher Zivilisation engagiert sich unsere örtliche Agentur in einem Projekt, das die Dorfschule und die einzige Krankenstation im weiten Umkreis unterstützt. Sie schlagen Ihre Feldbetten im Dorf auf.

10. Tag: Lago Valencia – Riberalta (Bolivien)
Nach dem Frühstück besuchen Sie die illegalen Goldwäscher und können einmal einige Gramm Gold in der Hand halten oder auch kaufen. Am Nachmittag erreichen Sie ein kleines Dorf, das als Versorgungspunkt des Amazonasgebietes Boliviens gilt. Hier können Sie ein kaltes, lang ersehntes Bier genießen. Auf abenteuerlicher Fahrt auf einer LKW-Ladefläche oder einem offenen Pick-up, meist zusammen mit vielen Einheimischen, geht es dann weiter durch tiefsten Dschungel. Mit abenteuerlichen Fähren queren Sie große Flüsse, während die kleineren Flüsse auf unglaublichen Brücken überquert werden. Sie haben bei dieser Fahrt hautnah Kontakt zu allen Mitreisenden auf dem Fahrzeug. Ziel ist die Stadt Riberalta, was übersetzt „hohes Ufer“ heißt, weil hier vor etwa einem Jahrhundert an einem etwas höher gelegenen Flussufer ein Umschlagplatz des Rohgummihandels entstand. Heute ist Riberalta eine 60.000 Einwohner zählende Urwaldstadt mit einem weiten Einzugsgebiet für Paranüsse und Holz. Es ist eine der ärmsten Städte Boliviens und ist nur per Flugzeug oder über langen, nicht asphaltierten Straßen erreichbar. Übernachtung im ehemaligen Haus eines Kautschukbarons, recht einfach jedoch stilvoll

11. Tag: Riberalta
Am Vormittag besuchen Sie eine Paranuss-Fabrik, wo Sie vieles über die Weiterverarbeitung der Nüsse erfahren. Am Nachmittag sitzen Sie am wunderschönen und sehr belebten Hauptplatz und können das bunte Treiben beobachten. Der restliche Tag steht zur freien verfügung. Am Abend kann eine Cumbia-Tanzbar besucht werden. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Riberalta – Porto Velho (Brasilien)
Sie fahren in einem offenen Pick-up auf staubigen Pisten zur brasilianischen Grenze. Nach Abwicklung der Grenzformalitäten und Überprüfung der Gelbfieberimpfbescheinigung geht es mit dem Boot weiter zur brasilianischen Seite. Nun ist ganz schnell der Unterschied zwischen dem armen Bolivien und dem „reichen“ Brasilien zu sehen. Auch der Unterschied der Völkerrassen ist extrem: Der kleine Bolivianer steht dann dem groß gewachsenen Brasilianer gegenüber. Auch das Transportmittel ist ganz anders: mit einem Reisebus fahren Sie durch die abgeholzten Gebiete Rhodonias nach Porto Velho. Unterwegs legen Sie einen Stopp ein bei einem Buffet-Restaurant zum Abendessen. Porto Velho ist die Stadt der Siedler und Goldsucher und ist lebhaft bunt. Musik und die Ansagen der Goldpreise schallen durchs Zentrum. Willkommen in der Zivilisation! Abends können Sie zum Hafen gehen, wo zum Beispiel in einer Samba-Bar auf einem alten Schiff das Leben tobt. Geübte brasilianische Tanzlehrer stehen parat, um den „europäischen Hüftsteifen“ schnell das gelenkige Tanzen bei zu bringen. Übernachtung in einem einfachen Hotel im Stadtzentrum, nahe der bunten Einkaufszone.

13. Tag: Porto Velho
Vor Sonnenaufgang geht es hinunter zum Hafen, wo nach und nach die kleinen Fischerboote einlaufen und ihre Fracht entladen und auch gleich verkaufen. Nach dem Frühstück besuchen Sie das Eisenbahnmuseum, das die Überreste einer alten Dampfeisenbahn zeigt, und den Fischmarkt. Am Nachmittag haben Sie dann noch Gelegenheit, auf Shoppingtour zu gehen und Souvenirs oder Schuhe und Kleidungsstücke zu günstigen Preisen zu kaufen. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Porto Velho – Rio de Janeiro
Transfer zum Flughafen und Flug nach Rio. Erleben Sie diese pulsierende und unglaubliche Stadt als krönenden Abschluss Ihrer Reise! Nach Ankunft in Rio Transfer zum Hotel und restlicher Tag zur freien Verfügung für Erkundungen auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Rio de Janeiro
Corcovado, Zuckerhut und mehr! Heute machen Sie eine ganztätige Tour durch Rios bekannteste und wichtigste Sehenswürdigkeiten. Im Cosmo-Velho-Bezirk steigen Sie in die Zahnradbahn ein, die Sie durch den Tijuca-Wald zum Gipfel des Corcovado bringt. Während der 20-minütigen Fahrt haben Sie Gelegenheit, die Vegetation des tropischen Regenwaldes aus der Nähe zu sehen und einmalige Aussichten über die Stadt und die Strände zu genießen. Oben angekommen trennen Sie nur noch einige Stufen oder die Fahrt mit dem Aufzug von einem Wunder der Modernen Zeit: Die bekannte Christus-Statue (eines der „sieben neuen Weltwunder“), von wo aus Sie eine wirklich göttliche Sicht auf die fantastische Stadt haben. Nachdem Sie wieder unten angekommen sind, werden Sie das Mittagessen in einem brasilianischen Grillrestaurant genießen, wo es gutes brasilianisches Rindfleisch und verschiedene typische Beilagen gibt. Anschließend fahren Sie entlang einiger der schönsten Strände zum Urca-Bezirk, wo Sie in die Kabelbahn zum Zuckerhut steigen. Die Aussicht die Sie von hier aus haben, über ganz Rio de Janeiro, ist eine der spektakulärsten Aussichten der Welt, den Sie so schnell nicht wieder vergessen werden… Sie fahren weiter durch den Flamingo-Park bis ins Zentrum der Stadt, wo das koloniale Rio auf moderne Wolkenkratzer trifft. Sie sehen die Avenida Rio Branco, die Candelaria-Kirche, das Opernhaus, den Carioca-Platz, die San Antonio-Kirche, die neue Kathedrale, das ehemalige Aquädukt und vieles mehr. Wenn Zeit und Verkehr es zulassen, fahren Sie auch zum „Sambódromo“, die Paradestraße wo der berühmte Karneval gefeiert wird. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Rio de Janeiro
Nach einem brasilianischen Frühstücksbuffet werden Sie zum Flughafen gebracht. Heimflug nach Deutschland oder Beginn Ihres individuell gebuchten Anschlussaufenthaltes.

17. Tag: Rio de Janeiro – Deutschland
Ankunft in Deutschland.